Es wird immer irrer: Gesundheitsminister Lauterbach will ab Herbst offenbar „Corona-Hunde“ auf mögliche „Pandemie-Patienten“ hetzen, damit ihm ja kein „Ungespritzter“ durch die Lappen geht. (Foto: Collage/ P.I.NEWS)

„Fass!!“ Lässt Lauterbach jetzt die Corona-Hunde von der Leine?

Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von der SPD eine irre Funzel her: Prof. Karl Lauterbach will ab Herbst offenbar „Corona-Hunde“ auf mögliche „Pandemie-Patienten“ hetzen, damit ihm ja kein „Ungespritzter“ durch die Lappen geht …

Von Peter Bartels für P.I.NEWS

Je nun, die Pfeife pfeift auf dem allerletzten Corona-Loch: Keine Schlagzeilen mehr! BILD posaunt längst lieber den Kriegshetzer für die Ukraine… „Lobbyjude“ Henryk „Modest“ Broder röchelt quäkend in die gleiche Scharfmacher-Schofar … Und in den Talkshows baden die üblichen Mainstream-Marketender lieber Arsch an Arsch in Moralin–Schaum: Für Selenskyj, den korruptesten Präsidenten-Clown der Welt … Gegen das Marvin-Monster „Dschingis-Hitler-Stalin“ – kurz: „Putin“. Also endlich Ende mit dem Elend von der SPD, vor dem einst sogar seine nach 14 Jahren geschiedene Frau (vier Kinder), die Lungen-Chefärztin Angela Spelsberg, Harvard-Virologin warnte: „Hoffentlich wird er nicht Minister … Er würde der großen Verantwortung nicht gerecht werden“.

Er wurde es dann doch – Millionen haben es am eigenen Leibe erlitten. Und fast hätte der Sozi-Spastiker sogar den Bundestag zum „Endsieg“, dem Impf-Gulag überredet. Aber jetzt warnt Max Roland am Mittwoch auf Tichys Einblick:

„Seit rund eineinhalb Monaten, seit dem Scheitern der Impfpflicht im Bundestag, ist es still geworden um Karl Lauterbach. Corona ist im Alltag der Menschen längst vorbei, und das mediale Bewusstsein hat bei allem, was rund um die Ukraine passiert, auch keine Zeit mehr für Pandemie. Der Gesundheitsminister jedoch arbeitet weiter an dem einen Thema, das seine politische Existenz dominiert … Anstatt zwei Jahre Pandemie und die bisherigen Maßnahmen auszuwerten, bereitet sich Lauterbachs Haus auf den Herbst vor … Blick auf eine mögliche neue Corona-Welle … Endlich wieder Schlagzeilen und Talkshow-Auftritte.“

Dann barmt der Tichy-Autor gelassen, aber zynisch: „Bis dahin vergehen aber noch ein paar Monate. Das berühmte „Sommerloch“ ist wohl für keinen breiter und tiefer als für Karl Lauterbach. Mit dem Virus verschwindet auch er scheinbar. Doch dieser Schein trügt – denn tatsächlich ist Lauterbach aktiv wie eh und je. Zumindest auf Twitter kommuniziert er wie immer: Er teilt versprengte Studien, Informationsfetzen und Kalkulationen mit seinen treuen Followern“ …

Eine dieser Studien bezieht sich auf das „British Medical Journal“. Jedenfalls palavert der „Gesundheitsminister“ von Spürhunden, die zuverlässig Corona erschnüffeln könnten: „Für Flughäfen wäre dies eine zusätzliche Sicherheit“. Max Roland hat offenbar ein Gedächtnis, wie „gestern“ viele guten Journalisten: „Die Person, auf die Lauterbach sich in seinem Tweet bezieht, ist kein Unbekannter – der US-amerikanische Kardiologe Eric Topol gehört zum Twitter-Zirkel des SPD-Politikers. Lauterbach teilte seine Tweets schonmal – damals warnte Topol davor, dass sich Corona über die Klospülung verbreiten könnte“ …

Dann die süffisant bange Frage des Tichy-Autoren: „Ob Lauterbach nun konkret damit plant oder nur mal wieder Gedanken in die Welt hinausposaunt? Zumindest aus der Koalition gibt es (schon mal) kopfschüttelnde Kommentare.“ Zum Beispiel: „Bin sicher, die FDP-Kollegen im Fachbereich Gesundheit freuen sich schon sehr auf die interne Debatte zu diesem ambitionierten Vorschlag“, antwortete etwa der FDP-Bundestagsabgeordnete Max Mordhorst … Die Vorstellung von Corona-Hundestaffeln an Flughäfen oder auf der Jagd nach Quarantänebrechern bereiten nicht nur ihm Bauchschmerzen. Lauterbach beweist hingegen, dass zumindest sein Maßnahmen-Ehrgeiz längst nicht erloschen ist. Wie das Coronavirus werden auch er und sein Maßnahmen-Regiment wiederkommen – mit neuen Varianten.“

PI-NEWS erlaubt sich eine weitere Information seiner „Ex“ hinzuzufügen: Beim „Talk im Hangar“ (28. August 2020) verblüffte sie die Runde: Herr Lauterbach ist kein Virologe. Wir haben zwar zusammen in Harvard studiert, ich Virologie, er aber nur „Health Policy an Management“. Deutsch: „Gesundheitspolitik und Management“. Und Boris Reitschuster erläuterte in einer seiner viel gelesenen Blogs: „Genauso liest sich auch seine Doktorarbeit, denn sie behandelt ethische und wirtschaftliche Aspekte des öffentlichen Gesundheitswesens. Viren, Bakterien oder Epidemien sind nicht Thema“ …

Fragen, Herr Bundeskanzler? Wahrscheinlich nicht; Deutschlands vergesslicher SPD-Kanzler scholzt ja lieber. Wuff, Kläff und Jaul aber auch …

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