Der Wirtschafts- & Sanktionsminister - Foto: Von Markus Wissmann/Shutterstock

Jetzt erkennen sogar Habecks Genossen was für ein Zerstörungswerk er vorbereitet: Grünen-Chef in Habecks Wahlkreis tritt zurück

Aus Protest gegen die Naturschutzpolitik seines Genossen, dem grünen Bundeswirtschaftsminister Habeck  ist der Grünen-Kreischef Rainer Borcherding, tätig in Habecks Wahlkreis, zurückgetreten. Den geplanten Windkraftwahnsinn nennt er „unerträglich“. Jetzt erkennen sogar Grüne, was für ein Zerstörungswerk Habeck und Co. in diesem Land angezettelt haben. Borcherding: Habeck habe nie der Naturschutz am Herzen gelegen.

Am Donnerstagabend, nur wenige Stunden nach der Verabschiedung des neuen Gesetzespakets zur Förderung der erneuerbaren Energien im Bundestag, erklärte Rainer Borcherding, der Kreisvorsitzende Schleswig-Flensburgs von Bündnis 90/Grüne seinen Rücktritt – aus Protest gegen neue Wind- und Naturschutzgesetze. Das sogenannte Ökostrom-Paket sieht vor, den Strombedarf – Achtung, damit ist nicht der Energiebedarf dieses Landes gemeint! – bis 2030 zu 80Prozent aus Wind-, Wasser- und Solarkraft zu decken.

Wenige Stunden nach der Verabschiedung dieses ideologiegesteuerten grünen Wahnsinns teilte der Kreisvorsitzende Schleswig-Flensburg von Bündnis 90/Grüne, Rainer Borcherding, mit: „Ich trage die Bemühungen zur Beschleunigung der dringend überfälligen Energiewende in allen wesentlichen Punkten mit.“ Jedoch seien die neuen Windkraft- und Naturschutzgesetze auf Bundesebene, an denen Robert Habeck als Wirtschaftsminister maßgeblich mitgewirkt habe, in ihrer Wirkung auf die Artenvielfalt „unerträglich“, hieß es seitens Borcherdings weiter. Pikant dabei: es ist der Wahlkreis von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

In seiner Rücktrittserklärung schrieb der Biologe, der in Schleswig-Holstein im Wattenmeerschutz aktiv ist, das neue Gesetzespaket enthalte eine Reihe von Einschnitten in den Naturschutz, so würden gefährdete Vogelarten wie Schwarzstorch und Großtrappe bewusst ignoriert, obwohl sie europaweit gesetzlich geschützt seien. Auch werde nahezu ausgeschlossen, landwirtschaftliche Flächen für Artenhilfsprogramme zu kaufen. Aber kleinste Wasserkraftwerke an Flüssen, die nur minimal Strom erzeugen, dafür jedoch maximal den Fluss schädigen, würden entgegen EU-Recht weiter subventioniert.

Gegenüber der dpa teilte Borcherding seine Einschätzung zur Personalie Habeck mit: „Es ist ein großes Gesamtpaket von schweren Enttäuschungen aus Naturschutz-Sicht.“ Er kenne Habeck schon länger, habe mit ihm auch gemeinsam Straßenwahlkampf gemacht. „Es war immer mein Eindruck, dass für ihn der Naturschutz keine Herzenssache ist“. Es gebe keine Partei, die sich dem Naturschutz widme, außer den Grünen – „und die Grünen machen es auch nicht mehr“.

Langsam scheint selbst Grünen zu dämmern, was für ein Zerstörungswerk durch Ideologen wie Habeck und Co. in diesem Land verrichtet wird. Einige wenige Natur- und Artenschützer mag es in Habecks Parteiklüngel noch geben. Klar war jedoch von Anfang an: Die Grünen waren niemals Anwalt der Natur oder der Tierwelt. Der Kommunistenverein gab sich Anfang der 90er Jahre einen grünen Anstrich und kann deshalb heute ihre zerstörerische Ideologie, neulinken Wokeness, Genderfanatismus, nationale Selbstverleugnung, Kriegsbegeisterung, Multikulturalismus und eine zerstörerische Energiewendenapologetik realisieren. (SB)

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