Kehrtwende bei Netflix? „Woke“ Mitarbeiter sollen kündigen, Umerziehungsprogramme beendet werden

Gendermainstreaming (Bild: shutterstock.com/Von Jacob Lund)
Gendermainstreaming (Bild: shutterstock.com/Von Jacob Lund)

Offensichtlich beginnt jetzt in den USA ein breiter Widerstand gegen die Transmode. Netflix wehrt sich aktuell gegen die woken Gendermainstreaming-Truppe in den eigenen Reihen und veröffentlicht ein neues „Kultur-Memo“. Anders im Irrenhaus Deutschland. Dort startet die links-grüne Gesellschaftsumformertruppe in der Ampel demnächst mit dem gemeingefährlichen Gender-Mist durch und will ein Transsexuellen-Gesetz durchsetzen, das insbesondere Mädchen gefährdet.

Wie es aussieht, hat ein Umdenken in der woken Gendermainstreaming-Blase eingesetzt. Offen stellt sich der Streamingdienst Netflix gegen die Erpressungsversuche von transgenderirren Aktivisten in den Medien und der feindlichen Übernahme dieser Gestalten in den eigenen Reihen. Auslöser dürfte die Aussage des Comedian Dave Chapelle gewesen sein, der im Netflix-Programm „The Closer“ im Oktober des vergangenen Jahres erklärte, dass die LGBT-Community „zu sensibel“ und „Geschlecht eine Tatsache“ sei. Daraufhin zog er sich den unerbittlichen Zorn von Aktivisten und Netflix-Mitarbeitern zu. Transgender-Demonstranten bezeichneten medienwirksam Chapelles Auftritt als „transphob“. Er mache sich über „Transpersonen“ lustig. Er habe Witze über die Geschlechtsteile von „Transfrauen“ gemacht, so das LGBTQ-Geheule. Netflix-Mitarbeiter legten aus Protest sogar die Arbeit nieder.

Am Donnerstag veröffentlichte Netfllix ein neues „Kultur-Memo“ und schlägt offensichtlich auf die irre, sexuelle Umerziehung seiner Zuschauer ein und macht damit klar, sich nicht von seiner woken transgenderverseuchten Belegschaft erpressen zu lassen. Netflix biete eine „Vielfalt von Geschichten“, auch wenn einige davon möglicherweise den eigenen Werten nicht entsprächen. „Abhängig von Ihrer Rolle müssen Sie möglicherweise an Titeln arbeiten, die Sie als schädlich erachten. Wenn es Ihnen schwerfällt, unsere Inhaltsbreite zu unterstützen, ist Netflix möglicherweise nicht der beste Ort für Sie“, heißt es in dem Statement, das in den linksdrehenden Mainstreammedien bereits Schnappatmungen verursachte.

Ob die neueste Stellungnahme tatsächlich in einer grundlegenden Einsicht über die irre Natur des Gendermainstreamings begründet liegt, darf bezweifelt werden. Netflix verliert aktuell massenhaft Abonnenten. Elon Musk richtete dem US-Konzern Ende April via Twitter seine Vermutung bezüglich Zuschauerschwund aus: Netflix hätte das Woke-Virus. Für ihn würde diese Einstellung Netflix „unschaubar“ machen.

Ampel-Regierung will verbrecherischen Transsexuellengesetz durchbringen

Wie viele Geisteskrankheiten, die sich viral in westlichen Gesellschaften ausgebreitet haben, stammt die linke, kampffeministische Idee, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt und deshalb frei wählbar sein, aus den USA. Deutschland saugt solche Ideen, mögen sie noch so irre, noch so krank sein, wie ein Schwamm auf.

So hat die Ampel-Regierung in Zeiten wie diesen nichts Wichtigeres zu tun, als einen „Transgender-Beauftragten“ zu ernennen. Der dafür gekürte grüne Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann zeigt, welch krankes Gedankengut als Staatsräson etabliert werden soll: „Welchem Geschlecht sich jemand zugehörig fühlt, das ist keine Entscheidung von Richtern, Medizinern und Psychologen.“ Der Ampel geht es um den Ersatz des biologischen Geschlechts von Männern und Frauen durch ein „soziales Geschlecht“, das sich jeder selbst aussuchen und bei Bedarf ändern könne. Biologische Unterschiede und Geschlechtsmerkmale hätten dagegen keine Bedeutung mehr. Lehmann fordert folgerichtig die Abschaffung des bisherigen Transsexuellengesetzes. Dieses verpflichtet Betroffene bislang, vor einer gewünschten Geschlechtsänderung bei Ausweisdokumenten, psychologische Tests zu durchlaufen. SPD, Grüne und FDP hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Transsexuellengesetz durch ein „Selbstbestimmungsgesetz“ zu ersetzen.

„Änderungen des Geschlechtseintrags im Personenstand grundsätzlich per Selbstauskunft“ sollen zukünftig durch ein „Selbstbestimmungsgesetz“ ersetzt werden, so dass die Entscheidung über Gesschlechtsumwandlung künftig bereits ab 14 Jahren möglich sein soll. Ohne Zustimmung der Eltern oder einer Beratung soll es möglich sein, dass einem pubertierenden Mädchen mit 14, 15 oder 16 Jahren die Brüste amputiert und Gebärmutter sowie Eierstöcke herausgenommen werden oder einem 15-jährigen Jungen Hoden und Schwellkörper entfernt werden, um aus der Penisschafthaut eine Neo-Vagina zu formen. Finanziert werden soll die irreversible Geschlechtsumwandlung durch die Krankenkassen.

Welche Folgen dies für die betroffenen, zum Zeitpunkt der Entscheidung im pubertären Alter und durch die verbrecherische Trans-Mode verführten Opfer hat, könnte in Großbritannien studiert werden. Dort wenden sich Opfervereinigungen an die Öffentlichkeit um über die Gefahren aufzuklären, die insbesondere junge Mädchen durch oft lebenszerstörenden Operationen betrifft. Denn: Wie bei der ideologisch vorangetriebenen Klimapanik sind auch hier 85 Prozent der Transsexuellen biologische Mädchen. „Es ist in bestimmten Szenen hip, trans zu sein. Und davon fühlen sich in allererster Linie weibliche Jugendliche angesprochen, die einen sexualitätsbezogenen inneren Konflikt haben oder unter den gesellschaftlichen Rollenklischees oder Schönheitsidealen leiden – oder solche, die sexuell traumatisiert sind“, so der Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte. Auch das Urgestein des Feminismus, die Publizistin Alice Schwarzer, warnte bereits vor den Gefahren von Transsexualität als Trend. „Vor allem immer mehr Mädchen und junge Frauen geraten in den Gendertrouble. Sie halten ihr so berechtigtes Unbehagen an der zunehmend widersprüchlich werdenden Frauenrolle für ’transsexuell‘“.

Während im US-Bundesstaat Arkansas hormonelle Behandlungen und geschlechtsangleichende Operationen von transsexuellen Jugendlichen im April des vergangenen Jahres verboten wurden, startet die irre Ampel-Combo demnächst durch. (SB)