Migranten und Flüchtlinge am Bahnhof in Kiew; Bild: Screenshot Video
Migranten und Flüchtlinge am Bahnhof in Kiew; Bild: Screenshot Video

Ist es die Möglichkeit? – Sie werden einfach umgesiedelt!

Gehen Sie davon aus, daß die „Pandemie“, der „anthropogene Weltklimawandel“ und die „Vielzahl der Geschlechter“ keine isolierten Phänomene sind, sondern sich im Sinne einer größenwahnsinnigen Agenda globalen Maßstabs ergänzen sollen. Freunden Sie sich mit dem Gedanken an, daß das auch nicht ungewöhnlich wäre. Die Geschichte kennt Beispiele für größenwahnsinnige Vorhaben. Atlantropa ist ein Beispiel.

von Max Erdinger

Seit einiger Zeit demonstrieren die niederländischen Bauern, aber auch die spanischen, die italienischen, inzwischen auch die australischen und z.T. auch die deutschen gegen die Anmaßungen ihrer jeweiligen Regierungen. In den Niederlanden richtet sich der Protest gegen die Ankündigung der Regierung, etwa ein Drittel der niederländischen Bauernhöfe stillegen zu wollen. Offizielle Begründung: Die Überdüngung der Böden. Wer seinen Hof aufgibt, soll entschädigt werden. Wer sich weigert, soll entschädigungslos enteignet werden. Offensichtlich geht es aber nicht um die Überdüngung der Böden. Ein niederländischer Bauer berichtet, daß er der Regierung angeboten habe, mit der Landwirtschaft aufzuhören, seinen Grund und Boden aber behalten zu wollen. Sein Angebot wurde abgelehnt. Warum? Gut möglich ist, daß es gar nicht um die Überdügnung der Böden geht, sondern um das Land ansich. Auf der Seite tristatecity.nl kann man sehen, worum es gehen könnte. Unter sämtlichen Labeln, die man sich im Zusammenhang mit der NWO, Klaus Schwab, George Soros, Bill Gates usw. denken kann, also „Green New Deal“, „nachhaltige Zukunft“, „ökologische Siedlungen“, „Bargeldabschaffung“, „Digitales Sozialkreditsystem“ und dergleichen mehr wird auf der o.g. Seite ein Vorhaben enthüllt, dem der freie Bürger und Demokrat mit seinen Grundrechten nur noch im Wege stehen kann, ganz egal, ob er sich auflehnt oder nicht. „Tristatecity“ beschreibt die Bildung einer Megastadt mit ca. 45 Mio. Einwohnern, die sich großflächig über das gesamte Gebiet der Niederlande, Belgien, Luxemburgs plus Teile Nordrhein-Westfalens erstrecken soll. Auf der Seite selbst sieht man sich angesichts der gegenwärtigen Proteste in den Niederlanden inzwischen zu der Versicherung veranlaßt, das alles habe mit der Stickstoffbelastung der niederländischen Böden durch Überdüngung überhaupt nichts zu tun.

Tristate City Network – Screenshot „tristatecity.nl“

Angedacht ist die Schaffung eines vernetzten Ballungsraumes, einer Megastadt über drei Ländergrenzen hinweg also, in der alles einheitlich nach den neuesten ökologistischen Glaubensgrundsätzen geregelt ist bis hin zu künstlicher Intelligenz, die eine von der Horizontalen in die Vertikale gebrachte Landwirtschaft betreibt. Überhaupt scheint Landwirtschaft  ins Zentrum der Aufmerksamkeit globalistischer Visionäre geraten zu sein. Bill Gates ist inzwischen der größte Besitzer von Ackerland in den USA und es wird eifrig an Saatgutverordnungen gearbeitet. Es soll Patente geben auf genmanipulierte Pflanzen, die sich nicht mehr von selbst fortpflanzen, so daß Saatgut immer wieder neu eingekauft werden muß. Wer will, möge sich also mit der Idee hinter Tristatecity beschäftigen. Mir geht es eher ums Politische.

Atlantropa

Von dem deutschen Architekten Hermann Sörgel wurde ab dem Jahr 1928 bis zu seinem Tod 1952 ein absolut größenwahnsinniges Projekt vorangetrieben: Die weitgehende Trockenlegung des Mittelmeers mithilfe eines Damms etwa 20 Kilometer westlich der engsten Stelle in der Straße von Gibraltar. Das Fundament dieses Dammes hätte 2,5 Kilometer breit sein sollen, die Höhe hätte etwa 300 Meter betragen. Mit dem Projekt sollten mehrere Probleme gleichzeitig gelöst werden. Einerseits sollte wertvolles Neuland gewonnen, Lebensraum und Arbeitsplätze geschaffen und durch Wasserkraft elektrische Energie für ganz Europa generiert werden, andererseits sollten über das mehrere Generationen laufende Großprojekt die Schaffenskräfte der europäischen Völker positiv gebündelt und dadurch neuerliche Kriege vermieden werden. 1940 kam es zur Gründung des „Atlantropa-Instituts“, das auch nach dem Tod von Sörgel noch bis 1960 betrieben wurde. Das Institut versuchte, Geld für die Realisierung des Projektes einzusammeln. Sechs Jahre nach dem Tod Sörgels wurde es aufgelöst. Den Nazis war das Projekt ohnehin zu pazifistisch, auch wenn Sörgel versuchte, ihnen seine Pläne mit dem Argument einer Verlängerung der Achse Berlin-Rom zur Achse Berlin-Rom-Kapstadt schmackhaft zu machen. Sie belegten Sörgel mit einem Publikationsverbot, vermutlich wegen nazirelevanter Delegitimierung anderslautender Führerpläne.

Das Projekt war ohnehin irre, wenn man sich die seismologischen Auswirkungen überlegt, die es auf die Vulkane im Mittelmeerraum und auf den Golfstrom gehabt haben könnte. Aber es zeigt natürlich, was das Grundübel des 20ten und auch des 21ten Jahrhunderts ist: Der Glauben, daß der Mensch als Spezies, die es überhaupt erst im bislang letzten 9.000stel der Erdgeschichte gibt, deswegen auf der Erde sei, damit er sich permanent überlege, wie er den Planeten verbessern könnte. Jede Wette, daß die Erde dann, wenn sie vom Menschen unerkannt „selberdenken“ könnte, am längeren Hebel säße und ihn sich ganz locker aus dem Pelz schütteln würde, wenn er ihr zu lästig werden sollte. Das sind so interessante Aspekte. George Carlin hat sich vor dreißig Jahren damit beschäftigt. Was würde passieren, wenn das gesamte Nuklearwaffenpotential plus alle Kernkraftwerke zeitgleich in die Luft flögen? – Die Menschheit hätte ihren letzten Stuhlgang gehabt und einen Wimpernschlag später, nämlich nach ca. 30.000 Jahren, hätten die radioaktiven Isotope die Erde von den „umweltschädlichen“ Hinterlassenschaften der Menschheit gereinigt.

Schon der Begriff „Umwelt“ ist von einer derartig dämlichen Hybris, daß man sich nur noch an den Kopf fasst, wenn man genau darüber nachdenkt. Mit der „Umwelt“ ist es nämlich so: Es gibt keine. Es gibt eine Welt. Und in dieser Welt gibt es Menschen, die eine Umgebung haben. „Umwelt“ steckt den Menschen in ein Gefängnis. Sein Kopf wird zu einem Betonbunker mit Sehschlitzen. Zu denen glotzt er heraus und der Ausschnitt, den er dann sieht, ist die „Umwelt“. Draußen die Welt, die „Umwelt“ – und er selbst aus der Welt herausgenommen in seinem Bunkerkopf. „Umwelt“ setzt den Menschen ins Zentrum der Betrachtung – und das ist einfach dämlich. Der Mensch ist nämlich „in der Welt“, nicht außerhalb der Welt. Er ist nicht der Feind der Welt, die Welt ist andererseits auch nicht sein Freund. Vielmehr muß er der Welt abtrotzen, was er zu seinem eigenen Überleben braucht. Je weiter weg er vom Äquator siedelt, desto schwieriger ist das und umso ausgefeilter sind die Techniken, die er zu diesem Zweck entwickeln muß. Nicht aus sich heraus müsste er die Welt betrachten, der Gefangene in seinem Betonkopf, sondern seine Interaktion mit der Welt müsste er betrachten – und zwar dadurch, daß er eben „aus sich herausgeht“. Erst dann hätte er ein Gesamtbild, das zur Lagebeurteilung taugt.

Der westliche Werteuniversalismus

Was da mit der „Tristatecity“ in den Niederlanden versucht werden soll, ist so überflüssig wie ein Kropf, eine „Maßnahme“ die an den grundsätzlichen Gegebenheiten des Menschseins nicht das Geringste ändern wird. Es geht nur wieder um die Bereicherung und die Ermächtigung einiger Weniger über die Masse aller Anderen. Die Veränderung als solche ist so sehr Ziel, wie „der Weg“, der berüchtigte. Dieser Vorgang, bei dem wieder alle „wir müssen“ zu glauben haben, wird mit Narrativen vorangetrieben, die nicht wahr sind, sondern zielgerichtet. Die Saga von der Menschengemachtheit des Klimawandels ist wegen der vorgeblichen Menschengemachtheit die Saga, nicht wegen des Klimawandels. Ein Klimawandel, der nicht menschengemacht wäre, würde keinem Ideologen mit seinen politischen Absichten etwas nützen. Die Unaushaltbarkeit von „Pandemie“ ist nicht aus „menschlichen Gründen“ so unaushaltbar, sondern aus Gründen des Machterwerbs via „Maßnahmen“, über den Abbau der Grundrechte aller Anderen z.B.. Der Schnack von den „vulnerablen Gruppen“ und der „Solidarität“, welche „die Gesellschaft“ gefälligst zu zeigen hat, um das Leben eines multipel vorerkrankten 100-Jährigen noch ein paar Wochen zu verlängern, steht im krassen Gegensatz zu dem Wurstigkeitsgehabe, das die Beschwörer der „vulnerablen Gruppen“ den sehr vulnerablen Zivilisten im Donbass gegenüber haben. Dorthin werden Waffen geliefert, mit denen die vulnerable Gruppe der Donbass-Zivilisten umgebracht werden darf, darunter sogar solche, die gar nicht multipel vorerkrankt gewesen wären. Der westliche Werteuniversalismus ist längst zum westlichen Werterelativismus degeneriert. Der kranke Hundertjährige in Deutschland darf nicht sterben, sein potentieller Ur-Ur-Enkel darf aber abgetrieben werden – und ein gesunder 12-Jähriger in Donezk darf mit westlichen Waffen totbombardiert werden.

Stundenlang könnte man weitermachen mit Belegen dafür, daß der westliche Werteuniversalismus, der exportwürdige, zu einem Werterelativismus degeneriert ist, der vor Bigotterie und Selbstgerechtigkeit nur noch so strotzt und sämtlichen Kriterien von Logik und Wahrhaftigkeit Spott & Hohn spricht. Wenn man alle Länder von der Weltkarte entfernt, die realiter nicht „internationale Gemeinschaft“ im großsprecherischen Sinne der Westmedien sind, bleiben genau noch Kanada, die USA und Westeuropa mit Japan übrig. Von wegen „internationale Gemeinschaft“. Kein Wunder, daß Wladimir Putin, salopp ausgedrückt, die westliche Welt inzwischen für eine Ansammlung schwerst degenerierter, völlig verlogener Arschlöcher hält.

Es gibt nicht länger mehr Mann und Frau als die beiden Geschlechter, sondern viele, viele Geschlechter, allesamt sozial konstruiert. Aber es gibt Frauenquoten, Frauentaxis, Frauenparkplätze, eine „feministische Außenpolitik“ und allen möglichen Frauendingsbums. Und es gibt „Männer“ in Deutschland, die 11- und 17-jährige Mädchen vergewaltigen und sogar umbringen. Egal, welcher Herkunft und welchen kulturellen Hintergrunds sie sind: „Männer“. Fragt irgendjemand nach dem Geschlecht, das sich der afghanische Mörder der 17-jährigen „sozial konstruiert“ hatte? – Mann eben. Seltsamerweise kein Widerspruch in dem Fall: „Männer“, nicht „Personen mit einem sozial konstruierten Geschlecht“. So geht das ewig weiter. Es ist völlig aussichtslos, dem westlichen Wahnsinn noch mit Logik beikommen zu wollen. Bekämpft werden muß er, weil er uns im wahrsten Sinne des Wortes Kopf & Kragen kosten wird. Zuvor noch Haus & Hof. Zum Glück hat der Wahnsinn Gesichter, so daß man weiß, wer den Wahnsinn personifiziert.

Jedenfalls sind Sie Verfügungsmasse geworden

Wenn es bei dem für die niederländischen Bauern überflüssigen Projekt „Tristatecity“ tatsächlich darum geht, ihnen ihr Land zu rauben, und wenn die Überdüngung der Böden lediglich das „zielführende Narrativ“ dahinter ist, so, wie das andauend zu beobachten ist bei „Narrativ“ zur Verschleierung von „Absicht“, dann darf man sich auch Gedanken zu der Frage machen, was das mit dem „Zensus 2022“ soll. In „Tristatecity“ sollen dereinst 45 Millionen Menschen leben, weit mehr, als man derzeit in den Niederlanden und Belgien, Luxemburg und Teilen von NRW zusammenbekäme. Wer wären also die „die Menschen“, die bis auf die 45 Mio. noch fehlen? Und wäre man schiefgewickelt, wenn man in dem Zusammenhang an den „Global Compact For Migration“ denken würde? Dient der Zensus 2022 etwa dazu, herauszufinden, wer mehr hat, als er nach Definition der „Bessermenschen“ eigentlich bräuchte? Will man etwa ein altes Ehepaar, das in einem Haus mit Garten lebt und zwei oder drei leerstehende Kinderzimmer hat, weil die Kinder längst aus dem Haus sind, zwangsumsiedeln? Weil andere „die Menschen“ genau dieses Haus viel besser gebrauchen könnten? Wenn es denn solche Pläne tatsächlich gäbe, wen müsste man dann hinsichtlich entsprechender Absichten ins Auge fassen? Das wären doch wohl dieselben Verdächtigen, von denen man jetzt schon weiß, daß sie lügen, sowie sie das Maul aufmachen, oder nicht? – Die sind ganz leicht zu identifizieren. Besser, man entledigt sich dieser Figuren, bevor es zu spät ist.

 

 

 

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