Devoter Einzelhandel heult wegen Corona-Kahlschlag: Rund 16.000 Geschäften droht dieses Jahr das Aus

Die devote Corona-Haltung des Einzelhandel gegenüber den wahnwitzigen Corona-Maßnahmen zeigt ihre existenzvernichtende Fratze: In fast 70 Prozent der Kommunen geht der Anteil der Ladengeschäfte zurück. Unklar indes ist, wer schneller ist: Die Übernahme der Innenstädte durch „Partygäste“ oder die Komplettverödung.

Die Corona-Pandemie hat den stationären Einzelhandel schwer getroffen. Insbesondere in den belebten Innenstädten verzeichnen die befragten Städte und Gemeinden Ladenschließungen. Das zeigt die Städtebefragung 2022 des Handelsforschungsinstituts EHI Retail.

In Shoppingcentern und Stadtteilzentren liegt der Anteil bei jeweils rund 50 Prozent. Sogenannte Fachmarktlagen, die in der Regel eher am Stadtrand liegen, erwiesen sich dagegen als vergleichsweise krisenfest und sogar attraktiv für Neueröffnungen, berichtet Studienleiterin Kristina Pors, die beim EHI den Forschungsbereich Immobilien und Expansion verantwortet. Bei dieser Art von Geschäften klagt nur jede fünfte Kommune über Schließungen, sechs Prozent melden sogar Zuwächse.

Der Handelsverbands Deutschland (HDE), der wie die allermeisten Einzelhandelsverbände nicht gegen die schwachsinnigen Coronamaßnahmen gewehrt haben, sondern jeden Unsinn, den die Gesundheitsminister ausgekippt haben, brav mitgetragen haben, sieht trotzdem keinen Grund zum Jubeln. „Lockdowns und Zugangsbeschränkungen in den letzten Jahren und nun eine wegen des russischen Kriegs in der Ukraine einbrechende Verbraucherstimmung sorgen bei vielen Innenstadthändlern für tiefe Sorgenfalten“, weiß der HDE-Hauptgeschäftsführer der Welt in einem Interview zu berichten. Eine Krise jage die nächste, im Ergebnis haben zahlreiche Handelsunternehmen schlicht keine finanziellen Rücklagen oder Reserven mehr, so das Resümee.

Der HDE rechnet daher mit weiteren Ladenschließungen in den kommenden Monaten. Mutmaßlich sind 16.000 Geschäfte dieses Jahr und somit mindestens 16.000 Menschen, deren Existenzen vernichtet wurden, betroffen. Das Ladensterben fiele damit dreimal so hoch aus wie in einem durchschnittlichen Jahr vor den verbrecherischen Maßnahmen, mit welchen das Corona-Regime dieses Land bislang tyrannisierte.

Der HDE-Chef schreit, ganz im sozialistischen Stil, nach dem Staat und fordert für den stationären Handel Investitionshilfen etwa für die Digitalisierung oder zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen.

Im Kommentarbereich der Welt hält sich das Mitleid mit dem sterbenden Einzelhandel in Innenstädten in Grenzen, zumal es ein gerüttelt Maß an Bürgern gibt, die Deutschlands Innenstädte wegen der kulturellen Bereicherung schon in Vor-Corona-Zeiten gemieden haben:

„Äh, was bitte? Diese „Klimaschutzmaßnahmen“ der Städte – im Volksmund auch Autofahrervergrämung genannt – sind einer der Hauptgründe, warum die Leute entweder online oder auf der Grünen Wiese einkaufen. Solange der Handel nicht kapieren will, was die Städte da anstellen, wird sich der Trend nicht umkehren. In meiner Heimatstadt Karlsruhe gibts inzwischen mehr Barbershops als Parkplätze, was soll ich da?“

„Jetzt wird dieses Kriechertum bestraft. Ich habe null Mitleid.“

„Keine Lust mehr auf Klein-Arabien und Pollerwueste.“

„Innenstadt-Lagen sind die NoGo-Areas mit Null Parkraum und 10 Politessen pro Shop. Das war auch schon vor Corona so. In Innenstädte gehen nur noch Masochisten rein, oder Lastenfahrrad-Liebhaber.“

„Da ich keinen Bedarf an Dönerbuden, Wettbüros, Handyläden oder Shishabars habe und mich auch gelangweilte Jung-Männer oder kinderreiche vermummte Frauen nicht interessieren, ist und bleibt die Innenstadt für mich uninteressant. Amazon und Co. freut es.“ (SB)

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