Messerstecher: (Bild: shutterstock.com/Von Love Solutions)

„Ein Mann“ ist ein Afghane: 19-Jährige in Hamburg brutal niedergestochen

Früher gab es im Fernsehen dazu Brennpunkte, heute wird es als Randnotiz abgefrühstückt: Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr sticht an einer Bushaltestelle in Hamburg-Billstedt „ein Mann“ unvermittelt auf eine 19-Jährige ein. Die junge Frau schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Ach ja- bei dem tatverdächtigen „Mann“ handelt es sich um einen Afghanen.

Am Donnerstagmorgen kam es in Hamburg-Billstedt zu einem versuchten Tötungsdelikt an einer 19-jährigen Frau, so die Polizei. Den Mainstreammedien war der brutale Gewaltakt gerade einmal eine Randnotiz wert.

Das Opfer stand nichts ahnend an einer Bushaltestelle am U-Bahnhof Mümmelsmannsberg – eine Großwohnsiedlung im Hamburger Stadtteil Billstedt – als „ein Mann“ unvermittelt mehrfach auf die junge Frau eingestochen hatte und dann floh. Noch am Vormittag haben die Zielfahnder dann einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen sei die Mordkommission auf die Spur des Tatverdächtigen gekommen. Beamte der Zielfahndung nahmen ihn dann gegen 11:15 Uhr in einer Berufsschule in Ottensen fest.

Ach ja – nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem „Mann“ um einen 29-jährigen Afghanen. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen und seiner Wohnung in Tonndorf haben die Ermittler verschiedene Beweismittel sichergestellt. „Es gibt wohl Hinweise darauf, dass sich Opfer und Täter gekannt haben“, so ein Polizeisprecher. Der mutmaßliche Täter soll morgen einem Haftrichter zugeführt werden.

Ein Rettungswagen brachte das Opfer des „Mannes“ ins Krankenhaus, dort wurde sie notoperiert. Die junge Frau schwebe weiter in Lebensgefahr.

Auch dieser Vorfall wird von den Mainstreammedien nur noch als Randnotiz abgefrühstückt. Dass sich Messerattacken, begangen durch Migranten, geradezu inflationär zunehmen, wird weiterhin gekonnt ignoriert. Appeaser wie der Kriminologe Thomas Bliesener sieht „selbstverstärkende Prozesse“ als eine Ursache für etliche Messerangriffe in jüngster Zeit. In der Süddeutschen Zeitung gibt er seine These zum Besten: „Am Anfang dieses Prozesses steht ein initialer Angriff, der spricht sich rum, auch über soziale Netzwerke“. Damit rücke das Messer als Waffe – wohl bei Jens und Peter – ins Bewusstsein. Als Reflex steckten auch andere ein Messer ein, um sich im Notfall zu schützen. Und dann gelte das kriminologische Gesetz: Wo Waffen sind, werden sie auch eingesetzt. „Wenn es also zur Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen kommt, wird das Messer schnell gezogen“, so die simplifizierte Erklärung eines Herrn Bliesener  – seines Zeichens Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) – für die nicht mehr überschaubaren Messerattacken von Migranten seit 2015. (SB)

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