Gruß aus China - Foto: Imago

Sieh an: Ein „Covid-Experte“ des Innenministeriums, der Geld aus Peking bekam

Ein von Peking bezahlter Mao-Fan saß als Corona-Experte im Expertenrat des Innenministeriums. Nicht der Einzige, der an entscheidender Stelle den Corona-Terror mitformulierte und sich für eine „Null-Covid“-Strategie nach chinesischem Vorbild stark machte.

2020 berief Innenminister Horst Seehofer einen sogenannten „Expertenrat“ ins Leben. Diese Truppe entwickelte ein Strategiepapier namens „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“. Darin eine Ansammlung an schlimmsten Grundrechtseinschränkungen, von Untergangs-Szenarien, welche die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten soll, über Quarantänecamps für Infizierte, bis hin zu „Null-Covid“-Forderung wie sie von der deutschen Ersatz-Greta, dem Reemtsma-Mädel und Grünenmitglied Luisa Neubauer gefordert und von Merkels Haus-und Hofvirologen Virologen Christian Drosten und Melanie Brinkmann für gut befunden wurden. Den Hirnschiss dieser Corona-Irren fassten sie in eine Petition zusammen, die langanhaltende Lockdowns, Massentests und eine Aufteilung des Landes in grüne und rote Corona-Zonen forderte. Maßnahmen also, die das kommunistische Regime in China betrieb und aktuell in seinen ganzen schrecklichen, menschenverachtenden Ausmaßen in Shanghai betreibt.

Im benannten Expertengremium gehörte zu den Ratsmitgliedern nicht nur der Tierarzt und Hardcore-Coronahysteriker Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) an, sondern auch Personen mit besten Verbindungen nach China. Einer davon: Otto Kölbl, Linguist an der Universität Lausanne – und ein erklärter Fan des Diktators Mao, sowie ein glühender Verteidiger des chinesischen Parteistaats und der Repression der Kommunistischen Partei Chinas, wie Welt im Frühjahr 2021 berichtete.

Kölbl ist zudem einer der beiden Autoren des Papiers mit dem Titel: „Von Wuhan lernen – es gibt keine Alternative zur Eindämmung von Covid-19“. Das als „Panikpapier“ bekannt gewordene Pamphlet warb dafür, extreme Angst vor dem Corona-Virus unter der Bevölkerung zu verbreiten. Darin zu lesen Passagen wie: „Kinder werden sich leicht anstecken … Wenn sie dann ihre Eltern anstecken und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Nun kommt heraus: Kölbl bekam Geld aus Peking. Gegenüber der Welt erklärt der 53-jährige Kommunistenfan: „Ich habe immer wieder mal kleinere Aufträge angenommen, wo es darum ging, die Sicht der chinesischen Regierung einem westlichen Publikum zu erklären“. Kölbl ist zudem Co-Autor einer jüngst erschienenen Studie zum Ursprung des Virus, erschienen im British Medical Journal. Das Machwerk legt nahe, dass  Covid gar nicht aus China stamme, sondern schon viel früher in Europa und den USA zirkuliert sei.

Kölbl ist jedoch nicht der einzige, der die „chinesische Sichtweise“ verbreiten und in BMI-Papiere einschreiben durfte. Maximilian Mayer, der zweite Autor des Papiers „Von Wuhan lernen“. Mayer kontaktierte Drosten bei Twitter und schrieb: „Wären Sie bereit, ein öffentliches Gespräch mit Prof. Zhong Nanshan darüber zu führen, wie China es geschafft hat, Covid-19 einzudämmen, und zu erörtern, was Deutschland und Europa von Asien lernen könnten? Kurz nach diesem Tweet holte das BMI Mayer in den Expertenrat – und der hatte den Mao-Fan Kölbl im Schlepptau. Zuständig dafür war der damalige Staatssekretär Markus Kerber, der die „Experten“-Gruppe zusammensetzte, und Kölbl dahingehend lobte, dass er „enorm wichtige Impulse habe setzen können“. (SB)

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