Bill Gates und Elon Musk; Bild: Collage
Bill Gates und Elon Musk; Bild: Collage

Bill Gates gegen Elon Musk: Kampf der Giganten um die Meinungshoheit

Aufgeschreckt durch die voraussichtliche Twitter-Übernahme durch Elon Musk, lässt der „Weltverbesserer“ Bill Gates offenbar Millionen US-Dollar in seine linksextremen NGO´s fließen, um Musks Vorhaben zu torpedieren.

Im vergangenen Monat richteten sich 11 von seinen 26 Handlanger-Organisationen in einem offenen Brief an Twitter-Werbetreibende. In dem Schreiben wurden sie zum Boykott aufgefordert, sollte Elon Musk das Netzwerk übernehmen und es auch Andersdenkenden wieder ermöglichen, sich dort öffentlich zu äußern.

Die neu gegründete Foundation for Freedom Online (FFO) durchdrang das Dickicht der Gates-Stiftungen und Nichtregierungsorgansiationen und kam zu dem Ergebnis, dass hunderte Millionen US-Dollar an die 11 Unterzeichner des Briefes geflossen sind. Sie alle erhielten Mittel von einer von Bill Gates unterstützten Einrichtung.

Allein der New Venture Fund, der 2020 die größte einjährige Zusage der Gates Foundation seit mehr als einem halben Jahrzehnt erhielt, finanziert vier der Unterzeichner:

The Center for Media Justice
The Media Democracy Fund
The National Hispanic Media Coalition (via the Media Democracy Fund)
Accountable Tech

The Tides Foundation, ebenfalls Profiteur von Gates Millionenvermögen, finanziert laut Breitbart

Free Press
Indivisible
NARAL Pro-Choice America
Media Matters
Black Lives Matter Global Network

Auch zwei andere Unterzeichner werden durch die Gates-Foundation am Leben gehalten:

Empowering Pacific Islanders Community (finanziert von Gates-unterstützten Community-Partnern) und
Reproaction (ein Projekt der von Gates unterstützten NEO Philanthropy)

Die Verbindung des offenen Briefs zum milliardenschweren Microsoft-Gründer ist bedeutsam, denn Bill Gates befindet sich mitten in einer öffentlichen Fehde mit dem Verfechter der Meinungsfreiheit Elon Musk.

Gates ist ein ausgesprochener Befürworter der Zensur und fordert Technologieunternehmen häufig auf, mehr zu tun, um die Verbreitung von „Gesundheitsfehlinformationen“ im Internet zu stoppen.

Vor kurzem bat Musk seine 94 Millionen Twitter-Follower, die Finanzierung hinter den 26 NGOs aufzudecken, die mit ihrem Drohbrief Unternehmen einschüchtern und ankündigen, Twitter über den Verlust von Werbeeinnahmen zerstören zu wollen, falls Musk die heißgeliebte Zensurpolitik rückgängig machen sollte.

Musk stellte daraufhin auf Twitter die berechtigte Frage, wer diese Unterzeichner eigentlich finanziert.

Seine Neugier wurde durch eine Recherche von Washington Free Beacon zu Accountable Tech geweckt, die versuchte, der finanziellen Förderung der gemeinnützigen Organisation auf den Grund zu gehen. The Free Beacon besuchte das Firmenbüro von Accountable Tech in Washington und kam zu dem Schluss, dass die Organisation „nicht wirklich existiert“. Es sei ein Deckname, unter dem eine Reihe linker Anliegen von einem Briefkastenbüro in Washington, D.C. aus vorangetrieben würden, so das Portal.

Free Beacon sprach auch mit Caitlin Sutherland, der geschäftsführenden Direktorin der Watchdog Americans for Public Trust, die erklärte, dass North Fund erhebliche Kapitalzuflüsse von zwei weiteren gemeinnützigen Organisationen erhält, dem Sixteen Thirty Fund und dem New Venture Fund. Laut Sutherland bekam der North Fund 19,3 Millionen US-Dollar vom Sixteen Thirty Fund und über 11 Millionen US-Dollar vom New Venture Fund, zwei Organisationen, die eine gemeinsame Adresse in D.C. haben. Ähnlich wie der North Fund operieren die Gruppen unter mindestens 50 Handelsnamen – darunter „ Fix Our Senate“, „Floridians for a Fair Shake“ und den „Voter Engagement Fund“.

Ihre Spender öffentlich machen wollen weder der Sixteen Thirty Fund noch der New Venture Fund und so verliert sich der Geldfluss im Dunkeln. Klar sei aber laut Breitbart, dass der New Venture Fund mit Hunderten Millionen Dollar von der Bill & Melinda Gates Foundation gefüttert wird.

Laut FFO-Analyse zeigen die Offenlegungsakten für die Stipendiatenliste der Gates Foundation satte 102 separate Barzuschüsse an oder durch den New Venture Fund, die sich seit 2008 auf unglaubliche 457 Millionen US-Dollar belaufen.

Die Organisation Sludge stellte fest, dass es sich bei den 70 Millionen US-Dollar, die 2020 von der Gates Foundation an den New Venture Fund im Jahr 2020 gingen, um den größten Betrag handelt, den die Gates Foundation seit 2014 in einem Jahr an einen einzelnen Stipendiaten gezahlt hat.

Und es könnte sogar noch mehr sein: Influence Watch meldet 126 Millionen US-Dollar im Jahr 2020, während FFO mindestens 85 Millionen US-Dollar in diesem Jahr aus öffentlichen Aufzeichnungen bestätigte. Laut FFO sank die Finanzierung von Gates für 2021 nach dem Ende des Wahlzyklus 2020 auf 11 Millionen US-Dollar.

Der starke Rückgang der Finanzierung nach den Wahlen 2020 ist angesichts des politischen Charakters der Arbeit des New Venture Fund nicht überraschend. Sie ist die Mutterorganisation für eine der größten pro-demokratischen Schattenorganisation in Amerika, den Sixteen Thirty Fund – der zufällig ein weiterer Megaspender des Anti-Musk-Droh-Brief-Unterzeichners Accountable Tech ist.

Der Sixteen Thirty Fund war ein wichtiger Akteur bei den Zwischenwahlen 2018, spielte aber 2020 eine noch bedeutendere Rolle, indem er rund 60 Millionen US-Dollar für die Finanzierung der prominentesten Pro-Joe-Biden-Super-PACs ausgab, darunter siebenstellige Spenden an Future Forward USA, League of Conservation Voters Action Fund, Take Back 2020, Priorities USA, Unite The Country, American Bridge, America’s Progressive Promise, Pacronym und andere Gruppen, die zusammen Hunderte Millionen Dollar für Anti-Trump- und Pro-Biden-Anzeigen ausgegeben haben. Die von Republikanern geführte Anti-Trump-Gruppe Lincoln Project erhielt 2020 300.000 US-Dollar aus dem Sixteen Thirty Fund.

Die gemeinnützigen Organisationen des Arabella-Netzwerks geben Millionen aus, um andere politische Organisationen und Schattengruppen wie America Votes und Center for Popular Democracy zu finanzieren. Auch für Lobbyarbei bei der US-Regierung geben sie jährlich Millionen von Dollar aus.

Nach außen gibt sich der 66-jährige Microsoft-Gründer Gates gerne als Menschenfreund, der mit seinem Geld Aids, Hunger und Krankheiten bekämpfen will, doch den Zahlen nach scheint für die Gates Foundation die Präsidentschaft von „Sleepy Joe“ die oberste Priorität gewesen zu sein.

Musk hat kürzlich angekündigt, dass er 2022 zum ersten Mal die Republikaner wählen wird. Zusätzlich zu seiner erklärten Absicht, ein halbes Jahrzehnt schleichender Zensur auf Twitter rückgängig zu machen. Das ruft automatisch Bill Gates und seine NGO-Armee auf das Spielfeld. Jetzt konzentriert sich alles auf die Schlacht gegen Elon Musk. (MS)

 

 

 

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