Drogen im Görlitzer Park bald nur noch mit Visacard?

Glaubst du an den lieben Gott, oder an Guevara? Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar!“, sang einst Marius Müller-Westernhagen in seinem 1970er-Nonsens-Gassenhauer „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“. Das ist endgültig Geschichte – denn jetzt schwenkt auch die Deutsche Bank, einst Synonym von BRD-Wirtschaftsmacht und der „starken Mark“, in die von Globalisten, Entreicherern und Umverteilern vorangetriebene Volldigitalisierung des Zahlungsverkehrs ein: Sie zahlt ihren Kunden am Schalter kein Bargeld mehr aus. Das gibt es fortan dann zwar noch in Geldautomaten, aber deren Zahl wird ebenfalls konstant ausgedünnt und zudem existieren Filialen nur mehr in großen Zentren und perspektivisch irgendwann dann nur noch in Ballungsräumen.

In diesem Kontext ist zweierlei von Belang: Zum einen wird das Versorgungsnetz an Geldautomaten – gerade auf dem Land – konstant weiter ausgedünnt, womit diese Art der Bargeldbeschaffung ebenfalls erschwert wird – was genau so von der Politik auch gewollt ist. Der Prozess geht einher mit dem Sterben von Einzelhandelsgeschäften und Läden in der Fläche. Mit der Landbevölkerung fängt es an, die sich bald ausschließlich nur noch durch Onlinehandel und per elektronischem Zahlungsverkehr mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen kann – und irgendwann erreicht der Trend auch die „smarten“ Städte der Zukunft.

Mit vollen Konten am toten Supermarktterminal verhungern?

Zum anderen wird durch diese „Virtualisierung“ des Bargelds, das Jahrhundertelang als Inbegriff geprägter bzw. gedruckter Freiheit galt, die Abhängigkeit von einer volatilen und störanfälligen Technik immer größer, die am Ende dann zu echten Problemen führen kann. Einen Vorgeschmack lieferte unlängst der bundesweite massenhafte Ausfall von sowohl EC- als auch Kreditkartenlesegeräten an zahllosen Kassenterminals. Wenn die Alternative Bargeld irgendwann ganz entfällt und – ob durch Stromausfälle, Hackerattacken oder technische Pannen – die digitale Infrastruktur vor die Hunde geht, sollen die Menschen dann mit vollen Konten verhungern?

Solche Überlegungen scheinen bei der Deutschen Bank – und ihren demnächst voraussichtlich nachziehenden Mitbewerbern – keine Rolle zu spielen. Formal soll die Ankündigung von Lars Stoy, des Privatkundenchefs der Deutschen Bank, wonach in den Niederlassungen seines Hauses fortan kein Bargeld mehr vorgehalten werden soll, mit Rationalisierungs- und Einsparmaßnahmen zu tun haben. „Das Vorhalten von Bargeld verursacht Kosten“, so der Banker. Worum es in Wahrheit geht, lässt Stoy gleichwohl ebenfalls durchblicken: Sein Institut reagiere mit der Neuerung auf zwei „Trends“. Erstens werde nämlich „mehr bargeldlos bezahlt” (warum wohl, wenn es immer weniger Bargeld gibt?), und zweitens steige die steige „die Nachfrage nach Beratungsleistungen”, womit sich der Schalterdienst immer weiter vom klassischen Bankgeschäft mit Ein- und Auszahlungsleistungen entferne. Die Argumentation ist typisch für den „Great-Reset“-Zeitgeist: Durch Reduzierung von Auswahl- und Entscheidungsoptionen werden unausweichliche Notwendigkeiten und „Alternativlosigkeiten“ aktiv geschaffen, und diese werden sodann von Medien und Politik als angebliches Bedürfnis oder „Trend“ bezeichnet und weiter ausgebaut. So kamen bereits die „Zustimmungen“ zu Corona-Maßnahmen, Experimentalimpfsxoffen und auch Elektroautos zustande; ein teuflischer propagandistisch-psychologischer Trick, durch man die Menschen dazu bringt, die Knechtschaft zu lieben.

Die globalistische Knechtschaft lieben

So auch beim Geldverkehr: Ist Bargeld erst einmal als „verdächtig“, „rückständig“ oder „zu umständlich“ konnotiert, redet sich die Mehrheit alsbald selbst ein, sie wolle gar nichts anderes, als „bequem“ und „transparent“ mit Karten, Uhren, Handies oder demnächst Pupillen- und Fingerabdrücken zu zahlen. Dass sie sich damit gläsern, totalitär überwacht und beliebig steuerbar macht, blendet sie aus. Wie reagieren wohl die schwarzgeldgetriebenen Schattenwirtschaftsszweige auf diese Veränderungen? Wer glaubt, sie ginge nicht mit der Zeit und würde – notfalls nach dem Vorbild der Nachkriegsjahre mit Zigaretten – entsprechende „Parallelwährungen“ finden, Tokens oder sich in künftige, noch weniger regulierbare Kryptowährungen flüchten, der irrt gewaltig. Dass die nigerianischen Dealer im Kreuzberger „Görli“ demnächst mit Kartenlesegeräten aufwarten, ist ebenso unwahrscheinlich, wie dass sie einer ehrlichen Arbeit nachgehen werden, wenn es kein Cash mehr gibt.

Zynisch argumentiert die Deutsche Bank, die Bargeldversorgung sei ja gewährleistet, weil man außer an Geldautomaten „auch in Supermärkten oder an Tankstellen” Geld abheben könne. Vorausgesetzt – siehe oben -, die Terminals machen nicht schlapp. Dass es sich um eine weitere Etappe auf dem Weg in die bargeldlose, totalkontrollierte Gesellschaft mit lenk- und manipulierbaren Wirtschaftskreislaufen handelt, zeigt sich nicht nur an Bankschaltern, sondern auch im täglichen Konsum- und Dienstleistungsbereich. Immer weniger Firmen akzeptieren überhaupt noch Bargeld. In Mainz wurde die Bargeldzahlung in Bussen und Straßenbahnen bereits komplett abgeschafft. Und verkappt-neosozialistische Philosophen sinnieren bereits offen über eine Welt ohne Bargeld. (DM)

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