Frieren fürs Klima und gegen Russland - bald auch unter EU-Kontrolle (Foto: Finkes/Shutterstock)

Euro-Bevormunder in ihrem Element: Jetzt zwingt uns bald auch die EU zum Frieren

Dass der EU-Zentralismus auch in der aktuellen Gaskrise die nächste willkommene Gelegenheit wittern würde, seine Gleichmacherei und gegen die Souveränität der Einzelstaaten gerichtete Machtanmaßung abermals zur Entfaltung zu bringen, war absehbar. Und in der Tat: Nun will EU-Kommission die Mitgliedstaaten im Falle eines Gasnotstands zum „Gassparen” zwingen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte heute den entsprechenden Vorschlag für eine entsprechende Verordnung vor.

Mit noch mehr Bürokratie und europäischer Knute zur sozialistischen Gleichmacherei in Armut, Elend und Eiseskälte: Dieses Szenario für den Winter mutet zwar dieser Tage abstrakt (an wo uns gerade einmal wieder die Freuden eines knackigen kurzen Sommerhochs von den üblichen Verdächtigen in Politik und Mainstreammedien als Resultat der Klimaapokalypse miesgemacht werden); doch noch schneller als der Winter ist vermutlich die Gaskrise da – und die neuen suprastaatlichen EU-Instrumente könnten der Kommission schon sehr bald die Möglichkeit geben, nach Anhörung der Mitgliedstaaten eine EU-weite Warnung auszurufen.

Reduzieren, verknappen, verzichten

„Zur Versorgungssicherheit”, wie es heißt, würde man dann allen EU-Staaten eine obligatorische Reduzierung der Gasnachfrage „auferlegen”. Ausgelöst werden könne der Mechanismus, wenn ein „erhebliches Risiko einer schwerwiegenden Gasknappheit oder einer außergewöhnlich hohen Gasnachfrage“ bestehe, so die Brüsseler Behörde laut „dts Nachrichtenagentur“. Diese wird vermutlich genauso „qualifiziert“ und fachlich fundiert wie in all den anderen Fällen  von politischer Risikobewertung Brüssels erfolgen, man denke nur an „Unbedenklichkeit“ der Impfstoffe) Die EU-Kommission rief konkret das Ziel aus, den Gasverbrauch in Europa bis zum nächsten Frühjahr um 15 Prozent zu senken.

Die geplante Verordnung würde allen Mitgliedstaaten das Ziel setzen, die Gasnachfrage zwischen dem 1. August 2022 und dem 31. März 2023 entsprechend zu senken. Die EU-Staaten sollten ihre nationalen Notfallpläne bis Ende September aktualisieren, um darzulegen, wie sie das Reduktionsziel erreichen wollen, so die EU-Kommission. Alle zwei Monate sollen sie Bericht über ihre Fortschritte erstatten. Zunächst aber, so die EU, Solen  Einzelländer „die Reduzierung freiwillig” durchführen. Selbstbeschränkung, Selbstzensur, Selbstbestrafung als subsidiäre „Diktatur auf freiwilliger Basis“: Dieses Modell der „Unfreiheit von unten“ ist in der Corona-Krise ebenfalls hinlänglich erprobt worden.

Kamikaze-Politik, von Brüssel adaptiert

Nicht etwa also setzt die EU ihre Kompetenzen dafür ein oder bemüht sich um Vollmachten, um Interventionen zulasten von Einzelstaaten dann vorzunehmen, wenn – wie derzeit Deutschland – durch eine buchstäblich „autodestruktive“ Energie- und Wirtschaftspolitik die Grundversorgung und Existenzsicherung ihrer Bevölkerung gefährden. Sondern sie setzt sich an die Spitze dieser ideologiegetriebenen Kamikaze-Politik und maßregelt die, die die Verzichtsvorgaben nicht rabiat genug umsetzen.

Und das genau ist es, worum es hier immer nur geht: Um sozialistische Plan- und Mangelwirtschaft, um Rationierung, um die allmähliche Konditionierung der Menschen daran, das Normale, Natürliche, Selbstverständliche – vom Autofahren übers Reisen bis hin zur beheizten Bude oder warmem Duschen – fortan als Gnadenakt, als Ausnahme, als Privileg zu begreifen, über das staatliche Kommissionen und behördliche Verweser nach Gutdünken entscheiden. Die schleichende Verlagerung der Zentralgewalt zuerst von Ländern auf den Bund, von dort nach Brüssel und von dort dann in künftige EU-Gremien ist dabei schon fest vorgezeichnet. Es ist der Weg in die Barbarei einer globalistischen Elitenherrschaft. (DM)

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