Alles fürs Klima: Erst Kurzarbeit, dann Endstation Arbeitslosigkeit (Foto:Imago/Peek)

Gas-Embargo: Wirtschaftsweiser rechnet mit Verlust von 500.000 Jobs – na und?

BerlinArm werden und glücklich sein – und zu Hause hocken, um das Klima zu schonen. Für die Grünen läuft wirklich alles nach Plan. Und der Schwarze Peter heißt Putin:

Jetzt befürchtet auch der „Wirtschaftsweise“ Achim Truger einen Wirtschaftseinbruch, sollte Kremlchef Putin den Deutschen den Gashahn zudrehen. „Ein Ende der Gaslieferungen aus Russland würde nach den meisten Berechnungen eine tiefe Rezession auslösen. Eine halbe Million Jobs könnte verloren gehen“, sagte der Ökonom der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Außerdem, so Truger, könnte die deutsche Industrie „längerfristig schweren Schaden nehmen“. Der Wirtschaftswissenschaftler verteidigte die gesetzlich vorgeschriebene Priorisierung der Gaslieferungen für private Haushalte und soziale Einrichtungen. Allerdings seien Energieeinsparungen auch bei den Privatkunden unumgänglich.

„Die Einsparpotenziale in den Haushalten sind groß, etwa bei der Heizungseinstellung oder dem Gebrauch von heißem Wasser“, sagte der gewerkschaftsnahe Ökonom und ergänzte: „Natürlich muss auch die energetische Sanierung vorangetrieben werden.“ Zudem forderte der Wissenschaftler, der an der Universität Duisburg-Essen lehrt, ein allgemeines Tempolimit, „um Kraftstoff zu sparen“. Gefahren sieht Truger auch bei der Entwicklung der Inflation.

Er gehe zwar davon aus, dass die Inflationsrate wieder sinke. „Aber das wird sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Die überhöhte Inflation wird noch bis weit ins Jahr 2023 anhalten“, sagte der Wirtschaftsweise.

Verständnis zeigte Truger dafür, dass die Gewerkschaften wieder höhere Löhne forderten, weil sie die hohe Inflation schlecht ignorieren könnten. „Aber es darf keine Preis-Lohn-Spirale geben, sonst müsste die EZB die Konjunktur abwürgen, womit nichts gewonnen wäre“, schränkte der Duisburger Wirtschafts-Professor ein.

Was für ein Schwätzer. Was für ein billiges Täuschungsmanöver. Nicht Putin dreht den Gashahn zu, sondern die Bundesregierung. Sie wäre also für die katastrophalen Folgen verantwortlich.

Noch nie hat eine Bundesregierung ihre Untertanen so verhöhnt wie diese. Und noch nie gab es so viele Propagandisten, die das unterstützt haben. (Mit Material von dts)

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