Islam wins: Dresscode nach Schariaregeln an bayerischer Schule

Islam wins (Bild: shutterstock.com/Savvapanf Photo)
Islam wins (Bild: shutterstock.com/Savvapanf Photo)

Eine besonders „toleranter“ Schulleiter hat im bayerischen Ebersberg eine Kleiderordnung erlassen. Schülerinnen sollen – islamischen Kleidervorschriften gleich – keine bauchfreien Tops, keine Hotpants, keine Miniröcke tragen. Die Begründung des „toleranten“ Schulleiters: „Rücksicht auf andere Kulturen“!

Markus Schmidl leitet die Realschule im bayerischen Ebersberg. Herr Schmidl hält sich selbst für „weltoffen, tolerant und vielfältig“. Und nachdem Herr Schmidl die Oberhoheit über die ihm anvertraute, staatliche Realschule und somit über die dort unterrichteten Schüler besitzt, zeigt er, wie diese „Toleranz“ funktioniert.

Dort schreibt er ausschließlich den Mädchen vor, wie sich diese zu kleiden haben. Hierbei beruft er sich auf die seit 2007 bestehende Hausordnung. Und diese lege fest, das „anstößige Kleidung“ nicht erwünscht sei. Als „anstößig“ wird in Schmidls staatlicher Lernbutze empfunden, wenn von den Schülerinnen bauchfreie Tops, Hotpants oder Miniröcke getragen werden. Und weil sich nun einige Lehrkräfte über diese „anstößige“ Kleidung beschwert haben, beruft sich Herr Schmidl eben auf benannte Kleiderordnung. Richtig ist indes: Das bayerische Schulrecht enthält keine Vorschriften darüber, wie Schülerinnen und Schüler im Allgemeinen gekleidet sein sollten. Das erklärt ein Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage.

Schmidl verweist in diesem Zusammenhang explizit darauf, dass seine Schule für eine „weltoffene Gesellschaft“ stehe. Aber, fügt er hinzu, „das Recht des Einzelnen hört da auf, wo sich andere gestört fühlen“. In seinem Haus würden auch Menschen mit Migrationshintergrund unterrichtet, es gebe Lehrer aus dem Ausland. Man müsse auf alle Kulturen Rücksicht nehmen, so Schmidl.

„Falsch, das müssen wir keinesfalls. Wer als Asylbewerber den Luxus moderner Bildung in Deutschland genießt, dem haben nicht wir uns anzupassen, sondern er hat unsere Werte und unsere Kultur zu tolerieren. Gleiches gilt auch für ausländische Lehrer. Es obliegt ihnen nicht, uns zu kritisieren, sich durch uns „gestört zu fühlen“ oder gar zu verlangen, dass wir uns anders kleiden oder anders verhalten. Kurze Röcke und Hosen im Sommer, bauchfrei zum Unterricht? Hier haben einzig die Eltern zu entscheiden, wie der Nachwuchs das Haus verlässt. Wir haben das Recht, unser Leben nach unseren eigenen Werten und Normen so zu leben, wie wir es für richtig halten. Das nennt man Freiheit. Diese gilt für alle Menschen in Deutschland“, kommentiert der bayerische AfD-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Wiehle das linksverdrehte Weltbild des Herrn Schmidl.

Wie der Münchner Merkur berichtet, scheint die Elternschaft über den islam-konformen Dresscode der Schule nicht unterrichtet worden zu sein. Einige haben aber offensichtlich  nichts dagegen, dass von den Töchtern verlangt wird, sich schamvoll zu bedecken, damit Lehrer aus anderen Kulturen nicht „sexuell erregt“ werden und befürworten einen „gewissen Dresscode“ für ihre Töchter.  (SB)