Putzig: Wadenbeißer - Foto: Imago

Litauen: Kleine Wadenbeißer

Das baltische NATO-Ländchen Litauen mit seinen drei Millionen Einwohnern liegt zwischen zwei Teilen Russlands und trennt so die Oblast Kaliningrad vom russischen Mutterland ab. Die russische Exklave, früher Königsberg in Ostpreußen, zählt etwa eine Million Einwohner, 800.000 davon in der Stadt selbst. Seit über 30 Jahren gilt zwischen Litauen und Russland ein Transitabkommen, das es den Russen ermöglicht, die Exklave auf dem Landweg von Russland aus mit Gütern zu versoregen. Am 17. Juni jedoch schränkte Litauen vertragswidrig die Zahl russischer Güter ein, die durch Litauen nach Kaliningrad transportiert werden dürfen und beruft sich dabei auf die EU-Sanktionen gegen Russland. Dabei geht es gar nicht um Export oder internationalen Handel, sondern um Transporte innerhalb Russlands. Kleine Wadenbeißer.

von Max Erdinger

Daß die NATO etwas ganz anderes ist, als sie ihrer Eigendefinition nach eigentlich sein sollte, ist schon lange klar. Spätestens seit dem Krieg in der Ukraine kann allerdings selbst der hartnäckigste Schönredner nicht mehr bestreiten, daß die NATO kein defensives Militärbündnis auf Gegenseitigkeit ist, in dem sich Mitglieder für den Fall Beistand leisten, daß eines angegriffen worden sein sollte. Im Ukrainekrieg wurde kein NATO-Land angegriffen. Dennoch führen sich die NATO-Länder auf, als seien sie angegriffen worden. Die deutsche Außenministrierende, Frau Baerbock, bedauerte dieser Tage, daß „der Westen“ nicht militärisch in den Krieg eingreifen kann. Nicht wenige bedauern allerdings, daß Frau Baerbock als deutsche Außenministrierende betrachtet werden muß, und sähen sie lieber in der Küche des ukrainischen Präsidenten Selenskyj beim Kartoffelschälen, wo sie in diesen betrüblichen Zeiten bei den anderen Hausangestellten mit der Geschichte vom Kobold und dem Völkerrecht für Frohsinn & Heiterkeit sorgen könnte. Die haben Aufmunterung nötig. Der Herr Präsident will nämlich ihre Söhne im Donbass umbringen lassen. Eine Million junger Männer ohne jede militärische Ausbildung will er dort hinschicken, um die kampferfahrenen Russen wieder zu vertreiben. Sogar die Zivilisten im Donbass hat er dieser Tage zum Verlassen ihrer Heimat aufgefordert, damit niemand zu Schaden kommt, wenn er den Donbass in Schutt und Asche legen läßt. Deswegen: Keine Macht den Drogen. Aber zurück nach Litauen.

Litauen ist seit 2004 Mitglied der EU. Die Bundesregierung – oder das, was man für eine solche halten soll – ist nicht ganz glücklich über die litauischen Sanktionsstreber, da Russland bereits angekündigt hat, die völlig sinnlose Wadenbeißerei der baltischen Kleingeister nicht einfach so durchgehen zu lassen. In Litauen sind nämlich deutsche Truppen stationiert. Deutschland ist dort „Führungsnation“ (pö-hö-hö) der NATO-Mission „Enhanced Forward Presence“ (zu deutsch: Erweiterte Vorwärts Gegenwärtigkeit) und stellt das größte Truppenkontingent in Litauen. Die erweiterten Vorwärtsgegenwärtigen aus Teutonistan würden sich ungern von ungehaltenen Russen eine aufs Helmchen geben lassen. Unzweifelhaft ist auch die deutsche „Regierung“ gern ein bißchen ängstlich. Ängstlichkeit ist eine deutsche Tugend. „The German Angst“ ist legendär. 59 Prozent der Deutschen befürworten einer jüngeren Umfrage zufolge – so man dieser denn glauben darf – eine gesetzliche Helmpflicht für „Radfahrende“. Es ist die Vorstellung nicht ganz abwegig, daß sich die erweiterten Vorwärtsgegenwärtigen in Litauen ein Fahrradhelmchen auf den Stahlhelm oben draufsetzen müssen, wenn sie mit dem Fahrrad durchs litauische Gelände radeln, um die dortige Umwelt zu schonen. Aber genug des antimilitaristischen Gelästers.

Es ist nicht anzunehmen, daß sich die Russen von ein paar litauischen Wadenbeißern dazu verleiten lassen, ein NATO-Mitgliedchen anzugreifen. Sehr zum Leidwesen von Frau Baerbock. Die würde dann nämlich begeistert „Hurra!“ oder „Rruha!“ rufen und sich freuen, daß die NATO endlich so richtig in den Ukrainekrieg eingreifen darf. Die Russen wollen aber der Frau Baerbock garantiert keine Freude machen. Der russische Außenminister Lawrow hatte schon in Bali beim G20-Gipfel keine Lust, sich auf Frau Baerbocks Niveau herabzulassen, um sich mit ihr über geschälte Kartoffeln zu unterhalten.

Königsberger Klopse

Was schmeckt gut, wenn man Hunger hat? – Königsberger Klopse. Aber nur mit Kapern in der Sauce. Alles, was die Russen nicht mehr über litauisches Gebiet in die Exklave Kaliningrad transportieren dürfen, müssen sie jetzt von St. Petersburg aus mit Schiffen über die Ostsee nach Kaliningrad bringen. Wahrscheinlich auch die Kapern. Inzwischen ist das sechste große Transportschiff unterwegs. Auch die Versorgung aus der Luft ist möglich. Trotzdem ist natürlich das litauische Ansinnen, die Versorgung der Kaliningrader mit lebensnotwendigen Gütern zu erschweren, nicht gerade ein Beweis für überbordende Philanthropie. Als ob die Kaliningrader etwas dafür könnten, daß die Amerikaner in der Ukraine jahrelang gegen Russland gestänkert haben. Und dafür, daß sie das konnten, weil ihre dortigen Vasallen für saumäßig viel Geld ihr eigenes Land verhökert haben, können die Kaliningrader schon dreimal nichts. Na ja, bei drei Millionen Einwohnern in Litauen ist die Wahrscheinlichkeit, einen Verstandeskräftigen zu finden, eben auch geringer, als in einem – sagen wir – 83 Millionen-Volk. Und schon da ist es beinahe aussichtslos geworden. Jedenfalls spricht das Verhalten der Litauer dem im Westen so hochgehaltenen Gedanken an den Segensreichtum der Welthungerhilfe regelrecht Hohn. Da wird eine Nachschulung fällig. Je früher, desto besser. Lange dauert es nämlich nicht mehr, bis die „Europäische Union“ (EU) nicht einmal mehr dazu in der Lage sein wird. Die „Europäische Union“ selbst regrediert zusehends zu einer „Föderalen Organisation Transatlantisch-Zentraleuropäischer Entscheidergremien“. Damit wäre dann jede Nachschulung – egal für wen – endgültig vergebliche Liebesmüh‘.

Sei es wie es sei

„Idiocrazy“ ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 2006. Sie entpuppt sich heute als Prophezeiung, die lediglich in einem Punkt daneben lag. Die völlige Verblödung brauchte nicht bis zum Jahr 2505, um Wirklichkeit zu werden. Wikipedia: „Die Handlung beginnt damit, dass die US-Army ein streng geheimes Kälteschlaf-Experiment durchführt. Als Versuchspersonen wählt der verantwortliche Leiter, Officer Collins, den Armee-Bibliothekar Joe Bauers als den „durchschnittlichsten Durchschnittsamerikaner“ mit dem Durchschnittsintelligenzquotienten von 100, und die Prostituierte Rita aus, da beide keine Angehörige haben und von niemandem vermisst würden. Der Versuch soll ein Jahr dauern, aber kurz nach Beginn wird Collins wegen eines Prostitutionsskandals verhaftet. Der gesamte Stützpunkt wird abgerissen und die Kälteschlafkammern mit den Trümmern auf eine Mülldeponie verfrachtet. In den folgenden Jahrhunderten verdummt die Gesellschaft, bis selbst grundlegende Infrastrukturen wie die Müllabfuhr nicht länger aufrechterhalten werden können. Im Jahr 2505 kommt es auf einer gewaltigen Mülldeponie zu einer Mülllawine, die die Kälteschlafkammern wieder freilegt und beschädigt. Joe erwacht in einer ihm völlig fremden Welt. Die Lawine hat seine Kälteschlafkammer in die Wohnung von Frito Pendejo gespült, der seine Fragen jedoch kaum versteht und ihn gewaltsam vertreibt. In einem Krankenhaus stellt Joe fest, wie viel Zeit tatsächlich vergangen ist. Er wird jedoch verhaftet, weil er seine Rechnung nicht bezahlen kann und auch keinen gültigen Identitätsnachweis (ein tätowierter Strichcode) besitzt. Auch Rita ist währenddessen erwacht und erkennt, dass sie nahezu jeden durch den gezielten Einsatz von Verführung übertölpeln kann.

Anders als mit völliger Verdummung ist nicht zu erklären, daß die EU-Bürger noch immer massenhaft auf das Geschwätz bigotter Pseudomoralisten vom Segensreichtum der Sanktionspolitik gegen Russland hereinfallen. Es dürfte historisch einmalig sein, daß es ein Volk richtig findet, sich ins eigene Knie zu schießen wegen einer immer wiederkehrenden Pesterscheinung der Menschheit, dem Krieg, einem Krieg im speziellen, an dem es überhaupt nicht beteiligt ist. Diese ganze Empörung ist eine einzige Scheinheiligkeit, die ultimative Selbstgerechtigkeit in der Idiotie. Es war die „Föderale Organisation Transatlantisch-Zentraleuropäischer Entscheidergremien“, die es versäumt hatte, dem großen Verbündeten rechtzeitig in den Arm zu fallen, obwohl sie deutlich sehen konnte, was er in ihrem eigenen „Hinterhof“ aufbaut. So desaströs das Ergebnis dieses EU-Versagens und NATO-„Partners“ besonders für das schwer geschundene ukrainische Volk ist: Es geht sowieso um viel Größeres. Und Wladimir Putin nimmt da auch kein Blatt vor den Mund.

Der Kollaps der Vereinigten Staaten und die Grünen

Gegenwärtig formiert sich eine Weltwirtschaftsmacht, die den auf die USA fixierten G7 bald den Rang ablaufen könnte: Die G8. Und das wäre nicht G7 + 1. Russland, China, Indien, Indonesien, Brasilien, Mexiko, die Türkei und der Iran übertreffen die G7 sowohl in der Bevölkerungszahl als auch bei der volkswirtschaftlichen Leistung. Wenn es ihnen gelingt, die bereits laufende De-Dollarisierung der Weltwirtschaft erfolgreich weiter voranzutreiben, stehen die enorm verschuldeten USA bald vor einem existentiellen Problem. Bleibt der US-Dollar nicht Weltleitwährung, sind die amerikanischen Staatsschulden nicht mehr refinanzierbar. Hyperinflation, Staatsbankrott und eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes wären die Folge. Innenpolitisch sind die USA parallel zu den weltwirtschaftlichen Gegebenheiten entlang ethnischer Bruchlinien und einer nie gesehenen, fundamental ideologischen Feindschaft zwischen Republikanern und Demokraten gespalten wie nie zuvor. Die USA stehen mit dem Rücken zur Wand – und mit ihnen ihre großmäuligen Verbündeten in Australien, Kanada und Europa.

Zu welchem Narrenhaus Deutschland dabei verkommen ist, läßt sich an den jüngsten Äußerungen der grünen Außenministrierenden, Frau Baerbock, erkennen. Allen Ernstes – und sie glaubt wirklich, ernstgenommen werden zu müssen – behauptete sie: „Putin opfert sein eigenes Land. Ich frage mich, wie lange das so gehen kann„. Sie ist diejenige, die zusammen mit ihrem Parteifreund Wirtschaftsminister und dem äußerst pelzigen Bundeskanzler gerade „ihr eigenes Land“ – mein Land, sein Land – „opfert“. Daß sie etwas anderes glaubt, kann man ihr abnehmen, da sie ihren beschränkten Horizont bereits reichlich ausstellte, ehe sie überhaupt deutsche Außenministrierende geworden war. Vermutlich plappert sie in ihrer naseweisen Art nur unreflektiert nach, was ihr von amerikanischen Neocons resp. dem WEF und diversen Soros-NGOs eingeflüstert worden ist. Deren „folgsames Mädchen“ ist sie schließlich. Aktuell merken die US-amerikanischen Neocons aber, daß mit dem Ukrainekrieg wieder einmal einer ihrer besonders perfide ausgetüftelten Pläne in die Binsen geht. Frau Baerbock will das aus persönlich verständlichen Gründen lieber nicht nachvollziehen können. So, wie die Grünen insgesamt lieber nicht nachvollziehen können wollen, wie sehr die globale Realität sie ihrer eigenen politischen Existenzberechtigung beraubt, die von jeher auf Voraussetzungen beruhte, die Grüne weder geschaffen haben noch auch nur erhalten können. Noch nicht einmal, daß sie diese Voraussetzungen um ihrer eigenen Existenz Willen unbedingt hätten erhalten müssen, haben sie je begriffen. Im Vergleich zum Outing der Grünen als der dümmsten und überschätztesten Partei jemals erscheint die kleine litauische Transit-Stänkerei gegen Russland nur noch wie ein winziges Malheurchen ohne jede Relevanz. Innerdeutsche Debatten sind im Grunde auch nur noch unter dem Gesichtspunkt ihrer vermeintlichen Dienlichkeit für eine zum Scheitern verurteilte globalistische Agena nach westlichen Vorstellungen zu gewichten. Genau diese Vorstellungen zerplatzen aber allerweil wie Seifenblasen.

Der Fortbestand der grünen Hochverräter-Partei mit ihren schwerstabhängigen, globalistischen Mietmäulern hängt ganz allein noch an der unbestreitbaren globalen Vormachtstellung des US-amerikanischen Militärs. Das wiederum könnte inzwischen erkannt haben, wie sehr das Leben seines eigenen Personals davon abhängt, daß die Wahlfälscher von 2020 samt der von ihnen neu installierten „Falken“ das Zeitliche segnen. Noch nie in der kurzen Geschichte der Vereinigten Staaten hätte es so verständliche Gründe gegeben, die Nation im Inneren militärisch zwangszubefrieden. Der Versuch einer US-geführten „Zwangsbefriedung“ der ganzen Welt wäre hingegen der letzte suizidale militärische Versuch, der auf dieser Welt von jemandem unternommen worden wäre – und ist also keine Option. Nicht nur in den USA, sondern in Russland und China ebenfalls sind die Nerven bis zum Zerreißen angespannt. Ein Weltwirtschaftskrieg ist für den Westen nicht mehr zu gewinnen. Da braucht eine deutsch-grüne Frau Baerbock und ihre „Weisheiten“ wirklich niemand mehr. Wie weit die deutsche Außenministrierende von jeder Fähigkeit zur Selbstreflexion entfernt ist – und wie desaströs sie deshalb in egal welchem politischen Amt wirken muß – zeigt ausgerechnet der „Fokus“ auf. Frau Baerbock hatte sich zu Forderungen aus deutschen Zivilistenkreisen nach Verhandlungen und einem Waffenstillstand in der Ukraine geäußert: „Welches Recht hätte ausgerechnet eine deutsche Außenministerin, für die Ukraine zu entscheiden, welchen Teil ihres Landes sie bitte schön abgibt, wie viele Millionen ihrer Bürgerinnen und Bürger sich Russlands Herrschaft zu unterwerfen haben?“ – Alter Schwede. Wie abgehoben wird es denn noch im Grünmädchenschädel? Gegenfrage: Welches Recht hätte ausgerechnet eine deutsche Außenministrierende, für die Deutschen zu entscheiden, ihre Volkswirtschaft, ihre Freiheit und ihren persönlichen Wohlstand für einen Krieg zu opfern, der sie gar nichts anzugehen hätte?“ Ist sie die ukrainische Außenministrierende oder die deutsche? Was in aller Welt gibt dieser personifizierten Selbstüberschätzung das Recht, die guten Beziehungen zu Russland mit Füßen zu treten, auf die Deutschland angesichts des Niedergangs der USA dringender angewiesen wäre als jemals zuvor? Es ist ja schon eine Unfassbarkeit, daß diese komplett unfähige Aufschneiderin und Plagiatorin Außenministrierende werden konnte. Ob sie es wohl bitte schweigend sein könnte? Es reicht ja schon zu wissen, wer da ins Amt gehievt wurde, um daraus zu schließen, daß jedes Wort aus diesem Amt heraus eine einzige Beleidigung des gesunden Menschenverstandes sein muß. Wofür wollte sich der Herr Broder nochmal bei ihr entschuldigen?

Jedenfalls läßt sich wegen der Petitesse mit der strategisch komplett sinnlosen litauischen Wadenbeißerei gegen Russland die Frage nach dem Wert der deutschen Mitgliedschaft in einem Bündnis stellen, in dem ein paar kniefieselige Litauer sich mit ihren sinnlosen Nickeligkeiten auf die Bündnispflichten eines 83-Mio-Volkes berufen dürfen. Es gibt für Deutschland keine andere sinnvolle Option, als sich selbst in diesen verfahrenen Zeiten und angesichts der eigenen Machtlosigkeit – wenn nötig auf inoffiziellen Kanälen – mit Russland dahingehend zu verständigen, daß man das notwendige Ende der Vasallentreue den allzu idealisierten USA gegenüber sieht – und um russische Geduld zu bitten für die Zeit, die es dauern wird, sich aus der tödlichen „Freundesumklammerung“ der USA zu lösen. Das ist ein ganz schwieriges Unterfangen, dennoch unerläßlich. Es gälte für Deutschland, langfristig die Weichen völlig neu zu stellen. Daß das angesichts dieses medial verhetzten und indoktrinierten Volks samt des Personals, das es regelmäßig zu seinen Volksvertretern wählt, eher nicht passieren wird, ist leider wahr. Womit wir dann wieder bei einem ewigen deutschen Thema wären: Deutschland und seine zivilreligiösen Glaubensgewißheiten in der jeweiligen Gegenwart. Litauen … Baerbock … Habeck … die Ampel … Brandon … der heilige Wolodymyr … – es ist alles so unglaublich.

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