Das neue Freizeitvergnügen für Impf-Skeptiker (Foto: Von Jevanto Productions Shutterstock

Einfach nur feige: Keine Bund-Länder-Einigung auf kürzere Quarantäne

Das Virus ist längst durch. Wer bis heute immer noch keine Erkältung hatte, hat einfach nur Riesenglück gehabt – und den anderen – ob nun geimpft oder nicht – geht es auch wieder gut.

Die Intensivstationen sind so gut wie leergefegt, die Maskenpflicht ist abgeschafft, der Testrausch so gut wie vorbei und die Bürger können endlich wieder ihr Immunsystem auf Trab bringen.

Doch es gibt ja noch die Pandemie-Politik, die so schnell nicht aufgeben will. Zu schön war die Zeit der Schikanen und Gängelleien:

Wer an Corona erkrankt ist, sollte nach dem Willen einiger Länder deutlich kürzer in Quarantäne als bisher geplant. Die Landes-Gesundheitsminister haben sich am Donnerstag auf einer Konferenz mit dem Bund jedoch nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen können, die Quarantänezeit deutlich zu verkürzen, berichtet das Portal „Business Insider“. Diese endet bislang nach zehn Tagen ohne Test bzw. nach sieben Tagen mit einem negativen Corona-Test.

Der Bund sollte nach dem Willen mehrerer Länder nun prüfen, die Quarantänezeit auf fünf Tage oder wenigstens „deutlich kürzer als heute“ zu reduzieren, zitiert „Business Insider“ aus Regierungskreisen. Doch der Antrag mehrerer Länder konnte sich nicht durchsetzen. Nun soll stattdessen erst eine gemeinsame, schriftliche Empfehlung des RKI und des Bundesgesundheitsministeriums abgewartet werden.

Dieses könnte aber wohl auch eine Verkürzung auf knapp fünf Tage vorsehen, hieß es laut Bericht aus Regierungskreisen. Mehrere Bundesländer haben derweil die vorgegebenen Isolationszeit für Corona-Infizierte bereits auf fünf Tage verkürzt. Zuletzt folgte Baden-Württemberg dem Beispiel Bayerns, wo diese Regelung schon seit Mitte April gilt.

Auch Rheinland-Pfalz und Thüringen haben angekündigt, diesen Weg zu gehen. Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) hatte ein zunächst vorgesehenes weitgehendes Ende der Isolationspflicht zurückgenommen. Eine Isolation für Infizierte soll weiter von den Gesundheitsämtern angeordnet werden – bei der Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten könnte dies aber möglicherweise entfallen.

Damit werden Gesellschaft und Wirtschaft noch einmal kaputt gemacht, denn ohne Personal läuft nichts und soziale Kontakte sind überlebenswichtig.

Und mit der Durchimpferei haut das auch nicht so hin wie geplant:

In Deutschland sind laut Bund nämlich noch 2,7 Millionen der über-60-Jährigen, die angeblich ein besonderes Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung tragen, nicht geimpft. Das geht aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, aus der die „Rheinische Post“ und der „General-Anzeiger“ (Freitagausgaben) zitieren. Demnach sind auch in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen noch rund 7,2 Millionen Menschen nicht geimpft.

Da muss natürlich nachjustiert werden, so einfach kommen die Bürger der Pharmakonzerne nicht weg:

Um auf neue Virusvarianten vorbereitet zu sein, müssten „schnell skalierbare Systeme“ entwickelt werden. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums treibt die Bundesregierung den Aufbau eines Zentrums für Pandemieimpfstoffe und -therapeutika beim Paul-Ehrlich-Institut voran.

Das Ziel sei es, die Bevölkerung in Deutschland schnellstmöglich mit wirksamen und sicheren Impfstoffen und Therapeutika im Pandemiefall zu versorgen. Linken-Fraktionsgeschäftsführer Jan Korte kritisierte dazu die Rolle von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): „Karl Lauterbach ist bald fünf Monate Bundesgesundheitsminister und hat noch keine einzige Maßnahme zur Stärkung des Gesundheitswesens oder der Langzeitpflege angestoßen. Das ist nicht nur peinlich, das ist auch gefährlich. Lauterbachs Strategie, alle Verantwortung bei der Pandemiebekämpfung auf die Bevölkerung abzuwälzen, ist gescheitert.“ (Schon mal was von Selbstbestimmtheit gehört, Herr Korte?) Lauterbach müsse jetzt anfangen, zu arbeiten, und unverzüglich einen Zeitplan für den kommenden Herbst und Winter vorlegen, etwa für den Erhalt von Testzentren und Laborpersonal sowie für mehr Personal in Krankenhäusern. Außerdem müsse er sich dafür einsetzen, die Patente auf Impfstoffe freizugeben.

Mit diesen Parteien im Bundestag wird die Pandemie wohl nie vorbei sein, denn ein gesunder Wähler ist ein unzuverlässiger Wähler. (Mit Material von dts)

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