“Grün wirkt”: Erste deutsche Kommunen rationieren das Trinkwasser

Trinkwasser (Bild: shutterstock.com/Maliutina Anna)
Trinkwasser (Bild: shutterstock.com/Maliutina Anna)

„Grün wirkt“ – dieser Slogan ist in Ampel-Deutschland mittlerweile ganz wörtlich zu nehmen: Die zunehmende Verknappung von Ressourcen und Einschränkungen infolge der Energiekrise werfen ihre Schatten in immer mehr Alltagsbereichen voraus, die sogenannte Klimakrise wird für die Bevölkerung immer konkreter „erlebbar” gemacht: Aufgrund des öko-ideologischen Berliner „Masterplans Wasser“ kommt es nun erstmals zur Rationierung des Wasserverbrauchs – auch ohne Dürre.

Von Daniel Matissek bei wochenblick.at

Wieder einmal zeichnet sich in Berlin wie unter einem Brennglas die – negative – Zukunft ganz Deutschlands ab. Dies gilt nicht nur für die Migrationspolitik, die völlige Überschuldung der Stadt oder die Vorherrschaft von Clankriminalität, sondern auch für die beginnende Klimadiktatur: Aufgrund der schon länger absehbaren Wasserknappheit, plant der Senat in seinem „Masterplan Wasser“ die Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs.

Strafe bei zuviel Verbrauch

Und das hat Folgen: Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) hat nun bereits mit Rationierungen begonnen. Zunächst gelten die Limitierungen nur für neu in die Region Zugezogene; für sie wird der Wasserverbrauch in neu gebauten Häusern auf 105 Liter pro Person und Tag beschränkt. Wird das Kontingent überschritten, werden automatisch Geldbußen fällig. Ab 2025 wird diese Regel auf alle Einwohner des Einzugsbereiches ausgeweitet.

Duktus sozialistischer Mangelverwaltung

Da der bisherige statistische tägliche Tagesverbrauch in der betroffenen Region bei 175 Litern pro Person liegt – und im bundesweiten Schnitt bei immerhin 126 Litern -, bedeutet diese Rationierung eine empfindliche Einschränkung. Mit doktrinären, an sozialistische Mangelverwaltung erinnernden Parolen wie „Du entscheidest: Klimaschutz beginnt an deinem Wasserhahn“ drängt der WSE – ganz im Sinne seiner grünen Taktgeber – auf „bewussten” Wasserkonsum und belehrt die Bürger „Eine Befüllung des Swimmingpools, Autowäsche im Garten, ausgiebige Rasenberegnung gehören nicht zur notwendigen Trinkwasserversorgung.“

Kleingartenbesitzer als Schuldige

Als Hauptschuldige hat WSE-Verbandsvorsteher André Bähler vor allem die Berliner Kleingartenbesitzer ausgemacht. Obwohl diese nicht im Verbandsgebiet gemeldet seien, würden durch die Bewässerung ihrer Gärten den Verbrauch in die Höhe treiben. Der im Sommer ansteigende Wasserverbrauch sei nicht auf die Haushalte, sondern auf die Gärten zurückzuführen.

Wasserverbrauch durch Musk-Fabrik?

Manche machen allerdings auch die neu errichtete Giga-Factory von Tesla, die im Einzugsbereich des WSE liegt, für den extremen Wasserverbrauch verantwortlich. Für diese allerdings wurden, na sowas, die zulässigen Fördermengen von der rotgrünen Landesregierung jedoch bereits erhöht. Für „Global Player” Musk und die heilige Kuh E-Mobilität gelten eben andere Maßstäbe.

Wasserzentralismus

WSE-Sprecherin Sandra Ponesky sieht in der Neuregelung für die Verbraucher jedoch allenfalls die Verstärkung eines lange bestehenden Grundproblems: Dass die Trinkwasserversorgung durch die kleinen Verbände gewährleistet werden müsse, sei grundsätzlich „zu kleinteilig.“ Es müsse möglich sein, wasserarme Regionen aus anderen Regionen zu versorgen, die keine Knappheit hätten. Diese Probleme müssten auf Bundes-und Landesebene geklärt werden. Im Klartext: „Alles Gute kommt von oben”, Wasser-Zentralismus statt regionalen Lösungen und Wettbewerb. Ganz im Sinne grüner Etatisten eben.