Sturm auf Europa (Bild: Screenshot)
Sturm auf Europa (Bild: Screenshot)

Sturm auf Europa: Hunderte Afrikaner überrennen Grenzzaun zu Enklave Melilla

Erneut haben rund 2000 Migranten versucht, den Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Enklave Melilla zu stürmen. So wie Abertausende vor ihnen, konnten ca. 133 wieder einmal nach Europa einfallen. Bei dem jüngsten Sturm sollen die aus Afrika stammenden illegalen Einwanderer ein Tor der Grenzanlage aufgebrochen haben. Videos, die im Internet kursieren, zeigen die ausschließlich männlichen Migranten, nachdem sie die spanische Grenzstadt erreicht haben. Die Bilder dieser Landnahme machen Angst.

Während eines Ansturms von bis zu 2000 Menschen auf den Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla sollen bei dem Ansturm laut spanischer Medienberichte zufolge 116 marokkanische Beamte verletzt haben. Ein Polizist müsse auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden, heißt es dazu. Zudem seien mindestens 18 Illegale bei dem Versuch, den Grenzzaun zu überwinden, ums Leben gekommen sein. Andere Medien berichten von 84 Toten. 76 hätten sich bei der illegalen Landnahme verletzt.

Das teilten die Behörden der marokkanischen Provinz Nador in der Nacht zum Samstag mit. Das marokkanische Innenministerium warf den Migranten vor, Gewalt eingesetzt zu haben. Nach marokkanischen Angaben kamen die Eindringlinge im Gedränge oder durch Stürze vor dem Zaun ums Leben. Sie stammen demnach aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Bilder und Videoaufnahmen im Internet zeigen, mit welcher Gewalt die Afrikaner – perfekt organisiert – den Grenzzaun überwinden, um dann die spanische Grenzstadt in Besitz zu nehmen. Sie seien aus den umliegenden Wäldern gekommen, wo sie sich in den letzten Tagen versammelt hatten, um dann gemeinsam zu versuchen, die spanische Stadt in Nordafrika zu erreichen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez sprach von einem „gut organisierten, gewaltsamen“ Angriff und machte dafür die „Menschenschmuggel-Mafia“ verantwortlich.

Auf den nachfolgenden Videoaufnahmen sind ausschließlich junge kräftige afrikanische Männer zu sehen. Keine einzige Frau. Kein einziges Kind.

(SB)

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