ZDF- Journalistin Mo Asumang beim gescheiterten Framing-Versuch (Bild: Screenshot Freie Sachsen)

Nicht radikal genug: ZDF beendet Interview mit Stefan Hartung von den Freien Sachsen

Dem ZDF-Team unter Leitung der Anti-Rassismuskämpferin und Journalistin Mo Asumang war das Interview mit Stefan Hartung von den Freien Sachsen nicht radikal genug. Weil der Verlauf nicht zum geplanten Framing passte, wurde es einseitig beendet. Deutlicher könnten die Staatsmedien nicht zeigen, um was es ihnen geht. Mit Video.

Ein ZDF-Team unter Leitung der Journalistin Mo Asumang wollte angeblich ein Gespräch mit Stefan Hartung von den FREIEN SACHSEN über dessen politische Ziele führen. Weil Hartung keine Phrasen drosch und nicht das lieferte, was der mehrfach für ihren mutigen Kampf gegen den, an allen Ecken in Deutschland lauernden Rassismus ausgezeichneten ZDF-Journalistin – sie ist u.a. „Botschafterin gegen Rassismus“ für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes – hören wollte, erklärte Asumang, dass das Gespräch wahrscheinlich nicht ausgestrahlt würde und beendete nach knapp zweistündigem Versuch, das Interview.

Gut, dass das Interview in Gänze auch von den Freien Sachsen aufgezeichnet wurde. Der kleine Trailer vermittelt einen  Einblick in die Gesprächsatmosphäre:

 

Stefan Hartung,  Landratskandidat der Freien Sachsen bei der letzten Landtagswahl, nimmt auf Facebook zu dem ZDF-Framing wie folgt Stellung:

 

Der hier eingebettete, von Hartung auch auf Telegram gepostete Trailer zur ZDF-Interviewframingshow ist auf Youtube aktuell nicht abrufbar. Es verletzt möglicherweise urheberrechtlich geschützte Inhalte, so die Meldung:

Die „Freien Sachsen“ konnten als politische Kleinpartei innerhalb von wenigen Monaten erfolgreich für Coronamaßnahmenkritische-Proteste mobilisiert, wodurch sie einen gesellschaftlichen Einfluss in Sachen errungen haben. Auf ihrem Telegram-Kanal folgen ihnen bereits mehr als 140.000 Abonnenten. Das ist Grund genug für den Staatsfunk, massiv auf die Protestler einzuschlagen. Was die Ziele und Forderungen der „Freien Sachsen“ sind, das interessiert Staatstrompeten wie Mo Asumang nicht die Bohne. Einmal mehr zeigen die Staatsmedien, um was es ihnen eigentlich geht. (SB)

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