Klimawahn (Bild: shutterstock.com/Jade Prevost Manuel)

Klimamaßnahmen: Verletzung elementarer Rechtsprinzipien

Die Klimapolitik basiert nicht auf solider Wissenschaft und bricht mit elementaren juristischen Grundsätzen.

Ein Beitrag von von Olivier Kessler für Mises.de

Weltweit greifen Staaten immer massiver in Freiheitsrechte ein, um den Klimawandel zu bekämpfen. Dennoch ertönen täglich Stimmen, die meinen, die jetzigen Massnahmen gingen zu wenig weit. Sie fordern noch mehr Kompetenzen für die Politik und folglich eine noch weitergehende Einengung der Bürger und Unternehmen.

Die These, wonach der Klimawandel hauptsächlich vom Menschen ausgehe und er diesen durch Massnahmen aufhalten könne, darüber wird in der medialen Debatte kaum noch diskutiert. Warum auch hinterfragen, was «wissenschaftlich bewiesen» ist? Gerade die Skepsis gegenüber weit herum geglaubten Annahmen ist aber eine wesentliche Quelle wissenschaftlichen Fortschritts, die nicht leichtfertig über Bord geworfen werden sollte.

Naturwissenschaftler oder Spekulanten?

Es handelt sich beim Weltklima nicht um ein beliebig wiederholbares Laborexperiment. … Dieses ist ein komplexes System mit Rückkoppelungen, in dem viele Beziehungen nicht konstant sind und in dem es CO2-Emittenten und Energieverbraucher gibt, die ihr Verhalten immer wieder ändern und die lernen. Es passt ins Bild, dass Klimawissenschaftler ihre Prognosen ständig korrigieren müssen.

Da es sich beim Klima um ein «natürliches Phänomen» handelt, glauben viele, dass die Klimawissenschaft zu den Naturwissenschaften zu zählen sei. Doch das stimmt nur bedingt.

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