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Afroamerikaner verklagt Berliner Verkehrsbetriebe wegen Rassismus

Der afro-amerikanische Opernsänger Jeremy Osborne sucht in Berlin derzeit die große Bühne. Diesmal ist es aber nicht diejenige der Komischen Oper oder der Deutschen Oper, wo der 35-Jährige beruflich seine Bariton-Stimme hat vernehmen lassen. Vielmehr geht es um die Bühne einer juristischen Auseinandersetzung mit den Berliner Verkehrsbetrieben, denen er Rassismus vorwirft.

Rechtliche Grundlage seiner Klage ist das umstrittene Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG), auf das sich eingeborene Normalverbraucher nicht berufen können, wohl aber jeder, der einen Zuwanderungshintergrund hat. Die Idee hinter dem Gesetz ist offenbar die abstrakte Annahme, der Staat an und für sich sei irgendwie „rassistisch“. Er, der Staat, schafft also Gesetze gegen sich selbst, um sich zum Vorteil der Zuwanderungsklientel in Schach zu halten.

Jeremy Osborne war im Jahr 2020 in der Berliner U-Bahn kontrolliert worden. Der britische „Guardian“ und mittlerweile auch einige deutsche Gazetten behaupten, dabei seien vier Kontrolleure tätig gewesen, von denen drei Türken gewesen seien. Osborne habe die Türken als „Ausländer“ bezeichnet und die hätten ihn daraufhin aus der Bahn gezogen und ihn rassistisch beleidigt. Dies sei diskriminierend gewesen, weshalb Osborne nunmehr vom Land Berlin eine Entschädigung in Geld einklagt.

Die in Berlin lebenden Türken sind nicht bekannt dafür, sich von Schwarzafrikanern allzu viel gefallen zu lassen. Das ist eine Frage der Hierarchie, und dafür spielen Gesangstalente und Opernprominenz keine Rolle. Kenner der Verhältnisse behaupten, der US-Amerikaner könnte von Glück reden, so glimpflich davongekommen zu sein.

Immerhin hat er an Erkenntnis dazugewonnen und lässt nun alle Welt wissen: „In keiner Stadt habe ich mich im öffentlichen Personennahverkehr so unsicher gefühlt wie in Berlin.“ Gut, dass das einmal öffentlich festgestellt wird.

Die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gilt in Berlin als ein Anzeichen von Armut, und arme Leute werden überall auf der Welt zweitklassig behandelt. Jeremy Osborne kann schlechte Erfahrungen mit türkischen Kontrolleuren in Berlin künftig dadurch vermeiden, dass er sich für Fahrten durch die deutsche Hauptstadt einen Geländewagen zulegt. Ein Hummer H2 wird allgemein respektiert, ebenso die Mercedes Benz G-Klasse. Für Fahrer solcher Fahrzeuge sind die vielen Schlaglöcher in den Straßen kein Problem, und die Türken schauen neidisch hinterher statt herumzupöbeln.

Aggressionsfreie öffentliche Verkehrsmittel gibt es in Berlin nicht. Wer trotzdem einsteigt, sollte hinterher nicht global herumjammern.

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