Lars Wienand und Martin Lejeune; Foto: t-online

Der „woke Antisemitismus“ des Lars Wienand von T-Online

Während auch dem Letzten klar wird, dass Linksgrün Deutschland sehenden Auges und ohne Not in den Ruin treibt, müssen immer mehr linke Politiker und „Journalisten“ für ihre radikale Politik geradestehen. Claudia Roth steht wegen Antisemitismus auf der Documenta vor dem Rücktritt, „Anti“-Diskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman muss sich wegen ihrer Verbindungen zur Muslimbruderschaft rechtfertigen, und nun bezichtigte „Achse des Guten“ Mitbegründer Henryk Broder den T-Online-Aktivisten Lars Wienand des „woken Antisemitismus.“

Wenn eine Erklärung, ein Statement oder eine Richtigstellung mit den Worten „Ich habe überhaupt kein Problem mit Juden“ anfängt, dann kann man davon ausgehen, dass das Gegenteil zutrifft. Vor allem, wenn es mit einem „Aber…“ weitergeht. „Ich habe überhaupt kein Problem mit Juden“, versichert Lars Wienand, Redakteur einer viel besuchten Online-Plattform, „aber ich finde die Auffassung… nachvollziehbar, dass Menschen wie Herr (Benjamin) Weinthal und Herr Broder Schaden für die Antisemitismusbekämpfung anrichten“, so Broder in seiner Abrechnung auf Achse des Guten.

Lars Wienand machte Karriere als „Leitender Redakteur Recherche“ beim größten deutschen Online-Newsportal T-Online, indem er politisch Unangenehme doxxte und ihre Identitäten öffentlich bekannt machte – eine Vorgehensweise, die in Deutschland vor 90 Jahren nicht unbekannt war.

So doxxte Wienand 2019 zusammen mit dem ARD-Magazin Kontraste den armenischen Christen Kevork Almassian als Mitarbeiter im Büro des AfD-Abgeordneten Markus Frohnmaier. Unter Berufung auf die palästinensische Anwältin mit Terror-Verbindungen Nahla Osman titelte Wienand „Syrer fordern Überprüfung von AfD-Flüchtling“ und rief das BAMF dazu auf, Almassians Asylstatus zu widerrufen.

Almassian sah sich daraufhin Morddrohungen und Verfolgung ausgesetzt. Ein Jahr später wurde er tatsächlich auf der Straße in Berlin von einem Attentäter mit einem Messer angegriffen und konnte nur durch Flucht sein Leben retten. Anstatt sich bei ihm zu entschuldigen, verteidigte Wienand den Attentäter, unter Berufung auf seine Anwältin, Nadija Samour.

Obwohl sie Mitglied im „Migrationsrat“ Berlin ist, gilt Samour als die Berliner Vertreterin der Palästinensischen Volksbefreiungsfront (PFLP), die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Außerdem fungiert sie als Berliner Sprecherin der „Gefangenenhilfsorganisation“ (sprich Terroristenhilfsorganisation) Samidoun, die im Februar aufgrund ihrer engen Verbindungen zur PFLP von Israel als Terrororganisation eingestuft wurde. Das ist Wienands Quelle, um zu behaupten, dass Almassian den Mordanschlag erfunden haben könnte. Samours Verbindungen zur Terrororganisation PFLP erwähnte Wienand in dem Artikel nicht.

Im Oktober 2021 interviewte Wienand den Hamas-Unterstützer und mutmaßlichen „Holocaust-Leugner“ (Ruhrbarone) Martin Lejeune als angeblichen „prominenten Aussteiger“ aus der „Querdenken“-Bewegung. Querdenker bestreiten, dass Lejeune dort irgendetwas zu sagen hatte.

Im Februar 2021 berichtete Wienand über die Elterninitiative „Familien in der Krise“ (FidK), die er mit äußerst dürftigen Beweisen in die Nähe von „Querdenkern“ zu rücken suchte. Im Interview mit der „Welt“ wunderte sich Sina Denecke von „Familien in der Krise“  nachträglich über den Shitstorm, der von „Journalisten“ wie Wienand über sie ausgeschüttet wurde: „Als wir angefangen haben, hätten wir überhaupt nicht gedacht, dass es überhaupt Gegenstimmen geben könnte, wenn man sich für Kinderrechte einsetzt. Aber wir haben schon im Herbst 2020 gemerkt, dass es auch andere Positionen gibt, was uns zwar überrascht hat, was ja aber völlig legitim ist.“

Die Eltern, die sich nur für das Wohl ihrer Kinder einsetzen wollten, wunderten sich, „dass das so Kommentare unter der Gürtellinie waren, dass wir wirklich beleidigt, persönlich angegangen wurden. Wir wurden wahlweise als „Nazis“ oder als „RAF-Terroristen“ bezeichnet, oder als Selbstverwirklichungs-Muttis, die sich nicht selbst um ihre Kinder kümmern wollen und diese nur abschieben wollen. Natürlich wurden wir auch als Querdenker, Idioten, Corona-Leugner bezeichnet. Da wurde wirklich versucht, jedes Register zu ziehen, um uns zu diffamieren und zu beleidigen.“

Sina Denecke beklagt, dass „einzelne Personen, die sich als Journalisten bezeichneten“, bei Twitter geschrieben hätten, „sie würden jetzt alle Informationen über uns sammeln und man solle alles schicken, was man hat. Und der Sinn, der Zweck sollte sein, uns zum Schweigen zu bringen, so hieß es auf Twitter. Der Shitstorm solle uns zum Schweigen bringen. Man wolle gar keinen Diskurs mit uns. Es müsse ja auch niemand überzeugt werden. Es reicht, wenn wir das Maul halten würden. Wie es auch reicht, wenn Nazis nicht mehr aktiv werden. Und wir sollten auch öffentlichkeitswirksam ins Abseits gestellt werden.“

Seitdem hat sich in der Wissenschaft die Erkenntnis durchgesetzt, dass Schulschließungen, sowie Test-, Impf- und Maskenpflicht für Kinder um ein vielfaches schädlicher waren als eine bei Kindern meist harmlos verlaufende SARS-Cov2-Infektion. Familien- und kinderfeindliche Propagandisten wie Wienand haben also ihren Teil dazu beigetragen, dass die Selbstmordrate bei Kindern 2021 explodiert ist.

Im Oktober 2021 griff Wienand das AfD-nahe TeamKinderschutz an und warf ihnen vor, Spenden zu veruntreuen, obwohl er zugeben musste, dass die Kinderschützer gar kein Interesse an seiner geheuchelten Spendenbereitschaft hätten und alle ehrenamtlich arbeiten. Wienand veröffentlichte die Namen und Identitäten der Kinderschützer, mit dem Ziel, ihre berufliche und gesellschaftliche Existenz zu vernichten.

Auf Anti-Spiegel schilderte Thomas Röper den Fall der Journalistin Alina Lipp, die Wienand als „Putins deutsche Infokriegerin“ darstellte. „Was dieser Herr Lars Wienand von T-Online für ein Mensch ist, zeigt sich in der Korrespondenz. Er wollte Alina in die Falle locken und dann medial schlachten, wie er es in seinem Artikel dann ja auch versucht hat. Was bitte hat das mit Journalismus zu tun?“

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