Frieren (Bild: shutterstock.com/Von fizkes)

Ende der Energieversorgung: Industrie vs. private Haushalte

Karl-Ludwig Kley, Aufsichtsratsvorsitzender des mächtigen Energieversorgers E.on fordert: Wenn die Energieversorgung in Deutschland demnächst über die kritische Grenze geht, dann soll das Gas zuerst bei den Privaten abgeschaltet werden. Dann erst bei der Industrie.

Karl-Ludwig Kley ist eine ganz große Nummer. Der 70-Jährige gilt als der wichtigste deutsche Aufsichtsrat. Denn Kley leitet beim mächtigen Energieversorgers E.on – das Unternehmen ist im Bereich Energienetze, Energiedienstleistungen, erneuerbare Energien und dem Betrieb und Rückbau deutscher Kernkraftwerke tätig – den Aufsichtsrat. Wenn demnächst aufgrund einer verbrecherischen links-grünen Energiepolitik dieses Land über die Wupper geht, dann empfiehlt Kley, den Politikversagern in Bezug auf die Energieversorgung „sehr ernsthaft darüber nachdenken, ob sie die Reihenfolge nicht umdreht und erst bei Privaten abschaltet und dann bei der Industrie“.

Als Begründung führte der Topmanager das an, was jedem mit einem Hauch von gesundem Menschenverstand klar sein müsste und durch den Wahnsinn, der sich durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien längst schon abgezeichnet hat: Die gesamte Volkswirtschaft und damit auch die Einkommen der Menschen hängen daran, „dass die Industrie arbeitsfähig bleibt“.

Habeck und seine irre Bande in der Bundesnetzagentur sehen beim sogenannten „Notfallplan Gas“ vor, dass im Falle eines Gasmangels – der uns durch das Ausbleiben von Lieferungen aus Russland droht – nach und nach verschiedene Industriebetriebe von der Versorgung abzuklemmen. Erst danach wären Privathaushalte betroffen. Gegenüber dem ManagerMagazin beantwortete Kley die mehr als dämliche Frage, ob Menschen im Falle der Prioritätenumkehr im Winter frieren müssten, mit einem Ja. Diese Antwort wurde zudem bereits von Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, gegeben. Müller stellte klar, dass Temperaturen von 17 oder 18 Grad zu Hause reichen müssen. Zudem brauche niemand sieben Mal die Woche warm duschen.

Dem Plan deutscher links-grünen Traumtänzer, das exportgetriebene Geschäftsmodell Deutschlands zu beenden, erteilte Kley eine klare Absage. „Autarkie für Deutschland ist unrealistisch. Wir brauchen Handel mit China, und wir werden Handel mit China haben.“ Zudem sollten die Gut-und Bessermenschen in diesem Land ihren „Wandel durch Handel“- Schwachsinn begraben. „Unsere Handelsaktivitäten sollten wir nicht moralisch aufladen“. Man solle nicht „so naiv sein zu glauben, dass andere Länder unsere Wertvorstellungen so einfach übernehmen“.

Es ist jedoch fest davon auszugehen, dass die hiesige Politbande samt angeschlossener Systemmedien keinen Heller darauf geben werden und den eingeschlagenen Kurs, den Wohlstand und die Sicherheit der Bürger dieses Landes für den „totalen Krieg“ einzutauschen. (SB)

 

 

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