Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Schnappschüsse aus dem Irrenhaus

+++ Das Relotiusblättchen aus Hamburg mit einer Schlagzeile: „Wie wir uns zu Tode subventionieren„.  Ein Gastbeitrag vom notorischen Klimafolgenforscher Rahmstorf. Er schreibt: „Die Verbrennung fossiler Brennstoffe richtet massive Schäden an. Dennoch wird sie gefördert – etwa durch den Tankrabatt.“ Meine Güte, müssen das massive Schäden sein. Jemandem etwas von seinem Geld zurückzugeben, wäre also Förderung? Da muß man direkt frohlocken, weil nichts anderes massive Schäden anrichtet. „Massiv“ ist schon – wie sagt man da? – heftig. Der grüne Rahmspinat richtet allerdings ebenfalls „voll krass“ die Schäden an. Bis der Gott-weiß-wo geerntet und verpackt wurde, um dann im Kühllaster bis zum Kühlfach im Supermarkt transportiert zu werden, von dort dann im Auto nachhause geschafft und energieintensiv erhitzt wurde – bis hin zum Heißwasser für die Spülmaschine und den ganzen Strom, um den Rahmspinat-Teller nach dem Essen wieder sauber zu bekommen, – da bleibt eigentlich nur ein Rückschluß: Zum Rahmspinatesser samt seinem Rahmspinat gäbe es „vernünftige Alternativen“, wie Rahmstorf im „Spiegel“ zu formulieren beliebte: Die Menschheit ausrotten. Die ist das Übel hinter allem, was die liebe, liebe Umwelt ganz, ganz traurig macht. Was allerdings den Tankrabatt angeht, der die massiven Schäden fördert, so steht der in keinem vernünftigen Verhältnis zu der Steuersumme, die der Staat dadurch einnimmt, daß er sich an der massiven Schädigung dumm und dämlich frißt. Ein inexistenter Experte für Wohlstand & Freiheit merkte an, die sog. „Lenkungssteuern“ seien nichts anderes als Fiskalterror. Niemandes Steuerbelastung sinke dadurch, daß er sich gewisser Tätigkeiten und Konsumgewohnheiten enthalte, wie die stetig steigenden Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen beweisen, welche kurz davor stehen, die Billion zu knacken. Lenkungssteuern seien für eine Regierung  im Grunde nichts anderes, als der Ochsenfiesel für den Viehzüchter. Das Steuervieh werde lediglich von der einen Steuervermeidung hier in die nächste Steuererhöhung dort getrieben. Was ein freier Bürger sei, der lasse sich sein Verhalten und seine Konsumgewohnheiten nicht länger mehr von selbsternannten Volkspädagogen per „Lenkungssteuer“ vorschreiben, sondern der zahle nolens volens einen bestimmten Prozentsatz seines Einkommens an einen Staat, der damit auszukommen hat. Jede andere Steuerbelastung habe zu unterbleiben. Es könne schließlich nicht sein, daß dem Bürger staatlicherseits ständig Verzicht gepredigt wird, während der Staat sich selbstherrlich immer fetter und fetter frißt bis er aussieht wie Ricarda Lang. +++

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Stefan Rahmstorf, Klimafolgenforscher – Foto: Imago

+++ Sheila Jeffreys (*1948), eine amerikanische Feministin, die neidisch auf die Orgasmen ihrer Schwestern zu sein scheint, mit einer jahrealten Bemerkung, die sich allerdings immer wieder mal zur Kenntnisnahme empfiehlt, wenn einem gerade entfallen ist, was mit dem Verb „verkorkst“ eigentlich gemeint ist.

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Sheila Jeffreys – Screenshot Facebook

Ein sehr feminismusaffiner Experte der inexistenten Art merkte dazu an, der wahre Feministenfreund beeile sich wie Usain Bolt beim 100-Meter-Lauf, um sicherzustellen, daß keinerlei Kollaboration mit dem patriarchalischen System zustande kommt, weil Kollaboration das allerhinterletzte wäre, wie man doch seit Petain und Vichy ganz genau wissen könne. +++

 

+++ Der Liebling aller Deutschen trägt bekanntlich nicht den schönen Namen Friedhelm-Fürchtegott Ehrenmann, sondern er heißt ganz profan Andrij Melnyk. Er ist ukrainischer Botschafter in Deutschland, weil in der Ukraine vermutlich bekannt ist, daß die Deutschen alle Menschen lieben, die anderswo keiner mag. Und jetzt das – Andrij Melnyk: „Es sind mehr Menschen, die abreisen aus diesem Land, als zu Ihnen kommen.“ Man solle sich in Deutschland Gedanken machen, weshalb viele Ukrainer „keine Lust haben, hier zu bleiben„. Ein inexistenter Experte für Sicherheit & Wahrscheinlichkeit erklärte, er müsse da gar nicht so lange nachdenken. Daß so viele Ukrainer nicht in Deutschland bleiben wollen, läge mit Sicherheit wahrscheinlich daran, daß sie ein solches Ausmaß an Hybris, ignoranter Arroganz, Mißwirtschaft und Volksverachtung noch nicht einmal unter Poroschenko und Selenskyi kennengelernt hätten. Nun seien sie angesichts ihrer Illusionen über Deutschland eben schockiert. Daher sei es kein Wunder, daß sie nicht hierbleiben wollten. Sie seien eben Besseres gewöhnt und hielten Russland auf einmal für vergleichsweise akzeptabel. +++

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Andrij Melnyk liest etwas vor – Foto: Imago

+++ Thomas Röper, freier deutscher Journalist in Russland: „Deutschland konnte seine teure Arbeitskraft durch billige Energie kompensieren. In China war das umgekehrt. Nun hat China nicht nur die billige Arbeitskraft, sondern auch die billige Energie, und zwar auf Dauer. Und dazu noch den mit zunehmendem Abstand höheren Durchschnitts-IQ. Wobei die EU derzeit noch einiges tut, um unseren IQ zu senken und die Energiepreise weltweit in die Höhe zu treiben. Die Bunte Republik hat alles, was die Deutschen in Jahrhunderten mühsam aufbauten, innerhalb weniger Jahre verspielt.“ Ein inexistenter Experte für Perfidie & Listigkeit kommentierte das mit der Bemerkung, das sei schließlich Sinn & Zweck hinter der Installierung von Unfähigen und Quotenfrauen in Politik und Medien gewesen. Wer das nicht glaube, der solle sich doch nur einmal das berühmte Foto von Ursula v.d. Leyen mit Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer anschauen, um sich zu fragen, ob das der ernsthafte Willen zur Vertretung von Volksinteressen ist, der ihn da so befremdlich vom Bild herunter angrient, oder ob es nicht doch die Glückseligkeit der Damen sei, es „als Frauen“ in so überaus kleidsame Positionen geschafft zu haben. Ein Foto von Helge Lindh oder Kevin Kühnert ginge allerdings auch.  Wieso es von den beiden überhaupt Fotos gebe, frage er sich schon lange. Wenn er sich das genau überlege, dann gebe es eigentlich wahnsinnig viele Fotos, bei denen man sich das fragen könnte. +++

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Annegret Kramp-Karrenbauer, Ursula von der Leyen und Angela Merkel; Bild: IMAGO / Xinhua

 

 

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