SPD-Expertin will Energiespar-Rabatt für Privathaushalte – preisgünstig in den Kältetod?

Berlin – Angesichts der von Russland gedrosselten Gaslieferungen nach Deutschland – die ja nur einem Gasboykott von Habeck & Co zuvorgekommen sind – hat sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, für einen Energiespar-Rabatt für Privathaushalte ausgesprochen. „Wir alle können beim Energiesparen einen großen Beitrag leisten. Energiesparen sollte deswegen belohnt werden. Daher werbe ich dafür, einen bundesseitigen Rabatt zu schaffen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Die Idee: Wer es schafft, beim Gasverbrauch einzusparen, soll direkt entlastet werden. Je höher die Einsparung beim Verbrauch, desto höher der Rabatt“, so Scheer.

Sie fügte hinzu: „So senken wir den Gasbedarf und die teuer einzukaufenden Gasmengen. Damit wird es letztlich günstiger für alle.“

Schlaue Nummer, oder? Denn wer die Heizung bei minus 30 Grad ganz runterdreht, kriegt dann – nach dieser Logik – einen hundertprozentigen Kühlschrank-Rabatt. Er ist dann zwar erfroren, aber mit Glück können die Erben ja noch davon profitieren – wenn die SPD die Erbschaftsteuer nicht auch noch in die Höhe treibt.

„Frieren, wenn nicht Erfrieren für die Ampel“ wird des Slogan dieses Winters werden. (Mit Material von dts)

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