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Lieferprobleme bleiben Dauerthema im Einzelhandel

München – Nicht nur, dass alles teurer wird. Nein, auch die Auswahl an Waren bleibt weiterhin ziemlich mau. Deutschland wird unter Rot-Grün ein Entwicklungsland, das scheint beschlossene Sache zu sein: Der Einzelhandel in Deutschland befürchtet noch für ein ganzes Jahr Lieferprobleme. Das geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Gleichzeitig klagten demnach rund 76 Prozent der Einzelhändler im Juni, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können.

Im Mai waren es 80 Prozent. „Auch in diesem Jahr wird es zu Weihnachten wieder Lücken in den Regalen geben“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Die Lieferprobleme sind zu einem Dauerproblem für den Einzelhandel geworden.“

Die längste Dauer der Lieferprobleme mit 18 Monaten erwarten die Fahrradhändler. Auch die Autohändler gehen davon aus, dass die Engpässe noch mehr als ein Jahr andauern werden. Ähnliches gilt für die Möbelhändler.

Ein schnelleres Ende der Lücken in den Regalen erwarten die Bekleidungsbranche (9 Monate) und die Supermärkte (8,2 Monate). Bei den Lebensmittelhändlern hat sich die Lage ein wenig entspannt. Nachdem im Mai noch fast 100 Prozent Probleme bei der Beschaffung meldeten, sind es im Juni noch rund 77 Prozent.

Auch bei den Bekleidungshändlern sank der Anteil um knapp 10 Prozentpunkte von 64,5 auf 54 Prozent.

Aber was soll’s. Weihnachten mit der Familie fällt ja sowieso wieder ins Wasser, weil die Leute wieder isoliert in der eigenen kalten Wohnung hängen müssen. Aber Weihnachten ist ja sowieso nur eine Erfindung der Rechten, oder, Herr Habeck? (Mit Material von dts)

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