Ungeliebter Biden: Fast die Hälfte seiner Twitter-Fans sind Fake und Elon Musk wählt „rechts“

Offiziell hängen 22,2 Millionen Menschen auf Twitter an den Lippen des offensichtlich senilen US-Präsidenten Joe Biden. Fast die Hälfte von ihnen soll nicht echt sein, fand jetzt eine Softwarefirma heraus. Und Elon Musk will bei der nächsten Wahl seine Stimme den Republikanern geben. 

Laut einem Audit-Tool des Softwareunternehmens SparkToro handelt es sich bei fast der Hälfte der derzeit 22,2 Millionen Follower von Präsident Joe Biden auf Twitter gefälschte Konten. 49,3 Prozent der Konten, die dem offiziellen Twitter-Konto @POTUS folgen, sollen demnach „falsche Follower“ sein, kam bei der Analyse, die eine Reihe von Faktoren wie Standortprobleme, Standardprofilbilder und neue Benutzer als Grundlage nahm, heraus.

Auch Musk´s Account, der mehr als 93,3 Millionen Follower hat, ist laut dem Tool von SparkToro betroffen – 70,2 Prozent sollen nicht real sein, berichtet Newsweek. Elon Musk, CEO von Tesla, der derzeit versucht, Twitter zu kaufen, hatte zuvor Bedenken hinsichtlich der Anzahl gefälschter Konten geäußert. Ein mögliches Eingreifen seitens Twitter könnte für Benutzer wie Biden bedeuten, eine große Anzahl von Followern zu verlieren.

Musk hatte am Dienstag erklärt, seinen 44-Milliarden-Dollar-Deal zum Kauf des Social-Media-Unternehmens solange auf Eis zu legen, bis die Probleme mit gefälschten Konten gelöst seien. Der reichste Mann der Welt behauptet, daß 20 Prozent der Twitter-Konten „gefälschte/Spam-Konten“ seien und dass diese Zahl viermal höher sei, als von Twitter angegeben.

„Mein Angebot basierte darauf, dass die SEC-Einreichungen von Twitter korrekt waren“, schrieb Musk. „Gestern hat sich der CEO von Twitter öffentlich geweigert, einen Nachweis von <5 % zu erbringen. Dieser Deal kann nicht vorankommen, bis er es tut.“

Darauf folgte eine Twitter-Schlacht zwischen ihm und dem Twitter-Geschäftsführer und Softwareingenieur Parag Agrawal, der versuchte die Vorwürfe zu entkräften.

„Wir sperren jeden Tag über eine halbe Million Spam-Konten, normalerweise bevor sie jemand von Ihnen überhaupt auf Twitter sieht. Wir sperren auch jede Woche Millionen von Konten, von denen wir vermuten, dass sie Spam sind, wenn sie menschliche Verifizierungsherausforderungen nicht bestehen (Captchas, telefonische Verifizierung usw.),“ behauptete Agrawal.

Der Twitter-CEO gab kund, das Unternehmen habe „jedes Quartal“ geschätzt, dass weniger als fünf Prozent der monetarisierbaren täglich aktiven Benutzer (mDAU) Spam-Konten seien. Musk antwortete auf Agrawals 13-Tweet-Thread zunächst mit einem Kackhaufen-Emoji und fragte später: „Woher wissen Werbetreibende also, was sie für ihr Geld bekommen? Das ist grundlegend für die finanzielle Gesundheit von Twitter.“

Offensichtlich nutzt Musk das Problem mit gefälschten Konten, um einen besseren Deal für Twitter auszuhandeln. Der Aktienkurs von Twitter liegt jetzt bei 36,80 US-Dollar pro Aktie, deutlich unter den 54,20 US-Dollar pro Aktie, die Musk angeboten hat.

Für Schnappatmung in der linken Blase wird eine weitere Ankündigung des 50-Jährigen, in Südafrika geborenen Milliardärs sorgen: Das nächste Mal werde er konservativ wählen, verkündete er. Er habe in der Vergangenheit immer die Demokraten gewählt, weil sie für ihn die „freundlichste Partei“ gewesen seien. Doch jetzt stehen sie in seinen Augen „für Spaltung und Hass“.

„Ich kann sie nicht länger unterstützen und werde die Republikaner wählen“, lautet seine Entscheidung. (MS)

screenshot Twitter

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