Foto: infranken.de

Scholz ignoriert brutalen Mord an Deutschem, Österreicher in Südafrika

Am 24.5. besuchte Bundeskanzler Olaf Scholz Südafrika und traf sich mit Präsident Cyril Ramaphosa. Die grausamen Morde an einem deutschen Gasthausbesitzer und einem österreichischen Rentner verschwieg er eiskalt.

Am 28.4. wurde der deutsche Gästehausbesitzer Günther Schwalb (66) aus Heroldsbach in Oberfranken in Ritchie am Nordkap, Südafrika von zwei Autodieben ermordet.  Um 4 Uhr morgens erwachte Schwalb, weil er Geräusche gehört hatte. Er ging nach draußen, wo er zwei jugendliche Autodiebe am Volkswagen Golf seiner Frau ertappte.

Die Jugendliche warfen Steine auf Schwalb und verletzten ihn am Kopf. Der Franke floh daraufhin ins Gästehaus, während die Diebe weiterhin Steine auf sein Haus warfen. Dort brach Schwalb zusammen und verstarb. Seine Frau rief die Polizei, die um 4:30 h morgens zwei Jugendliche im Alter von 14 und 17  verhaftete. Sie werden nun des Mordes und versuchten Diebstahls beschuldigt.

Zwei Tage zuvor, am 26.4., wurde außerdem in Cresta, Johannesburg die Leiche eines weiteres EU-Bürgers entdeckt, dem Österreicher Peter Dobihal (72), der wegen seines VW Polos in Stücke gehackt und verscharrt wurde. Der pensionierte Elekto- und Bauingenieur aus Wien betrieb mit seiner Frau Inge in Johannesburg das Reiseportal Austria Connection, bis Inge am 8.11.2021 nach langer Krankheit verstarb.

Witwer Peter Dobihal war seit Ostern verschwunden. Offenbar hatte seine Gärtnerin und ein weiterer Angestellter zwei andere Personen auf das geschützte und umzäunte Grundstück geführt, wo sie Dobihal brutal ermordeten. Die Täter wurden beobachtet, wie sie mit dem Auto des Opfers in Johannesburg an Bankautomaten Geld abhoben.

In Südafrika kommt es sein 20 Jahren immer wieder zu brutalen Angriffen auf vorwiegend ältere Farmer, Kleinbauern und andere Gasthaus- und Grundstücksbesitzer. Die Mordrate in Südafrika ist mit 35 pro 100.000 Einwohner bereits eine der 10 höchsten der Welt. Unter Farmern ist sie um ein vielfaches höher, ca. 100 bis 150 pro 100.000 Einwohner, wie Ernst Roets von AfriForum in seinem Standardwerk „Kill the Boer“ akribisch dokumentiert.

Westliche Medien und Politiker verschweigen oder leugnen die Farmmorde. Die New York Times nannte sie im April eine „neo-Nazi-Theorie“. Präsident Cyril Ramaphosa (ANC) leugnete 2018 die Farmmorde, nachdem US-Präsident Donald Trump sie am 23.8.2018 auf Twitter thematisierte.

Dabei gehen die oft kommando-artig organisierten Überfälle mit Kriegswaffen, Störsendern und Nachtsichtgeräten auf die Guerilla-Tradition der ANC zurück. Unter dem rigorosen Apartheid-Regime waren die Überfälle auf entlegene Farmen neben feigen Bombenattentaten und tödlichen Landminen auf der Straße die einzigen militärischen »Erfolge«, die der unterlegene ANC je zustande brachte.

Der ANC mit seinen ausländischen Terrorlagern wurde bis 1990 vom DDR-Regime Erich Honeckers unterstützt. Viele heutige ANC-Granden erhielten ihre Ausbildung in Ost-Berlin oder Moskau. Nelson Mandela blieb bis zu deren Tod mit den Honeckers befreundet. Bundeskanzler Olaf Scholz pflegte als Spitzenfunktionär der JuSos in den 80er Jahren ebenfalls ein enges Verhältnis zum DDR-Unrechtsregime, wie Hubertus Knabe dokumentierte.

2021 gab es trotz Corona-Lockdown 446 Farmüberfälle und 77 Farmmorde in Südafrika. Alle 1,2 Tage wurde eine Farm überfallen, alle 4,7 Tage ein Farmer ermordet. Freie Welt schrieb an das Presseamt der Bundesregierung und wollte wissen, ob Scholz die Morde an Günther Schwalb und Peter Dobihal sowie die Farmmorde im Gespräch mit Cyril Ramaphosa thematisiert hat.

»Bundeskanzler Scholz und Präsident Ramaphosa haben über verschiedene Themen ihrer bilateralen Gespräche in einer Pressekonferenz am 24.5.2022 in Pretoria informiert. Zu weiteren Details der vertraulichen Gespräche geben wir wie üblich keine Auskunft«, war die kaltblutige Antwort.

Südafrika: Mutter überlebte Farmmord an ihrem Mann vor ihren Kindern:

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.

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