Astrid-Sabine Busse ( Bild: Copyright: Lena Giovanazzi)

Berlins Bildungssenatorin bedauert, Wahrheit über arabischstämmige Menschen gesagt zu haben

Huch. Berlins Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse ist vor Jahren – damals noch als Grundschullehrerin im arabischen-Neukölln-Viertel – die Wahrheit über ihr Klientel herausgerutscht. Jetzt tut der Sozen-Funktionärin das Gesagte natürlich furchtbar leid. Wieder ein peinliches Beispiel von Einknickerei.

Tja, was hat Busse denn damals – 2009 – gesagt, was ihr heute – auf dem Posten der SPD-Bildungssenatorin im Shithole-Berlin so leid tut? Welche Wahrheiten waren es denn, die sie der Süddeutschen Zeitung über „arabischstämmige Menschen in Berlin“ offenbarte?

„Sie bleiben einfach untereinander. Man muss sich hier ja auch gar nicht mehr integrieren. Man nimmt das Viertel in Besitz, und man lässt sich pampern. Ich sehe doch an den Bescheiden für Lernmittelzuschüsse, wie viel Geld in Wahrheit in diesen Familien ist, alles Sozialhilfe; wenn da viele Kinder sind, ergibt das 3000, 3500 Euro.“

Auch gegenüber der BZ hielt Busse nicht hinter dem Berg und stellte – damals noch Schulleiterin in einer, mit 97,2 Prozent Nicht-deutschen-Anteil bereicherten Grundschule in der Migrantenhochburg Neukölln tätig – fest: „Wir sind arabisiert.“ Von wegen dritte, integrierte Migranten-Generation. „Man holt sich immer noch den Ehepartner aus dem früheren Heimatland. Wieder ein Elternteil, das kein Deutsch kann“, so Busse.

So viel Ehrlichkeit ist in der SPD – jene Partei, die dieses gesellschaftliche und bildungstechnische Desaster durch jahrelang gemeingefährliche Migrations- und Einwanderungspolitik mitangerichtet hat, nicht gelitten.

Ende April kramten Busses Genossinnen, die SPD-Lokalpolitikerin Anne Rabe und unsere Ausnahmepolitikerin, der palästinensische Import Sawsan Chebli die Statements wieder heraus. Auf Twitter erinnerte das Inquisitorenduo daran, dass Thilo Sarrazin in seinem Buch „„Deutschland schafft sich ab“ die Genossin Busse zitierte:

Jetzt tut es Frau Busse natürlich von Herzen leid, dass ihr die Wahrheit so rausgerutscht ist. Es war niemals ihre Absicht, „Menschen abzuwerten, geringzuschätzen, über einen Kamm zu scheren oder pauschal in Gruppen einzuteilen“, jammerte Busse in einem dreiseitigen Schreiben dem Landesschulbeirat vor. Das Geheule liegt der Deutschen Presse-Agentur laut der BZ vor.

Um das angerichtete Migrations- und Bildungsdesaster in Berlin zu verschleiern, arbeitet Busse – neben ihrem „Mea Culpa“ – daran, Eltern die Möglichkeit zu nehmen, Information mehr darüber erhalten, wie viele Kinder mit „nichtdeutsche Herkunftssprache“ sich an der Schule, die der eigene Nachwuchs zukünftig besuchen soll, befinden. Dabei setzt sich Busse – wie jouwatch berichtete – auch über geltendes Recht hinweg.

Ob ihr das ebenso leid tut wie ihre herausgerutschten Wahrheiten? (SB)

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