Kündigung (Bild: shuttertock.com/Lee Charlie)

Gut so: Judith Sevinç Basad kündigt wegen Woke-Wahnsinn bei der Bild

Die Publizistin und Bestsellerautorin Judith Sevinç Basad hat bei der Bild gekündigt. In einem offenen Brief erklärt sie, warum sie die unerträglichen Tyrannei der woken Aktivisten und ihren Handlangern wie dem Springer-CEO Mathias Döpfner nicht mehr mitmachen will.

Judith Sevinç Basad ist „Bild“-Redakteurin und Bestseller-Autorin („Schäm Dich! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist“). Im Zuge der Debatte rund um einen – von der mächtigen Transgender-Lobby und den angeschlossenen Neigungsmedien als transphob kritisierten Gastbeitrag von Wissenschaftlern in der „Welt“, hat sie nun nach eigenen Angaben bei „Bild“ gekündigt.

In einem offenen Brief wirft sie Springer-CEO Mathias Döpfner und Springer vor, „vor der unerträglichen Tyrannei der woken Aktivisten eingeknickt“ zu sein.

„Als ich vor einem Jahr im Politikressort der ‚Bild‘ anfing, war ich begeistert. Ich war stolz, Teil einer Redaktion zu sein, die mit so großer Entschlossenheit freiheitsfeindliche Ideologen klar und furchtlos analysiert, benennt und beschreibt.“ Besonders lobende Worte findet die Bestsellerautorin für „Bild“-Vize Paul Ronzheimer und den von Bild gecancelten Ex-Chefredakteur Julian Reichelt.

Konkret geht es jedoch um einen Welt-Gastbeitrag von Wissenschaftlern, die den gemeingefährlichen Umgang der öffentlich-rechtlichen Medien mit dem Thema Gendermainstreaming kritisierten und darlegen, wie die öffentlich-rechtlichen Sender Kinder in diesem Sinne „umerziehen“ wollen. Der „Welt“-Beitrag wurde von der mächtigen Transgenderlobby massiv kritisiert, der Axel Springer-Konzern – weil er es wagte, den Artikel zu veröffentlichen – wurde von der queeren Jobmesse Sticks & Stones ausgeladen.

Der devote Springer-CEO Mathias Döpfner lieferte dann eine journalistische Bankrotterklärung ab, indem er den Beitrag in einem „Welt“-Artikel als als „unterirdisch“, „oberflächlich“ und „herablassend“.bezeichnete. Gleichzeitig sei es „Idee von Gastkommentaren, das Spektrum des Sagbaren bis an die Grenzen auszuloten und auf diese Weise Debatten anzustoßen“. Überschrieben war unterirdische Kniefall Döpfners mit „Unser Haus steht für Vielfalt und Freiheit“.

Basad wollte nach dem Erscheinen des „Welt“-Gastbeitrags einen Artikel in der Bild veröffentlichen, in dem der Kinderpsychiater Alexander Korte, einer der Autoren des Gastbeitrags, zu Wort kommen sollte. Dabei sollte es darum gehen, dass der Beitrag den Umgang der öffentlich-rechtlichen Medien mit dem Thema kritisierte. Basad: „Der Artikel wurde verhindert. Mir wurde gesagt, dass ich den Wissenschaftler-Aufruf kritisieren sollte, ansonsten würde der Artikel nicht erscheinen. De facto wurde von mir verlangt, dass ich genau das negativ darstelle, für was ich seit Jahren mit vollem Idealismus kämpfe: vor den Gefahren des woken Aktivismus zu warnen.“

Mit Döpfners Beitrag war für Basad dann offensichtlich der devote Bogen überspannt. Sie warf Axel Springer vor, „vor der unerträglichen Tyrannei der woken Aktivisten eingeknickt“ zu sein. „Der Verlag, der mir eine journalistische Heimat gegeben hat und von dem ich immer dachte, dass er sich mit einer klaren Haltung gegen Ideologien wehrt – ausgerechnet dieser Verlag übernahm mit diesem Brief genau die inhaltslose Rhetorik, mit der nicht nur ich, sondern jeder Mensch, der eine differenzierte Kritik der woken Bewegung betreibt, immer wieder als Menschenfeind diffamiert wird.“

Inzwischen sammelt sich nach Basads offenem Brief die Cancel-Culture-Aktivisten – darunter auch ihre „lieben Kollegen“, wie die linksradikale Sibel Schick – im Netz, auch wenn es – wie hier – an Zuspruch nicht fehlt:

„Ihnen weiterhin viel Erfolg, vielleicht bei der Auslandspresse, wie der @NZZ. Gut so, der Kotau von Döpfner und Poschardt in der @welt  ging gar nicht. Darum habe ich mein Abonnement konsequent gekündigt.“

(SB)

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