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Zeigen Einzelhändler endlich „Eier“? Keine Ladenschließungen, keine Zugangsbeschränkungen!

Nachdem der Einzelhandel jede noch so irre Corona-Anordnung mitgetragen hat, wollen sie nun im Herbst – wenn wie Panik-Lauterbach orakelt, die nächste Corona-Welle über uns hinwegschwappt –  nicht mehr mitmachen. Weder Ladenschließungen noch Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte werde man verhängen, so die heldenhafte Ansage des Einzelhandelsverbands HDE. Die Botschaft wurde gehört – allein der Glaube fehlt.

Neben der Tatsache, dass mutmaßlich – außer von den Kommunisten in China – nur noch in Deutschland  nach wie vor der irre Corona-Veitztanz unter Leitung des Chefvortänzer Lauterbach aufführt wird, regt sich so etwas wie Gegenwehr. Das könnte man zumindest vermuten, glaubt man den Ankündigen des Hauptgeschäftsführers des Einzelhandelsverbands HDE, Stefan Genth. Denn der teilte am Dienstag, wie die Welt berichtete, mit: Die deutschen Einzelhändler wollen bei einer weiteren Coronawelle im Herbst keine erneuten Einschränkungen hinnehmen – weder Ladenschließungen noch Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Solche Maßnahmen seien „juristisch nicht mehr durchsetzbar“, glaubt der HDE-Chef, der noch im März eine Corona-Impfpflicht für alle forderte. Wörtlich: „Freiwilligkeit war leider offenbar kein zielführender Weg. Daher muss nun endlich eine allgemeine Impfpflicht beschlossen und umgesetzt werden.“

Die Verweigerung, sich nicht mehr für totalitäre Maßnahmen einer irren Corona-Politik herzugeben zu wollen, die Kunden, die einem bislang die Kassen füllten, nicht mehr wie minderbemittelte Kleinkinder gängeln zu wollen entspringt jedoch weniger einem erwachten Unrechtsbewusstsein. Der Verband erwartet – auch ohne Lauterbach-Einschränkungen – ein reales Umsatzminus im laufenden Jahr. Grund sei die stark gedämpfte Verbraucherstimmung seit Beginn des Ukraine-Kriegs.

Allein: Ein Blick in den Kommentarbereich zeigt, dass nur wenige der Ankündigung des Einzelhandelverbandes, sich nicht mehr dem Corona-Terror beugen zu wollen, wenig bis keinen Glauben schenken:

„Die Aussage treffen sie jetzt, die haben aber schon einmal mitgemacht, sie werden es wieder tun, da habe ich keinen Zweifel und deren Argumente galten bereits beim ersten Mal. Dass ist nur ein aufbäumen/zucken vor dem Gehorsam.“

„Der Einzelhandel hat die Ausgrenzung schön unterstützt. Jetzt kommt die Umkehr? Wer soll denn das glauben?“

„Ich vergesse nichts. Niemals. Der Handel argumentiert ja auch nicht etwa mit Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit, sondern einfach nur mit Selbstmitleid und Umsatzverlust. Zuvor kein Mitleid mit unschuldigen „Ungeimpften“, nun kein Mitleid mit dem Handel. Ich bin ganz sicher, in Kürze heißt es wieder „Für die größtmögliche Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter…“ oder „Bitte schützen Sie sich und andere…“ Da bleibe ich lieber gleich weg.“

„Am Ende machen dann doch fast alle alles mit.“

(SB)

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