Feuerwehreinsatz bei Hausbrand (Symbolbild:Shutterstock)

Brennendes Elektroauto zerstört Zweifamilienhaus

Ein brennendes Elektroauto hat in der Nähe der hessischen Stadt Fulda ein Zweifamilienhaus vollständig zerstört. Der dabei entstandene Schaden beträgt mehrere Hunderttausend Euro. Das Haus ist unbewohnbar. Das tragisch dabei: Die Feuerwehr musste hilflos zusehen wie das Haus abbrennt, denn durch die Solaranlage auf dem Dach, waren ein Löschen des Brandes praktisch nicht möglich.

Ein Beitrag von Blackout News

Zweifamilienhaus durch brennendes Elektroauto vollständig zerstört

Laut Bericht des Polizeipräsidiums Osthessen ist das betroffene Zweifamilienhaus durch den Brand unbewohnbar. Ebenso wurden durch den Brand des Elektroautos die angrenzende Garage und ein weiteres Fahrzeug vollständig zerstört. Hausbewohner und Nachbarn wurden, laut Polizeibericht, in der Nacht durch einen lauten Knall geweckt. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Dazu musste zunächst eine darauf spezialisierte Bergungsfirma das brennende Elektroauto aus der Garage bergen. Danach erfolgte ein Transport des brennenden Elektroautos zu einem Löschbecken, um den Brand zu ersticken. Warum das Elektroauto Feuer fing, ist bislang ungeklärt. Unbestätigten Berichten dazu soll es sich dabei um einen Audi e-tron handeln.

Solaranlage auf dem Dach erschwert Löscharbeiten

Trotz einer Einsatzstärke von 50 Feuerwehrleuten aus verschiedenen Ortschaften in der Nähe sprang das Feuer auf das angrenzende Zweifamilienhaus über. Dabei erschwerte die Solaranlage auf dem Dach die Löscharbeiten stark, sodass das Haus vollständig abbrannte. Beim Brand solcher Anlagen muss die Feuerwehr grundsätzlich einen Sicherheitsabstand einhalten, um die Gefahr eines Stromschlags zu vermeiden. Durch die Stromschlaggefahr ist auch der Einsatz der Löschmittel stark eingeschränkt.

Durch brennende Lithium-Ionen-Akkus kommt es immer wieder zu Wohnungsbränden. Dabei haben brennende Solarspeicherbatterien bereits drei Wohnhäuser komplett zerstört. Aber auch Akkus von Elektrofahrrädern oder Kleingeräten führen immer wieder zu Bränden, die schwer zu löschen sind.

Löschen von Lithium-Ionen-Akkus ist schwierig

Lithium-Ionen-Akkus können beim Laden hohen Temperaturen ausgesetzt sein. Wenn es dabei zu Schäden in der Schichtstruktur der eingesetzten Metalloxide kommt, kann es zu einer thermischen Reaktion kommen. Dabei werden hohe Energiemengen freigesetzt und es bildet sich elementarer Sauerstoff. Mit dem hohen Wärmeeintrag verdampft die Elektrolytflüssigkeit und es bilden sich leicht brennbare Gase.

Sobald sich diese Gase entzünden, brennt die Lithium-Ionen-Zelle. Der Brand der ersten Zelle löst dabei einen sich selbst verstärkenden Prozess aus, der nur schwer zu stoppen ist. Da die Gehäuse der Batterien meist thermisch isoliert sind, erreicht Löschwasser meist den Brandherd nicht. Ein Akku-Brand kann deshalb nur durch eine externe Kühlung gelöscht werden. Dafür benötigt man aber enorme Wassermengen.

Themen

AfD
Strompreise (Bild: shutterstock.com/Von andriano.cz)
Brisant
Corona
Deutschland
Gender
Aktuelles
Islam
Brisant
Klima
Linke Nummern
Medienkritik
Migration
Satire
Ukraine
Wahlkampf
Wirtschaft