Polizei (Bild: shutterstock.com/ Von Pradeep Thomas Thundiyil)

9-Euro-Ticket: Politik und Bahn freuen sich, Polizei fürchtet eine Katastrophe!

Wenn diese Regierung etwas beschließt, kann man davon ausgehen, dass das voll in die Hose geht. Einfach, weil diese politische Parallelgesellschaft den Kontakt mit der Realität und den Bürgern verloren hat und sich deshalb Sachen ausdenkt, die katastrophale Folgen haben.

Der Ansturm auf die sogenannten „9-Euro-Tickets“ im öffentlichen Nahverkehr ist nach Angaben der Bahn ungebrochen hoch. Das berichtet „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Sprecherin des Konzerns. Demnach habe die Bahn „insgesamt schon über eine Million 9-Euro-Tickets über alle Kanäle verkauft“.

Seit Montag ist das Ticket auf bahn.de, im DB Navigator sowie an den rund 5.500 Automaten und in den über 400 DB Reisezentren erhältlich. Die Bahn weist darauf hin, dass die Buchung teils „etwas länger dauern“ könne. „Wir möchten hierfür um Verständnis bitten und entschuldigen uns für etwaige Wartezeiten.“

Zum Verkaufsstart am Montag war das Buchungssystem der Bahn immer wieder überlastet gewesen, was auch andere Kunden bei der Buchung zu spüren bekamen.

Man war also nicht richtig vorbereitet. Aber das war nur der harmlose Anfang:

Der Bundesvorstand der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hält ein konsequentes Einschreiten der Bundespolizei für unabdingbar, wenn Züge und Bahnhöfe ab 1. Juni wegen der dann geltenden 9-Euro-Tickets mit Fahrgästen überfüllt sein werden. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, Rainer Wendt, sagte „Bild“ (Mittwochausgabe): „Zunächst einmal ist es Aufgabe der Verkehrsbetriebe für die Sicherheit in den Zügen zu sorgen. Sollten die Sicherheitsdienste der Verkehrsbetriebe von den Menschenmassen überfordert sein, muss die Bundespolizei eingreifen.“

Manuel Ostermann, stellvertretender Bundesvorsitzender der DPolG, sagte der „Bild“: „Die Politik hat offensichtlich nicht bedacht, dass es mit dem 9-Euro-Ticket zu großem Andrang kommen kann. Wenn ein Zug oder Bahnsteig mit Fahrgästen überfüllt ist, kann das ein Sicherheitsrisiko darstellen und die Bundespolizei muss folgerichtig den Zug oder den Bahnsteig räumen. Vor der Umsetzung hätte man mit den Behörden und Verkehrsunternehmen reden müssen. Aus sicherheitsspezifischer Sicht kann das 9-Euro-Ticket somit eine Katastrophe werden.“

Aber genau das tut die Regierung nicht. Sie beschließt etwas und die anderen müssen das ausbaden. Das war bei Corona so, das geht jetzt mit dem Ukraine-Krieg so weiter und hört auch mit dem Klimawahn nicht auf.

Drücken wir die Daumen, dass wir nicht bald unschöne, bürgerkriegsähnliche Bahnhofsbilder bekommen. (Mit Material von dts)

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