Kinder unter Masken; Bild: Shutterstock

Überall ist Corona Geschichte – nur in Deutschland droht bald wieder Impf- und Maskenterror

Dass diese „Pandemie” endgültig erledigt sein dürfte, zeigt sich schon daran, dass das Infektionsgeschehen von irgendeiner Krankheitslast oder medizinisch-klinischen Relevanz vollends abgekoppelt ist. Heißt: Auch eine „Welle” hat keine gesundheitspolitische Tragweite mehr – weniger als bei praktisch allen „vorpandemischen“ früheren Grippewellen, in die sich Politik und Medien aus gutem Grund nie einmischten, weil sie niemanden juckten und kein Thema waren.

Anderswo hat man daraus seine Konsequenzen gezogen – und den Alarmmodus eingestampft. Nicht so in Deutschland, wo ein nur noch gemeingefährlich zu nennender Covid-Psychopath die Gesundheitspolitik lenkt. So ist es auch kein Wunder, dass Karl Lauterbach die derzeit gerade wieder einmal ansteigenen Corona-Neuinfektionen zum dankbaren Anlass nimmt, zum Panikmodus zurückzukehren. Weil dem Robert-Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 105.840 Neuinfektionen und „107 Todesfälle” gemeldet wurden (wobei die tatsächliche Zahl der Neuinfizierten noch höher liegen dürfte, weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen), fühlt sich Lauterbach in seiner Dauerwarnungsmanie vor einer „Sommerwelle” bestätigt – und tritt sogleich wieder als Mahner für härtere Maßnahmen auf.

Steigende Zahlen, aber sinkende Bedrohung

Unbeirrt davon, dass die „Zahlen“ für niemanden ein Problem sind, faselt er: „Die angekündigte Sommerwelle ist leider Realität geworden. Das bedeutet auch für die nächsten Wochen wenig Entspannung“, ließ er verlauten. „Weil die aktuelle Virusvariante sehr leicht übertragbar ist und weil fast alle Vorsichtsmaßnahmen ausgelaufen sind, verpufft in diesem Jahr der Sommereffekt in der Pandemie“, so Lauterbach. „Älteren und Vorerkrankten empfehle ich daher dringend, sich nochmal impfen zu lassen. Das verhindert nicht unbedingt eine Infektion, aber es verhindert schwere Krankheitsverläufe“, behauptete er weiter.

Schlimmer noch: Bereits am Dienstag hatte er abermals gefordert, in Innenräumen wieder Schutzmasken zu tragen. Zusammen mit einer vierten Impfung sei dies das wirksamste Gegenmittel. Mittlerweile dürfte Lauterbach einer der Letzten sein, die noch von diesem Unsinn überzeugt sind. Reale Fachleute sehen die aktuelle Situation mit größter Gelassenheit, Der Virologe Klaus Stöhr beschwichtigte: „Die Zahl der gemeldeten Fälle beträgt etwa ein Viertel der Omikron-Welle im März, die Krankenhauseinweisungen nur ein Fünftel.“ Damals habe es keine Überlastung gegeben, „also wieso Panik schlagen und nach Masken und Booster rufen?“

Für Stöhr ist die aktuelle BA.5-Variante die Bestätigung, dass die Inzidenz nicht mehr relevant sei. „In Portugal beträgt die gemeldete Inzidenz das vier- bis fünffache von Deutschland, aber die Einweisungen auf Intensivstation bewegen sich in der gleichen, niedrigen Größenordnung wie bei uns“, erklärte er. Auch in Deutschland werde „die Schere zwischen gemeldeten Fallzahlen und Krankenhauseinweisungen“ immer weiter auseinandergehen.

Virologen geben Entwarnung – und widersprechen Lauterbach diametral

Auch Stöhrs Kollege Alexander Kekulé überrascht die untypische Sommerwelle nicht, die er vor allem auf die Maskenpflicht zurückführt: „Wegen der Coronamaßnahmen, vor allem wegen der Maske, ist der jahreszeitliche Rhythmus bei vielen Atemwegsinfektionen durcheinander gekommen“, sagte er: „Deshalb sehen wir Viren, die vor allem im Herbst und Winter Wellen auslösen aktuell jetzt im Sommer.“ Das gelte auch für viele andere Erreger. Der Charité-Immunologe Andreas Radbruch erklärte: „Die neuen Corona-Varianten schaffen es immer besser, den neutralisierenden Antikörpern auf den Atemwegen auszuweichen, sofern wir ein halbes Jahr nach der Impfung überhaupt noch welche haben.“

Auch Kekulé erwartet bei der BA.5-Variante keine schweren Verläufe und verweist auf Südafrika, wo die Welle schon wieder vorbei sei. Allerdings fordert Radbruch die überfällige repräsentative Immunitätsstudie für Deutschland, um endlich festzustellen, wer geimpft oder genesen ist oder noch mit Corona in Berührung kam. Gefährdeten Personen rät er zwar zur Impfung, sein Fazit lautet jedoch eindeutig: „Diese Pandemie ist vorläufig vorbei, die Katastrophe ist vorüber.“

Wenn es derzeit etwas gesundheitlich Beunruhigendes gibt, dann wäre es eher dies: Neben Corona steigen auch die Grippe-und Atemwegerkrankungen in einem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Maße an, besonders bei Kindern. Besonders ist das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), das schwere Lungenentzündungen hervorrufen und vor allem für Frühgeborene, Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein kann. Dies wird von Wissenschaftlern auf ebendiese Corona-Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Maskenzwang zurückgeführt – wobei, wie fast alle Beschränkungen, vor allem Letzteres unermesslich mehr Schaden als Nutzen gebracht hat: Die Unterforderung des Immunsystems macht die Menschen jetzt natürlich sträflich anfällig für die immer dagewesenen, zuvor von gesunden intakten Menschen gut bewältigbaren Krankheitserreger.

Krankmachender Maskenwahn

Die Masken haben die Menschen krank gemacht – und das ist kein Wunder: Die eigentlich nur für den Arbeitsplatz vorgesehenen FFP2-Masken wurden von vielen über Stunden, Tage oder gar Wochen getragen, ohne je eine Belehrung über die verheerenden Folgen für die Atemwege erhalten zu haben, die durch diese viel zu lange Tragedauer entstehen. Der ehemalige Berliner FDP-Politiker und Gewerkschaftsgründer Marcel Luthe sagte dazu: „Nicht umsonst erfordern FFP-2 Masken arbeitsmedizinisch eine Unterweisung, denn falsch eingesetzt sind diese nicht nur nutzlos, sondern als auf Mundhöhe getragene Sammelstelle für Viren, Bakterien und Pilze sogar gesundheitsgefährdend für den Träger und seine Mitbürger.“ Die Atmung wird durch diesen Maskentyp derart erschwert, dass es zu einer verminderten Leistung des Herz-Lungen-Systems kommt.

Was für Erwachsene gilt, wirkt sich bei Kindern noch schlimmer aus: Die Coronakinderstudien „Co-Ki“ fanden nach Befragung von 20.000 Eltern, Ärzte, Pädagogen und andere Personen heraus, dass Masken jedne Typs, die man den Kindern täglich über Stunden aufzwang, bei 68 Prozent zu Gereiztheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, weniger Fröhlichkeit, einer Unlust, Kindergarten oder Schule zu besuchen, Beeinträchtigung beim Lernen und Benommenheit oder Müdigkeit kam.

Karl Lauterbach ist der Hauptverantwortliche für diese verbrecherische Panikpolitik – und dass er jetzt schon wieder einen draufsetzt und so unbeirrt wie unbelehrbar den dritten Corona-Winter einläuten will, sollte auch die letzten Skeptiker davon überzeugen, dass diese Figur von Olaf Scholz endlich in die Wüste geschickt wird. (DM)

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