Waffe (Bild: shutterstock.com)

Weil er bewaffnet war: Zivilist beendet Amoklauf und rettet Leben

Ein Zivilist im US-Bundesstaat Indiana hinderte einen Amokschützen daran, noch mehr Menschen zu ermorden. Der Lebensretter trug eine Waffe und streckte den Aggressor nieder. Bleibt das Geschrei nach einem strengeren Waffenrecht dieses Mal aus?

In einem Einkaufszentrum in der amerikanischen Stadt Greenwood im Bundesstaat Indiana wurden am frühen Sonntagabend mindestens drei Menschen durch einen Amokschützen ermordet. Zwei wurden verletzt. Der Todesschütze habe den Gastronomiebereich des Einkaufszentrums betreten und mit einer Langwaffe das Feuer eröffnet, erklärte die Polizei laut übereinstimmender Medienberichte.

Dem wahllosen Gemetzel setze ein bewaffneter Zivilist ein Ende, indem er den Aggressor niederstreckte und erschoss. Bei dem Tatverdächtigen, der noch weitere Munition mit sich führte, soll es sich um einen erwachsenen Mann mit unklaren Motiven handeln.

Der 22-jährige Zivilist habe die Waffe legal bei sich getragen und kooperiere mit den Ermittlern. Ein Polizeivertreter nannte den waffentragenden Lebensretter einen „barmherzigen Samariter“.

Das typische Mainstreamgekreische

Wie nicht anders zu erwarten, vergisst kein deutsches Neigungsmedium aktuell in seiner Berichterstattung zu erwähnen, dass es in den USA „immer wieder zu tödlichen Vorfällen mit Schusswaffen“ komme, was angeblich am „laxen“ Waffenrecht in einigen Bundesstaaten liegen würde. Dass es aber einmal mehr ein Zivilist war, der allein aus dem Grund, weil er eine Waffe getragen hat, Menschenleben gerettet hat, wird von Spiegel und Co. unter den medialen Tisch gekehrt.

Tatsache ist indes: In Bundesstaaten wie Chicago, New York oder Washington D. C., wo die strengsten US-Waffengesetze gelten, sind immens hohe Zahlen an Schussopfern zu beklagen. 488 Morde – der höchste Opferwert seit einem Jahrzehnt – verzeichnete die New Yorker Polizeibehörde NYPD im vergangenen Jahr in der Ostküstenmetropole, obwohl dort nur etwa 11 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Schusswaffen tragen dürfen. 1500 Schießereien markierten dabei den Höchststand seit 15 Jahren – eine Verdopplung in nur zwei Jahren. In Chicago wurden den Behörden zufolge sogar 797 Menschen durch Schusswaffen ermordet. Ein blutiges Vierteljahrhunderthoch. Vermont z.B. hat indes ein sehr liberales Waffenrecht. Dort besitzt über die Hälfte der Einwohner eine Schusswaffe. Obwohl dort also fünf Mal so viele Bürger wie in New York im legalen Waffenbesitz stehen, liegt die Mordrate durch Schusswaffen bei gerade einmal 0,7 pro Hunderttausend Bewohner.

Totalitäre Regime entwaffnen ihre Bevölkerung 

Der Ruf nach immer restriktiveren Waffengesetzen beraubt potenzielle Opfer der Möglichkeit, sich im Ernstfall effektiv zu verteidigen oder – wie nun in Greenwood geschehen – weitere Opfer zu verhindert. Dieses Geschäft, Menschen zu Opfern von bewaffnete Aggressoren zu machen, betreibt in Deutschland an vorderster Front die Grünen, die auf ein totales Verbot des privaten Waffenbesitzes hinarbeiten. Auch wenn sich hierzulande die Annahme hartnäckig hält, es sei ausgeschlossen, dass sich ein demokratisch verfasster Staat in einen Tyrannen verwandeln könne, erweist sich solch eine Sichtweise – spätestens nach den Corona-Erfahrungen – als reichlich naiv. Die Geschichte zeigt, dass totalitäre Regime – und hier stechen die roten in all ihren Schattierungen hervor – ihre Bevölkerung, als einer der ersten Maßnahmen – entwaffnet hat.  (SB)

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