Foto: 2G-Regel (über dts Nachrichtenagentur)

Neue Erkältungswelle im Herbst erwartet – Politiker jetzt schon im Panikmodus!

Bekanntlich ist die neue Corona-Variante B.5 noch harmloser als Omikron. Ein wenig Schnupfen, manchmal leichte Kopfschmerzen und in den seltensten Fällen auch mal leicht erhöhtes Fieber – für nur kurze Zeit, versteht sich.

Es gibt also überhaupt keinen Grund, in Panik zu verfallen. Sowas passiert jeden Herbst – seit der Mensch nicht mehr alleine auf einer Insel lebt.

Aber weil die deutschen Politiker soviel Spaß daran haben, ihre Untertanen zu drangsalieren, zu quälen und ihnen ihre Freiheit und demokratischen Grundrechte zu rauben, stampfen sie bereits jetzt schon auf dem Alarmknopf herum – damit uns auch noch der Sommer vermiest werden kann. Und wie immer ist dieser Verband ganz vorne mit dabei:

Der Deutsche Städtetag hat mit Blick auf den dritten Corona-Herbst die Anpassung des Infektionsschutzgesetzes noch vor der Sommerpause des Bundestages gefordert. „Eine Lehre aus der Vergangenheit sollte sein, nicht erst in letzter Minute mit heißer Nadel das Infektionsschutzgesetz zu ändern. Solche Verfahren sind zu fehleranfällig“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Wir erwarten, dass der Bund noch vor der Sommerpause Klarheit schafft, wann er welche Corona-Schutzmaßnahmen im Infektionsschutzgesetz wieder möglich macht.“ Dedy ergänzte: „Die Menschen, aber auch Länder und Kommunen dürfen nicht erst im September erfahren, mit welchem Plan wir in den Herbst und Winter gehen.“ Denn die Lage könne sich schnell verändern, dann müsse man vorbereitet sein.

„Das sehen wir gerade in Portugal mit hohen Infektionszahlen mit der BA.5-Variante von Omikron. In Deutschland ist BA.5 auch schon angekommen und hat sich, wenn auch auf niedrigem Niveau, innerhalb einer Woche verdoppelt.“ Weiter pochte Dedy auf eine Rechtsgrundlage für die Maskenpflicht in Innenräumen sowie Zugangsbeschränkungen: „Wenn sich die Infektionslage wieder zuspitzen sollte und neue gefährliche Virusvarianten sprunghaft verbreiten, müssen möglicherweise wieder Maßnahmen wie Maskenpflicht im Einzelhandel und in Innenräumen oder 3G- oder 2G-Regeln eingesetzt werden können.“

Die Grünen drehen natürlich noch mehr am Rad:

Grünen-Chef Omid Nouripour eine rasche Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes gefordert. „Man muss die Maßnahmen steigern können, wenn sich eine Notlage entwickelt“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Das beginne mit der Maskenpflicht und Abstandsregeln und gehe weiter mit Zugangsregeln wie 3G, also für Geimpfte, Genesene und Getestete, so Nouripour.

„Wir brauchen eine Rechtsgrundlage, die so angepasst ist, dass das Notwendige vor Ort gemacht werden kann.“ Man brauche eine Einigung, so schnell es geht, so der Grünen-Politiker. „Je früher wir auf den Herbst vorbereitet sind, desto besser ist es. Länder und Kommunen brauchen einen Vorlauf.“ Es gehe darum, die Fehler der letzten beiden Jahre nicht zu wiederholen. „Der Sommer darf nicht ungenutzt verstreichen“, so Nouripour.

Von den Arbeitgebern forderte der Grünen-Chef ein Entgegenkommen beim Infektionsschutz. „Arbeitgeber könnten die Homeoffice-Regelung wieder flexibler ausgestalten“, sagte er. „Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten weiter die Möglichkeit haben, das Homeoffice zu nutzen.“

Nouripour äußerte Bedauern über das Scheitern der allgemeinen Impfpflicht. „Derzeit ist es wichtig, dass ältere und vorerkrankte Personen sich eine vierte Impfdosis holen, um ihren Impfschutz aufzufrischen“. Nouripour vermutet, „dass wir dieses Jahr für bestimmte Gruppen auch über eine fünfte Impfung reden werden“.

Der Politiker selbst berichtete unterdessen über anhaltende Beschwerden nach seiner Corona-Infektion. „Ich bin immer noch erschöpft und habe Schwindelanfälle.“ Fünf Wochen nach seiner Infektion erhöhe er sein Arbeitspensum „nur schrittweise“, sagte der Grünen-Chef.

Nouripour war nach eigenen Angaben dreimal geimpft, als er erkrankte. Was eigentlich alles sagt.

Das Virus wird von Variante zu Variante naturgemäß harmloser, von daher kann man ganz beruhigt in den Herbst gehen. Merkwürdigerweise ist auch nicht mehr die Rede von Valneva oder den Medikamenten, die schlimme Verläufe abmildern können – obwohl es das alles schon gibt.

Man will uns also nur den Gen-Stoff aufs Auge drücken, obwohl man weiß, dass er außer schrecklichen Nebenwirkungen nichts bringt.

Man darf gespannt sein, ob sich die Bürger nun noch mal verarschen und einkerkern lassen. (Mit Material von dts)

 

Themen

AfD
Brisant
Corona
Deutschland
Gender
International
Islam
Corona
Energie
Linke Nummern
Deutschland
Migration
Satire
Ukraine
Politik
Wirtschaft