Foto: Olaf Scholz (über dts Nachrichtenagentur)

Herzlichen Glückwunsch: Scholz ist der erste Bundeskanzler, der mehr als 30.000 Euro verdient

Berlin – Wenigstens die Elite muss nicht dem Preisschock leiden, weil deren „Gehälter“ sozusagen automatisch steigen, während die Untertanen naturgemäß immer mehr verarmen:

Weil zum 1. Juli die Diäten der Bundestagsabgeordneten um 310,40 Euro steigen, verdient der Bundeskanzler erstmals mehr als 30.000 Euro im Monat. Das berichtet „Bild“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Aufstellung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags für den AfD-Bundestagsabgeordneten Rene Springer. Danach erhält Olaf Scholz (SPD) als Abgeordneter und Bundeskanzler künftig insgesamt 30.139,81 Euro pro Monat.

Aber auch den anderen geht es nicht sooo schlecht: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bekommt künftig 25.573,08 Euro überwiesen genauso wie viele andere Minister. Die SPD-Ministerinnen Nancy Faeser (Inneres) und Christine Lambrecht (Verteidigung) erhalten dagegen weiterhin 20.425,57 Euro pro Monat, da sie kein Bundestagsmandat besitzen. Rene Springer sagte der „Bild“ dazu: „Während sich Politiker eine monatliche Diätenerhöhung gönnen, werden die inflationsgeplagten Arbeitnehmer mit einer mickrigen Einmalzahlung abspeist und Rentner gleich ganz vergessen.“

So ist es. Aber nun wissen wir auch, warum diese finsteren Gestalten so auf ihren Sesseln kleben und keiner die logischen Konsequenzen aus persönlichem Fehlverhalten ziehen möchte. Man sollte in diesem Zusammenhang auch mal die Frage stellen, wer für die steigenden Strom- und Heizungskosten in den Regierungspalästen und Parlamenten aufkommen muss. Die Politiker oder der Steuerzahler? (Mit Material von dts)

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