Ricarda Lang - Foto: Imago

Jetzt wird es eng in Bahn und Bussen: Ricarda Lang findet das 9-Euro-Ticket toll

Berlin – Die finsteren Pläne der Grünen nehmen immer mehr Gestalt an: Grünen-Chefin Ricarda Lang hat eine Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket ins Spiel gebracht und einer Verlängerung des Tankrabatts eine klare Absage erteilt. „Das 9-Euro-Ticket ist ein riesiger Erfolg, die Verkaufszahlen sprechen für sich“, sagte Lang der „Bild am Sonntag“. „Wir lassen jetzt untersuchen, ob Menschen wegen des Tickets wirklich vom Auto auf die Bahn umsteigen. Sollte das so sein, müssen wir in der Koalition unbedingt darüber reden, wie wir an diesen Erfolg anknüpfen können.“ Nicht anknüpfen möchte die Grünen-Vorsitzende hingegen an die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. „Der Tankrabatt ist auf drei Monate begrenzt, und das sollte auch so bleiben. Zur Unterstützung der Pendler gibt es klügere Maßnahmen“, so Lang. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent der Menschen in Deutschland ist für die Verlängerung des 9-Euro-Tickets über den August hinaus. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für „Bild am Sonntag“.

18 Prozent sind dagegen. Für die „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut INSA 1.001 Personen am 17. Juni 2022 befragt. Frage: „Sollte das 9-Euro-Ticket über den August hinaus verlängert werden?“

Diese Umfrage ist natürlich mehr als billig und durchschaubar. Hätte man gefragt, ob ab sofort Lebensmittel kostenlos wären, hätten bestimmt 90 Prozent dafür gestimmt. Das Auto – also die Indivualität im Verkehr – ist den Grünen verhasst, das weiß jeder. Und es interessiert sie überhaupt nicht, dass man sich dabei in überfüllten Bahnen und Bussen mit Viren und sonstigen üblen Sachen ansteckt und zum Sklaven von Fahrzeiten – besser Wartezeiten – macht.

Klar ist auch, dass die Verkehrsgesellschaften mit dem 9-Euro-Ticket in den Ruin getrieben werden – wenn nicht der klägliche Rest der arbeitenden Bevölkerung wieder einspringt. Und er muss einspringen, denn auch das gehört zum zerstörerischen Konzept dieser Klimasekte.

Der grüne Traum vom staatlich gelenkten Bürger wird immer mehr Realität. Kann man nur hoffen, dass Ricarda Lang nicht auch noch aus dem Dienstwagen aussteigt und sich in eine Bahn quetscht, denn dann könnte es für den einen oder anderen doch noch etwas enger werden.

Und das sieht dann so aus. Die Berliner Zeitung vermeldet:

„Am bislang heißesten Tag des Jahres haben es viele Bahnreisende um Berlin schwer gehabt. Während besonders viele Menschen beim sommerlichen Wetter am Samstag Ausflüge planten, fielen viele Züge aus, hatten Verspätung oder waren sehr voll. Die Bahn-Tochter DB Regio teilte am Samstag für Züge mehrerer Regionallinien wie RE1, RE3 und RE4 via Twitter beispielsweise mit, dass „wegen des außergewöhnlich hohen Fahrgastaufkommens“ keine Menschen mehr zusteigen und keine Fahrräder mitgenommen werden könnten.“

Also wieder rein in den Dienstwagen. Derweil sehen die Umfragen für die Grünen gut aus:

Sie liegen im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, erstmals seit Juli vergangenen Jahres wieder vor der SPD. Die Sozialdemokraten verlieren einen Punkt und erreichen nur noch 20 Prozent, das ist ihr schlechtester Wert im Sonntagstrend seit August. Die Grünen bleiben bei 21 Prozent.

Stärkste Kraft ist unverändert die ebenfalls grüne Union mit weiterhin 27 Prozent. Die FDP bleibt bei 9 Prozent, die AfD bei 10 Prozent, die Linke bei 4 Prozent und damit unter der 5-Prozent-Hürde. Die sonstigen Parteien würden 9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (plus ein Prozentpunkt zur Vorwoche).

Für die „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut INSA 1.501 Personen im Zeitraum vom 13. bis zum 17. Juni 2022 befragt (TOM). Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“

Gute Nacht, Deutschland. (Mit Material von dts)

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