Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Die neueste Delegitimierung des Staates

+++ Im Grunde wäre „Delegitimierung des Staates“ als beobachtenswürdiges Delikt weit weniger brisant, wenn der Verfassungsschutz tatsächlich diejenigen beobachten würde, die den Staat delegitimieren. Sparsam wäre es auch, weil man sich mindestens einen Personenschützer pro Kabinettsmitglied der Bundesregierung sparen könnte, um ihn durch einen Verfassungsschützer zu ersetzen, der gewissen Ministern vom Aufstehen in der Früh bis zum Bettgang spätabends auf Schritt und Tritt folgt, auf daß nicht die kürzeste Äußerung seiner Beobachtung entgehe. Leider ist es wohl anders.

Buschmann Tweet – Screenshot Twitter

Ein inexistenter Experte für Demokratie, Zeit & Rechtsstaatlichkeit merkte an, dem Herrn Bundesjustizminister sei wohl entfallen, daß es von Merkels Diktum Anfang Februar 2020, wonach die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen „unverzeihlich“ gewesen sei und „rückgängig“ gemacht zu werden habe, fast zweieinhalb Jahre gedauert habe, bis das Bundesverfassungsgericht geurteilt hat. Mitnichten sei die AfD also in ihrem „Gründungsmythos“ widerlegt worden. Vielmehr habe das Bundesverfassungsgericht diesen „Gründungsmythos“ eindrucksvoll bestätigt, und zwar nicht nur direkt mit dem Urteil selbst, sondern indirekt eben auch dadurch, daß es sich zweieinhalb Jahre Zeit bis zum Urteilsspruch genehmigte.  Ein veritables Eigentor habe daher Marco Buschmann mit seinem Tweet geschossen. +++

+++ Wenn man sich überlegt, daß die Weltgesundheitsorganisation (WHO) großteils von privatwirtschaftlich operierenden NGOs und Stiftungen wie der Gates-Stiftung finanziert wird, müsste man sie eigentlich umbenennen in Weltpharmaorganisation (WPO). Am Affenpocken-Hype, der allerweil mordsmäßig geschürt wird, fällt auf, daß das ausnahmslos in solchen Ländern intensiv passiert, die schon beim „Virus“ mit Feuereifer dabeigewesen sind, sprich Nordamerika, Europa und Australien, wie „qpress“ aufmerksam beobachtet hat. Ein inexistenter Experte für Delegitimierungen aller Art merkte an, eine politische Klasse, die weder das noch dessen dürftige Thematisierung durch die sogenannte vierte Gewalt im Bundestag debattiere, delegitimiere den Staat, in welchem sie politische Klasse ist, praktisch selbst. +++

Karl Lauterbach Halloween Maske; Bild: Collage
Karl Lauterbach-Maske; Bild: Collage

+++ Wenn man bei Facebook einen Tweet von Dmitry Medvedev, dem russischen Präsidenten von 2008 bis 2012, teilt, wird er wie von Geisterhand kommentarlos entfernt. Wenn man bei Google nur das Wort „Medvedev“ in die Suchmaske eingibt, kommen als Suchergebnisse auf der ersten Seite lediglich Meldungen und Bilder zum gleichnamigen Tennisspieler. Das ist bemerkenswert. Schließlich herrscht Krieg in der Ukraine – und Dmitry Medvedev, der Politiker, ist heute stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation. Bei Twitter hatte er sich zum westlichen Pilgertum nach Kiew geäußert. Er schrieb: „Europäische Fans von Fröschen, Leberwurst und Spaghetti lieben es, Kiew zu besuchen. Mit null Nützlichkeit. Versprachen der Ukraine die EU-Mitgliedschaft und alte Haubitzen, wurden mit Gorilka (ukrainischer Wodka – Anm. d.Verf.) durchgespült und fuhren mit dem Zug wieder nachhause, wie vor 100 Jahren. Alles ist gut. Dennoch wird das die Ukraine dem Frieden nicht näher bringen. Die Uhr tickt (weiter).“

Tweet von Dmitri Medvedev – Screenshot Twitter

Der westliche Medien-Mainstream bekam daraufhin heftigen Schluckauf. Von diesem Tweet, nicht von Gorilka. „News.de“: „So verspottet der Putin-Scherge Kanzler Scholz auf Twitter„. „Watson.de“: „Medvedev verhöhnt Scholz als ‚Leberwurst‘ …“ Die „Mitteldeutsche Zeitung“ (MZ): „Kiew-Besuch: Ex-Kremlchef Medwedew verspottet Scholz als ‚Leberwurst-Fan‘“ – Die „MZ“ weiter: „Seit Beginn des russischen Angriffskrieges äußerte er sich bereits mehrfach abfällig über die westlichen Staaten.“ Ein inexistenter Experte für Leumund & Aufrichtigkeit erklärte hierzu, der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation sei eben ein Demokrat, der die Rede- und Meinungsfreiheit lebt, welche westliche Demokratien so sehr auszeichnet. Er wisse gar nicht, was es daran auszusetzen gebe. Vielmehr solle man sich in der westlichen Welt ein Beispiel nehmen an einem solch unbefangenen Umgang mit der Formulierung eigener Gedanken. Im Westen wisse man ja schon bald nicht mehr, welches Substantiv für die lieben „die Menschen“ in Afrika noch erlaubt sei, um ein feingeistiges Gespräch über die kulturellen Unterschiede auf der kugelrunden Erde in ihrem Weltklima zu führen. +++

+++ Der Vorstandsvorsitzende der Versicherungsgesellschaft „One America“, Herr Scott Davison, behauptete, alle Anbieter von Renten- und Lebensversicherungen hätten zur Zeit eine gravierende Übersterblichkeit bemerkt. Es gehe dabei um 100.000 zusätzliche Tote pro Monat im Vergleich zum langjährigen Mittel. Eine dermaßen dramatische Beobachtung habe es noch nie gegeben. Betroffen von dieser Übersterblichkeit seien 18 – 64-Jährige, also keine Rentner. Da fragt man sich natürlich, woher das kommt. Ein bizarr anmutender Zusammenhang  wäre es, eine Verbindung zu Joe Biden herzustellen, der mit einem zur Haßfratze entstellten Gesicht auf die Kritik an der Ausgabenpolitik seiner Regierung reagierte und öffentlich räsonierte, er wolle die Lügen der Kritiker seiner Ausgabenpolitik nicht länger mehr hören. Seine Regierung sei schließlich gerade dabei, das Leben der „die Menschen“ zu ändern. +++

Ändert das Leben der „die Menschen“: Joe Biden – Screenshot YouTube

+++ Bei „dekoder.org“, einer 2016 und 2021 mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Webseite, die unabhängigen Journalisten aus Russland und Weißrussland als Plattform dient, lautete eine Schlagzeile heute sinngemäß: „Putin braucht den Krieg um zu regieren„. Gründer von „dekoder“ ist der Deutsche Martin Krohs. Ein inexistenter Experte für Geschichte und Kriegsregierung äußerte sich daraufhin verwundert über die Tatsache, daß es ähnliche Schlagzeilen über den umstrittenen US-Präsidenten Joe „Brandon“ Biden offenbar nicht gebe. Er habe das recherchiert. Das sei umso verwunderlicher, als daß die Vereinigten Staaten von Amerika seit ihrer Gründung im Jahr 1776 gerade einmal etwa 20 friedliche Jahre gehabt hätten, in denen sie keinen Krieg geführt haben. In allen anderen Jahren seien die USA Kriegsnation rund um den Globus gewesen, „clever“ genug, ihr eigenes Staatsgebiet dabei außen vor zu lassen. +++

Mt. Rushmore Monument, USA, North Dakota – Foto: Imago

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