Im grünen Land (Foto: i am adventure/Shutterstock)

Wo ist das Wasser geblieben?

Vor ein paar Tagen titelte die FAZ: „Ein Land vertrocknet“. Konkret geht es dabei um eine Dürre in Chile.  Eigentlich gäbe es in Chile genug Trinkwasser. Das Land an der Pazifikküste ist durchzogen von Flüssen, die sich aus dem Schmelzwasser der Anden speisen. Aber seit mehr als zehn Jahren hat es in Chile nicht mehr ausreichend geregnet. Die großen Winterstürme, die früher neues Eis auf den Gletschern bildeten, blieben aus. Meteorologen führen dies auf gestiegene Meerestemperaturen zurück.

Von Thomas Schlawig

Aber die Bildredakteurin Christine Klein, welche den Artikel mit vielen Fotos unterlegt hat, findet noch andere Gründe für den Wassermangel. Die Megadürre hält sie nicht für den einzigen Grund. Chile ist nämlich das einzige Land der Welt, in dem sich Trinkwasser vollständig in Privatbesitz befindet. Diese Besonderheit soll auf ein Gesetz aus der Zeit der Pinochet-Dikatur zurückgehen. Damit sollte die Exportorientierte Landwirtschaft gefördert werden. Da aber die Wasserrechte frei gehandelt werden, haben sie einige Konzerne zur Beute gemacht.

Agrarbetriebe verbrauchen mehr Wasser als an Regen wieder zu Boden fällt.

Das Nachsehen haben Kleinbauern, deren Felder austrocknen und die Bevölkerung, die ihr Wasser von internationalen Konzernen einkaufen muss. Der Preis diktiert den Markt. Wer nicht zahlen kann, dem wird das Wasser abgestellt. Über eine Million Menschen in Chile haben keinen gesicherten Zugang mehr zu Trinkwasser.

Soweit der Bericht in der FAZ. Nun ist aber Chile nicht nur ein Land mit einer exportorientierten Landwirtschaft. Das Land ist auch weltweit der zweitgrößte Produzent von Lithium. Und dort scheint wohl die wahre Ursache für den Wassermangel zu liegen. Lithium kann entweder aus dem Gestein von Bergwerken abgebaut werden, oder es wird aus Salzseen gewonnen. In Chile, aber auch in Bolivien und Argentinien gibt es Salzseen, welche Lithium in hoher Konzentration enthalten. Das lithiumhaltige Salzwasser befindet sich aber tief unter der Oberfläche der ausgetrockneten Seen und muß herausgepumpt werden. In großen Becken, wie in der Atacama-Wüste, verdunstet das Wasser und mit Hilfe von Chemikalien wird das Lithium von anderen zurückgebliebenen Mineralien getrennt.

Die Deutsche Welle schrieb in einem Artikel: „Die beiden in der Atacama operierenden Minengesellschaften, die chilenische SQM und die amerikanische Albemarle, pumpen jedes Jahr mehr als 63 Milliarden Liter Salzwasser aus den tieferen Schichten der Wüste nach oben – das sind pro Sekunde fast 2000 Liter. Zusätzlich verbraucht die Industrie eine beträchtliche Menge an Süßwasser. Laut Bergbau-Kommission der chilenischen Regierung wurde der Atacama zwischen 2000 und 2015 viermal so viel Wasser entzogen, wie auf natürliche Weise in Form von Regen- oder Schmelzwasser in das Gebiet gelangte“.

Ein Bauer erklärte: „Bevor die Minengesellschaften hierherkamen, gab es eine Menge Wasser“, sagt Diaz der Deutschen Welle (DW). „Aber der Bergbau hat das Grundwasser verbraucht, die Firmen nehmen sogar Wasser aus dem Fluss, so dass wir Bauern nicht mehr das Wasser bekommen, das wir brauchen.“

In riesigen Becken lagert das aus der Tiefe gepumpte Salzwasser in der Atacama-Wüste

Quelle: www.dw.com/de/zunehmender-lithium-abbau-verstärkt-wassermangel-in-chiles-atacama-wüste/a-52039450

Die Mikrobiologin Cristina Dorador erklärte den Schaden die für Mikroorganismen in den Salzseen der Atacama-Wüste: „Mikroorganismen sind die Basis von allem. Durch den Abbau von Sole, wie er in den letzten zehn bis 20 Jahren stattgefunden hat, wurde die Menge an Mikroorganismen reduziert und das Ökosystem beeinträchtigt.“ Die im Wasser lebenden Mikroben lieferten Nahrung für Plankton und Krustentiere, erklärt die Biologin. Diese wiederum würden von größeren Tieren gefressen, etwa von der „charismatischsten aller Spezien“ der Atacama – den hell gefiederten Flamingos der Salzwüste“.

So wird durch die GRÜNEN also die Welt gerettet, weil Autos mit Verbrennungsmotoren der Umwelt schaden und man stattdessen E-Autos produzieren will und das laut EU-Kommission ab 2035 ausschließlich. Dafür wird in anderen Teilen der Welt die Natur geschädigt und den Einheimischen die Existenzgrundlage entzogen. Es ist aber nicht nur der Schaden, welcher durch den Abbau von Lithium an der Natur direkt entsteht.

„Bei der Produktion von Lithium-Ionen-Akkus entstehen lt. einer schwedischen Studie außerdem gigantische Mengen an CO². So entstünden bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO². Das ist enorm viel, betrachtet man den jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO² in Deutschland von rund zehn Tonnen. Die schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist“.

Die verlogene Grüne Politik wird überall sichtbar und trotzdem läßt sich die Menschheit von diesen Ganoven das Geld en masse aus der Tasche ziehen. Am verlogensten, weil unwissend  sind dabei die dummen Kinder, welche sich auf der Straße festkleben um das Klima zu retten. Der „verlorenen Generation“, welche ohne Smartphone und Notebooks vermutlich wirklich verloren ist, ist überhaupt nicht klar, warum diese Geräte überhaupt funktionieren. Aber ich schätze, sie werden es vermutlich bald herausfinden.

Einem blöden Menschen nützt es überhaupt nichts, ihm dauernd zu sagen, daß er blöd ist, weil er viel zu blöd dazu ist, das zu begreifen!  Joseph Konrad

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