Foto: Bauer mit Traktor (über dts Nachrichtenagentur)

Ist das die Lösung? Mehr Sommerweizen auf deutschen Äckern

Wiesbaden – Jetzt aber mal wieder runter mit den Brotpreisen: Die Anbaufläche für Sommerweizen wird 2022 voraussichtlich um knapp drei Viertel (+73,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahr steigen. Für die Erntesaison 2022 sei mit 53.100 Hektar zu rechnen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Mögliche Einflussfaktoren für die vermehrte Aussaat von Sommerweizen und -gerste seien die aktuellen Preissteigerungen für Getreide, die auch mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängen, so das Bundesamt.

Sommergetreide wird in Deutschland im Vergleich zum Wintergetreide nur in geringem Umfang angebaut. Für die Erntesaison 2022 entsprechen die Äcker für Sommerweizen knapp 2 Prozent der Anbauflächen von Winterweizen. Die Anbaufläche von Sommergerste wird voraussichtlich mit 358.500 Hektar um ein Fünftel (+20,3 Prozent) wachsen.

Sommergerste wird auf knapp 30 Prozent der Fläche angebaut, auf der Wintergerste wächst. Die Anbauflächen von Winterweizen entspricht im Jahr 2022 mit 2,89 Millionen Hektar etwa dem Vorjahresniveau (+0,6 Prozent gegenüber 2021). Da es sich bei diesen Sorten um Wintergetreide handelt, das bereits im Herbst 2021 ausgesät wurde, wirkten sich die Folgen des Kriegs in der Ukraine noch nicht auf die Anbauplanung aus.

Jetzt bitte noch die ganzen Rapsfelder umbuddeln und schon können wir uns selbst ernähren und Putin den Stinkefinger zeigen. (Mit Material von dts)

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