Salman Rushdie 2019 bei Markus Lanz - Foto: Imago

Salman Rushdie bei New York niedergestochen

New York – Der weltberühmte Autor der „Satanischen Verse“, Salman Rushdie (75) wurde bei einer Lesung in Chautauqua im Bundestaat New York von einem Attentäter niedergestochen. Der iranische Ayatollah Khomeini hatte 1988 wegen „Blasphemie“ eine Fatwa gegen ihn verhängt. Der Attentäter traf Rushdie mit einem Messer im Nacken und wurde nach der Tat überwältigt. Über den Gesundheitszustand Salman Rushdies ist derzeit nichts bekannt. Er wurde von Ersthelfern versorgt und mit einem Rettungshelikopter ins Krankenhaus geflogen. Große Empörung herrscht nicht nur über das Attentat, sondern auch wegen des Versagens der Sicherheitskräfte, die Rushdie vor genau solchen Angriffen hätten schützen sollen. Es ist unklar, wie es dem Täter gelingen konnte, auf die Bühne zu kommen. Das Verbrechen geschah just in dem Moment, als Salman Rushdie von einem Interviewer dem Publikum vorgestellt wurde. Wieder einmal erweist sich, daß die lebenslang gültigen Mordaufrufe gegen Kritiker der „Religion des Friedens“ jederzeit verwirklicht werden können. Seitens des Iran war ein Kopfgeld von 3 Millionen Dollar auf Salman Rushdie ausgelobt worden. Der Schriftsteller wurde seit Jahrzehnten rund um die Uhr bewacht. (RB)

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