Symbolfoto: Maria Dryfhout/Shutterstock

Erster Getreidefrachter aus Ukraine erreicht rumänische Gewässer – können wir bald wieder kleine Brötchen backen?

Bukarest/Odessa – Für Bäcker und deren hungrige Kunden gibt es eine gute Nachricht: Das erste Schiff mit Getreide, das nach der russischen Seeblockade einen ukrainischen Hafen verlassen konnte, hat am Montag rumänische Gewässer erreicht. Der Frachter Razoni mit Mais für Libyen an Bord kreuzte am Abend vor der Küste Rumäniens im Schwarzen Meer, wie Echtzeit-Schiffspositionskarten zeigen. Von dort aus reiht sich das Schiff ein in Routen, auf denen auch während des Kriegs in der Ukraine reger Verkehr herrscht.

Damit scheint nun unwahrscheinlich, dass bei dem Transport noch etwas dazwischenkommt. Die Türkei hatte mit Russland, der Ukraine und Vertretern der Vereinten Nationen eine Vereinbarung getroffen, wonach Getreide-Lieferungen aus der Ukraine wieder möglich sein sollen, nachdem Russland die Schwarzmeerhäfen im Zuge des Angriffs blockiert hatte. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Getreide-Exporteure der Welt, viele Länder sind aus deren Lieferungen angewiesen.

Auf der anderen Seite benötigt die Ukraine aber auch dringend die entsprechenden Devisen. Russland sollen allerdings im Zuge des Abkommens auch erhebliche Zugeständnisse gemacht worden sein.

Welche das sind, wird uns leider nicht erzählt. Darf Russland jetzt etwa wieder Gas liefern? Oder gar Brennstäbe? Das wäre doch mal was. (Mit Material von dts)

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