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BDI-Präsident findet nette Worte und nennt deutsche Corona-Politik nur „verstörend“

Berlin – BDI-Präsident Siegfried Russwurm hat die deutsche Corona-Politik scharf kritisiert. „Die Tatsache, dass eine Industrienation im dritten Jahr diese Pandemie teilweise immer noch mit den Mitteln des frühen 20. Jahrhunderts bekämpft, ist wirklich verstörend“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es ist jedenfalls kein Konzept, bis Oktober abzuwarten, um dann erst den einen Lösungsweg auszuprobieren und dann den nächsten und so die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Lage weiter zu verschärfen.“

Die Politik trete seit zwei Jahren auf der Stelle, kritisierte Russwurm. „Das macht mich fassungslos.“ Noch immer gebe es keine vernünftige Datenlage, noch immer würden Inzidenzen per Hand eingesammelt.

„Wir könnten längst viel weiter und besser unterwegs sein“, so der BDI-Präsident. „Ein moderner Staat sieht anders aus.“

Die wesentlichen Fragen stellt lässt natürlich auch der „moderne“ Herr Russwurm aus: Warum gibt es immer noch keinen Totimpfstoff? Warum wird weiterhin mit dieser „Giftplörre“ an menschlichen Körpern und Seelen herumexperimentiert? Warum werden weltweit die Immunsystem systematisch geschwächt? Warum gibt es immer noch keine Medikamente, bzw. werden diese nicht zugelassen, die schwere Verläufe verhindern könnten?

Vielleicht fragt er einfach mal bei seinen Kollegen nach, welche Interessen hier eine Rolle spielen, dass die Politik versagt. Aber so lange bestimmte Leute immer noch, oder immer wieder sich die Taschen vollstopfen können, wird sich auch nichts ändern:

Die kommunalen Spitzenverbände Deutschlands drängen darauf, dass die kostenlosen Corona-Bürgertests auch in den Sommermonaten Juli und August bestehen bleiben. Das ergab eine Erhebung des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Bislang ist das Angebot für die kostenlosen Schnelltests nur bis 30. Juni zwischen Bund und Ländern geregelt und es gibt Forderungen nach deren Abschaffung, etwa von der Ärztegewerkschaft Marburger Bund.

„Die kostenlosen Bürgertests sind ein erstes Frühwarnsystem, die Finanzierung über den 30. Juni hinaus sollte daher dringend durch den Bund weiter sichergestellt werden“, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Landrat Reinhard Sager (CDU), dem RND. Es sei mittlerweile unter den Bürgern eingeübt, sich ein aktuelles Testergebnis in gut 15 Minuten digital zu beschaffen, so Sager. Das bringe auch die nötige Sicherheit bei Veranstaltungen, Feiern und Dienstreisen. Auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Gerd Landsberg, fordert einen Erhalt der kostenlosen Tests über den 30. Juni hinaus.

„Nur so können sich die Menschen in eigener Verantwortung und vor größeren Zusammenkünften testen lassen und wir haben die Chance, die Pandemie nicht ungebremst geschehen zu lassen“, sagte Landsberg dem RND. Der Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe (CDU), sieht bei der Entscheidung zu den kostenlosen Bürgertest Eile geboten. „Das müssen Bund und Länder schnellstens regeln“, sagte Lewe. Mit den derzeit steigenden Infektionszahlen steige auch wieder das Bedürfnis der Menschen, sich testen zu lassen.

„Wir brauchen diese Tests, damit wir das Infektionsgeschehen wenigstens halbswegs einschätzen können“, sagte Lewe. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Freitag vor der Presse in Berlin gesagt, man arbeite an einem Konzept, wie es mit den Bürgertests nach dem 30. Juni weitergehen soll.

Denn wisse: Ohne Tests keine hohen Inzidenzzahlen. Und ohne hohen Inzidenzzahlen keine Impfpflicht, kein permanentes Boostern und immer mehr kranke Bürger, die zu willenlosen Sklaven der Pharmaindustrie mutieren. (Mit Material von dts)

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