Demnächst ihn Deutschland: "Mein Herr, ich bin leider noch nicht zum achten Mal geboostert, Sie müssen sich ab heute leider selbst pflegen..." (Symbolfoto: Von Yuganov Konstantin/Shutterstock)

Wegen Pandemiemaßnahmen und Impfpflicht? Pflegerat fürchtet Notstand

In diesem Land funktionieren nur noch die Finanzämter, denn die sorgen dafür, dass die Bürger auch in Krisenzeiten, ja ganz besonders in Krisenzeiten, weiterhin ausgesaugt werden können, damit die Bundesregierung ihre ideologischen Ziele verwirklichen kann.

Alles andere geht hier den Bach runter. Und wenn die Energiepreise weiterhin so steigen, ist auch unser Gesundheits- und Pflegesystem in Gefahr, denn wer soll hier die Mehrkosten stammen? Die Patienten, die Angehörigen, der Steuerzahler?

Zur Zeit hat dieser wichtige Bereich aber noch mit anderen – ebenfalls politisch selbst geschaffenen Problemen zu kämpfen:

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerates, warnt vor einem Pflegenotstand. „Viele Heime können bald niemanden mehr aufnehmen, weil die Pflegekräfte fehlen“, sagte Vogler der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, können künftig nur noch Reiche gepflegt werden.“ (liegt das vielleicht an den Quarantänemaßnahmen, oder der Impfpflicht – raus mit der Sprache!

Vogler prophezeite verheerende soziale Auswirkungen des Pflegemangels: „Wer keine Angehörigen hat, die ihm zur Seite stehen, bekommt dann keine Hilfe. Das fängt beim Toilettengang an und endet bei der Wundversorgung.“ Eine Gesellschaft, die nicht mehr pflegen könne, sei „keine soziale Gesellschaft mehr“.

Vogler, die als Geschäftsführerin des Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe für 2600 Auszubildende verantwortlich ist, fordert daher: „Pflegekräfte sollten von der Lohnsteuer befreit werden. Sie sollten kostenlos mit Bussen und Bahnen fahren. Sie brauchen mehr Mitsprache. Sie sollten mehr dürfen, z. B. impfen oder beraten.“ Auch die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Nicole Westig, verlangte Verbesserungen in der Ausbildung, wie bundeseinheitliche Ausbildungsstandards sowie mehr Pflegewissenschaft und -forschung. „Auch den Mangel an Pflegepädagogen können wir uns nicht länger leisten.“

Zudem forderte sie den zuständigen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zum Handeln auf: „Bei allen Fragen rund um die Pflege erwarte ich, dass der Gesundheitsminister das Tempo deutlich anzieht und Antworten liefert.“

Selten so gelacht. Lauterbach wird zwar das Tempo anziehen. Aber nur in Bezug auf Impfungen und Paxlovid. Woanders hat er doch seine Finger gar nicht im Spiel. (Mit Material von dts)

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