Impfschäden (Bild: shutterstock.com/ Von Vaclav Sonnek)

Mainstream im Aufklärungsfieber

Der «MDR» berichtet über Nebenwirkungen der experimentellen Gen-Injektionen: Laut der Studie «ImpfSurv» der Berliner Charité gibt es in Deutschland bereits eine halbe Million Fälle schwerer Impfschäden.

Von Wiltrud Schwetje bei transition.org

Nachdem sich die Mainstream-Medien in den letzten anderthalb Jahren als völlig unkritische Propagandisten der experimentellen Gen-Spritzen profiliert haben, bemühen sich einige jetzt darum, über die teils schweren Nebenwirkungen der «Impfungen» aufzuklären. Der Mittel-Deutsche Rundfunk (MDR) tut sich dabei besonders hervor.

Schon am 23. Februar 2022 beschäftigte sich der Sender mit dem Thema. Drei Impfopfer kamen zu Wort. Gleichzeitig stellte der Reporter fest, dass diese schweren «Verdachtsfälle» nicht an das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet wurden. So lasse man die Geschädigten im Stich, folgerte er.

Diesen Umstand nahm er zum Anlass, für ein digitales Impfregister zu werben, wie es beispielsweise in Schweden nach der Schweinegrippe-Impfung 2009 – die zu über 400 Fällen von Narkolepsie führte – eingeführt wurde.

Deshalb sind alle Bürger in Schweden und anderen nordischen Ländern, die seit Ende 2020 gegen SARS-CoV-2 geimpft wurden, mit ihrer Identifizierungsnummer im digitalen Impfregister der Gesundheitsbehörde erfasst. Dadurch könne nicht nur die exakte Impfquote festgestellt werden, man könne auch die Nebenwirkungen der «Impfungen» erforschen, begeisterte sich der MDR.

Keine Frage, man kann dem Sender nur zustimmen: Es ist wichtig, dass Impfopfern geholfen wird – mal abgesehen davon, dass man sie nie diesen gefährlichen Präparaten hätte aussetzen dürfen. Doch sollte man auch darauf achten, was mit der Erstellung dieses digitalen Impfregisters hinterrücks noch einhergehen könnte.

Wer nach Spuren sucht wird schnell fündig. Ebenfalls am 23. Februar ließ die CDU-Politikerin Ottilie Klein, seit Oktober 2021 Bundestagsabgeordnete, in einem Interview bei Servus TV die Katze aus dem Sack.

Klar und deutlich sagte sie, worum es bei der Einführung der damals noch im Raum schwebenden möglichen Impfpflicht in Deutschland und der Erstellung eines digitalen Impfregisters wirklich geht: Der Impfstatus soll mit der Steueridentifikationsnummer verknüpft werden.

Der Moderator war perplex und fragte Klein:

«Was hat das Finanzamt jetzt mit Gesundheitsdaten zu tun. Das klingt ein bisschen absurd im ersten Moment.»

Klein lachte und antwortete:

«Nein, nein. Es geht nur um die Datenlager. Es geht nicht darum, dass irgendwelche Daten jetzt im Finanzamt gesammelt werden. Es geht nur um die Basisdaten, dass sie eben da sind. Denn diese Steueridentifikationsnummer haben ja alle Bürger dieses Landes.»

Wie der Zufall es will, ist auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fleissig im Einsatz für die Erstellung der digitalen europäischen Identität. Und die WHO webt – wie eine giftige Riesenspinne – schon lange an diesem digitalen Netz.

Zum Engagement des MDR bleibt zu sagen: Die vermeintlich löbliche Aufklärungsarbeit in Sachen Impfschäden steht aufgrund all dieser Zusammenhänge auf tönernen Füßen.

Am 3. Mai legte der Mitteldeutsche Rundfunk übrigens nach: Der Sender informierte über eine «Beobachtungsstudie» der Berliner Charité namens «Sicherheitsprofil von Covid-19-Impfstoffen» (kurz «ImpfSurv»), die seit einem Jahr läuft. Rund 40’000 Geimpfte nehmen daran teil.

Das Ergebnis: Die Zahl schwerer Komplikationen nach Impfungen gegen SARS-CoV-2 ist laut MDR 40 Mal höher, als vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bislang angegeben. Der Studienleiter Professor Harald Matthes fordere deshalb mehr Anlaufstellen und «Spezialambulanzen» für Betroffene, erklärt der MDR. Sowohl an der Charité als auch in weiteren Kliniken sei man dabei, «wirksame Behandlungen» für Menschen mit Impfkomplikationen zu entwickeln. Eine davon sei die Blutwäsche.

Zudem teilt der MDR mit, dass in Deutschland bislang rund 179 Millionen Covid-19-Impfdosen verabreicht wurden. Gemäss der Charité-Studie würden acht von 1000 Geimpften mit schweren Nebenwirkungen kämpfen. Dazu zählen Muskel- und Gelenkschmerzen, Herzmuskelentzündungen, überschießende Reaktionen des Immunsystems und neurologische Störungen, also Beeinträchtigungen des Nervensystems.

«Die Zahl ist nicht überraschend. Sie entspricht dem, was man aus anderen Ländern, wie Schweden, Israel oder Kanada kennt (…)», wird Matthes zitiert.

Selbst die Hersteller der Impfstoffe hätten in ihren Studien bereits ähnliche Werte ermittelt, fügt dieser hinzu. Bei herkömmlichen Impfstoffen, wie etwa gegen Polio oder Masern, sei die Zahl schwerer Nebenwirkungen deutlich geringer.

«Angesichts von etwa einer halben Million Fällen mit schweren Nebenwirkungen nach Covid-Impfungen in Deutschland, müssen wir Ärzte tätig werden. Wir müssen zu Therapieangeboten kommen, auf Kongressen und in der Öffentlichkeit offen darüber diskutieren, ohne dass wir als Impfgegner gelten», betont Prof. Matthes.

Und wer trägt die Schuld dafür, dass die vom PEI erfassten Zahlen schwerwiegender Impfreaktionen mit 0,2 Meldungen pro 1000 Impfdosen deutlich niedriger sind als die in der Charité-Studie? Es müssen wohl Deutschlands Ärzte sein. Auf jeden Fall erläutert der MDR, dass zahlreiche Betroffene dem Studienleiter über ihre «oft monatelange Suche nach wirksamer ärztlicher Hilfe und Anerkennung» berichtet hätten.

Bleibt zu hoffen, dass der MDR und Professor Matthes nicht bald in der Ecke der Verschwörungstheoretiker landen. Ein weiteres Rätsel ist, warum der MDR nicht längst von Faktencheckern heimgesucht wird. Vielleicht, weil absolut nichts, was seit März 2020 im Mainstream geschieht, dem Zufall überlassen wird? Man denke nur an die erste Reportage des MDR und Ottilie Klein …



Quelle:

MDR: Langer Weg Entschädigung nach Corona Schutzimpfung – 23. Februar 2022

Transition News: WHO veröffentlicht Leitfaden zur weltweiten Einführung des digitalen Covid-Passes – 2. September 2021

MDR: Charité-Forscher fordert Ambulanzen für Impfgeschädigte – 3. Mai 2022

 

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