Foto: Michael Müller (über dts Nachrichtenagentur)

Das gibt Ärger: Berlins Ex-Regierender Michael Müller will Verhandlungen mit Moskau und kritisiert Baerbock

Berlin – Netter Versuch, aber ziemlich riskant und so gut wie unmöglich, durchzusetzen: Berlins früherer Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) fordert die Bundesregierung auf, nochmal diplomatische Gespräche mit Moskau aufzunehmen. „Jenseits von Waffenlieferungen für die Ukraine bleibt es wichtig, immer wieder Verhandlungsangebote zu machen“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch RTL/ntv. „Nicht nur wegen der Energiefrage sondern auch um diesen schlimmen kriegerischen Konflikt möglichst bald zu beenden.“

Müller übt diesbezüglich direkte Kritik an dem von Annalena Baerbock geführten Außenministerium: „Mit Putin zu verhandeln wird schwierig – aber es muss möglich sein, über das Außenministerium immer wieder Kanäle zu suchen. Mir fällt aber auf, dass da im Moment nicht genügend Energie hinein investiert wird.“ Dass aktuell Gerhard Schröder in Moskau Urlaub macht und womöglich seine eigenen Kanäle pflegt, kann Müller nicht nachvollziehen.

„Man staunt seit einiger Zeit über ihn“, so der SPD-Parteifreund des Altkanzlers und betont: „Ich hoffe, dass er die Tage in Moskau nutzt, um zum einen die Position des Kremls zu kritisieren und zum anderen, um sich selbst von dieser Politik deutlich zu distanzieren.“

Ob Baerbock reagieren wird? Es ist eigentlich unvorstellbar, dass diese Dame mit Putin überhaupt verhandeln kann. Man schickt ja auch nicht ein Kleinkind in einen Löwenkäfig (Ironie off). (Mit Material von dts)

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