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Immunologe in Panik: Sommergrippe wird uns eiskalt erwischen

Erinnert sich noch jemand an damals, an die freie Zeit, in der nicht irgendwelche Immunologen und Virologen unser Leben bestimmt haben? In der jedes Jahr die Sommergrippe durch das Land zog und dem einen oder anderen ein paar Tage vermiest hat?

Diese schönen Zeiten sind vorbei. Heute tauchen wir von einer Welle zur anderen und sind wohl alle dem Tode geweiht:

Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, rechnet im Laufe einer sich aufbauen Sommerwelle von Corona-Infektionen mit Inzidenzen im hohen Hunderter-Bereich. „Wir haben aktuell zwei Entwicklungen, die gegeneinander arbeiten“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Zum einen ein saisonaler Effekt, der die Zahlen drückt, und auf der anderen Seite mit Omikron anders als in vergangenen Sommern eine Variante, die deutlich ansteckender ist.“

Dass eine Sommerwelle kommt, sei zu erwarten gewesen, sagte der Immunologe. Er denke aber nicht, dass BA.5 den saisonalen Effekt komplett aufheben werde. „Wahrscheinlich werden wir es mit Inzidenzen im Bereich von 500, 600, 700 zu tun haben.“

Dass die Schwelle einer 2.000er-Inzidenz erreicht werde, glaube er aber nicht. Watzl rief dazu auf, vulnerable Gruppen durch verantwortungsvolles Verhalten zu schützen. „Große Veranstaltungen draußen mit vielen jungen Leuten wie Festivals zum Beispiel sind erstmal unproblematisch“, sagte er den Funke-Zeitungen.

Schwierig werde es, wenn diese alle am nächsten Wochenende ihre Großeltern besuchen würden, ohne sich vorher zu testen. „Da appelliere ich an die Eigenverantwortung der Menschen.“

Um was geht es in Wirklichkeit? Wir lesen bei der hkk:

„Tatsächlich handelt es sich bei der „Sommergrippe“ um eine rein umgangssprachliche Beschreibung – und nicht um einen präzisen medizinischen Begriff: Wenn Menschen davon sprechen, handelt es sich in den meisten Fällen um eine ganz gewöhnliche Erkältungskrankheit – und nicht um eine echte Grippe. Die echte Grippe, auch Influenza genannt, macht sich mit hohem Fieber meist über 39 Grad Celsius sowie starken Kopf- und Gliederschmerzen bemerkbar. Wenn von einer „Sommergrippe“ die Rede ist, geht es meist um Schnupfen, Husten, Heiserkeit und gelegentlich leichtes Fieber. Es ist nichts anderes als das, was Ärzte als grippalen Infekt bezeichnen, ausgelöst von ganz gewöhnlichen und eher harmlosen Erkältungsviren. Es gibt somit kein spezielles Sommergrippe-Virus.“

Das Problem in diesem Jahr wird allerdings sein, dass den Bürgern durch die menschenunwürdigen und gesundheitsschädlichen Pandemiemaßnahmen und die Impferei das Immunsystem geschwächt wurde und sie jetzt viel anfälliger als früher auf irgendwelche Viren reagieren.

Der Pharmaindustrie wird das alles freuen. (Mit Material von dts)

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