Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (über dts Nachrichtenagentur)

Geht doch: Bislang schon 121.000 Anträge auf Kindergeld für Ukrainer!

Es lohnt sich wirklich, nach Deutschland zu reisen. Diese vom Steuerzahler finanzierte Gastfreundschaft ist wohl einmalig auf der Welt:

Die Bundesagentur für Arbeit hat bisher 144.000 Integrationskurse für Ukrainer genehmigt, die wegen des Kriegs nach Deutschland geflohen sind. Das geht aus einem Lagebericht der BA hervor, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten. 52.000 Geflüchtete haben ihren Kurs demnach bereits begonnen.

Bis Ende Juni hatten sich 353.424 Ukrainer bei Arbeitsagenturen, Jobcentern und anderen kommunalen Stellen gemeldet, davon sind 265.153 im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 67 Jahren. Mehr als drei Viertel sind weiblich, heißt es im Lagebericht. Zugleich zählen die Familienkassen inzwischen knapp 121.000 Anträge auf Kindergeld.

Die Geflüchteten aus der Ukraine haben Anspruch auf Leistungen aus dem SGB II (Hartz IV). Auf die Bundesagentur kommen bisher nicht kalkulierte Kosten zu. Das Arbeitsministerium wird beim Finanzminister zusätzliche Mittel für das laufende Jahr beantragen müssen, wie auch aus dem Bericht hervorgeht.

Derweil wurden mehr als 146.000 aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche an Schulen aufgenommen. Das sagte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe), wie sie selbst vorab am Sonntagabend auf Twitter mitteilte. Die Integration in das Bildungssystem sei ein enormer Kraftakt, sagte die Ministerin.

„Mit Blick auf das nächste Schuljahr wird die Schulpflicht nach dem sehr pragmatischen Umgang überall greifen müssen. Denn natürlich hoffen wir weiterhin auf eine möglichst schnelle Rückkehr der Kinder und Jugendlichen in ihre Heimat, müssen uns aber auch auf eine längerfristige Perspektive hier einstellen.“ Die Angebote auf Ukrainisch seien dann „eine gute Ergänzung“, sagte die FDP-Politikerin.

Zumindest kehren die Ukraine dann nicht mehr mittellos in ihre Heimat zurück und können vielleicht auch mal ein deutsches Kinderlied trällern: „Lieb Heimatland, ade“

Um Arbeit geht es nämlich garantiert nicht. Wie „Business Insider“ gerade vermeldet hat, haben nämlich mehr als 60 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine, die in gemeinsamen Einrichtungen registriert sind, keine berufliche Qualifikation – oder sie sind nicht erfasst worden, müssen also ebenfalls vom Steuerzahler mit durchgefüttert werden.(Mit Material von dts)

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