Hinrichtujng oder Zwangs-OP für schwule/lesbische Iraner (Symbolbild:Imago/FutureImage)

Baerbock kriegt Druck von Menschenrechtlern

In der vergangenen Woche verbrannten Demonstranten vor der Hamburger Blauen Moschee – vom Verfassungsschutz als  „weisungsgebundener Außenposten des Teheraner Regimes“ bezeichnet – einen Koran. Das fusselbärtige Mullahregime verlangte „eine umgehende und konsequente juristische Verfolgung“ der Tat. Anstatt dass die grüne Baerbock als Außenministerin diesem islamischen Menschenschinderegime den Marsch blässt, wurde devot der stellvertretende Botschafter zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt empfangen. Der Zentralrat der Ex-Muslime zeigt, was er von Baerbocks feigem, grünen Tun hält.

Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland
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An das Auswärtige Amt

Am Samstag den 6. August fand in Hamburg vor der Blauen Moschee, einem Zentrum der Islamischen Regierung Irans, eine Demonstration statt, in der Parolen gegen die unzähligen Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen der Islamischen Republik Iran gerufen wurden. Im Zuge dieses Protests hat einer der Demonstranten den Koran zerrissen und angezündet.

Umgehend hat das Außenministerium der Islamischen Republik Iran auf diesen Vorfall der Verbrennung von Buchseiten reagiert und den Geschäftsträger der deutschen Botschaft einberufen.
In den Medien, die der Regierung der Islamischen Republik Irans nahestehenden, sprechen sie von der Beleidigung ihres heiligen Buches und fordern die deutsche Regierung auf, gegen die Demonstranten vorzugehen.

Wir wissen alle, wie die iranische Regierung diejenigen behandelt, die den Islam auch nur mit einem einzigen Wort kritisieren. Im Namen des Heiligen Korans haben sie Tausenden das Leben genommen. Gestützt auf die Schriften dieses Buches haben sie mindestens 500 Frauen bis zu ihrer Brust in der Erde eingegraben und sie bei lebendigem Leib gesteinigt und in Stücke geschnitten. Gestützt auf diese Buchseiten wurden junge Mädchen vergewaltigt und daraufhin hingerichtet.

Wir sprechen also nicht von einem symbolischen Buch, oder einem Buch voller Geschichten. Wir sprechen von einem Buch, dessen Verse an eine Speerspitze gebunden wurden und das Leben Millionen unschuldiger Menschen zerstört haben.

Jetzt warten wir und die internationale Gesellschaft auf die Reaktion der deutschen Regierung auf diese Blasphemie des iranischen Regimes.
Es ist jedem klar, dass die Islamische Regierung, wenn sie es könnten, gerne selbst in Hamburg den Menschen das Leben nehmen würden, die ein Buch verbrannt haben, denn für sie haben Leben und Menschlichkeit keine Bedeutung. Das Leben und die Würde eines Menschen sind für uns unantastbar. Das einzige was für die Islamische Regierung unantastbar ist, sind die Seiten eines Buches und die grausame Faust der Regierung mit der sie Andersdenkende unterdrücken.

Unsere Frage an das Auswärtige Amt lautet, warum rufen Sie nicht den Geschäftsträger dieser Botschaft ein und protestieren gegen das schreckliche Urteil, drei Menschen die Augen auszustechen, das diese Woche vollstreckt wird und auf den Versen dieses Korans basiert ist? Warum rufen Sie nicht den Botschafter dieser Regierung ein und sprechen über die staatliche Ermordung von mindestens 300 Menschen von Januar bis August 2022? Warum protestieren Sie nicht gegen das Amputieren der Finger von zwei Personen im Evin-Gefängnis? Warum protestieren Sie nicht gegen die Verhaftung von Müttern, die protestiert haben weil deren Kinder vom Regime ermordet wurden? Warum sprechen Sie nicht über die Folter und das erzwungene Geständnis von Sepideh Reshnu, einer jungen Frau, die gegen den islamischen Hijab protestiert hat?

Und letztendlich, warum protestieren Sie nicht als eine Regierung dessen Bürger und Bürgerinnen als Geiseln der islamischen Regierung genommen wurden, dessen Staatsbürger vor all unseren Augen entführt und in den Iran verschleppt wurde deren Menschlichkeit, Würde und individuellen Rechte in deren mittelalterlichen Gerichtssälen nicht nur beleidigt sondern vernichtet wurden?

Internationales Komitee gegen Todesstrafe erwartet von Ihnen und Frau Baerbock, dass Sie lauter als der Lärm den die Islamische Regierung wegen eines Buches gemacht hat, ihre Stimme zur Verteidigung derer heben, die Gefangene dieser Regierung sind, und die Würde Ihrer Staatsbürger die die Islamischen Republik als Geiseln hält über die Würde eines Buches stellen.

Mina AhadiAhadi -Internationales Komitee gegen Todesstrafe
minaahadi26@gmail.com
0049 177 5692 413
09.08.2022

(SB)

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