Lauterbach (Bild: IMAGO Bildnummer: 0165297486)

Endlich: Strafanzeige gegen „Lügner-Lauterbach“

Er besuchte das Kabinett, obwohl er offenbar noch Krankheitssymptome aufwies. Es geht um den vierfach-geimpften und doch an Corona erkrankten Mr. Panik, Deutschlands Coronapapst Karl-Karli Lauterbach. Jetzt haben zwei Politiker den Bürgerverarscher angezeigt.

„Seine Gegner werfen dem Bundesgesundheitsminister vor, nach seiner Erkrankung Covid-Vorschriften verletzt zu haben“, behauptet die Systemtrompete Spiegel. Konkret sollten es aber nicht nur Lauterbachs sogenannte „Gegner“ sein, die aufbegehren, wenn dieser Politiker, der 83 Millionen Menschen versucht, unter die Corona-Keule zu zwingen, diese bei Verstoß mit abartigsten Repressalien überzieht aber selbst munter verstößt. Denn genau das hat der Big-Bürgerverarscher Lauterbach mutmaßlich getan. Das scheint dem Spiegel aber mehr als egal zu sein, schließlich geht es darum fest an der Seite der „Richtigen“ zu stehen.

Lauterbach hatte in der vorvergangene Woche laut und vernehmlich das Scheitern seines politisch vorangetriebenen Corona-Irrsinns offenbart und mitgeteilt: „Bin leider trotz großer Vorsicht an Corona erkrankt. Trotz 4. Impfung.“ Weil die Krankheit schwerer verlief als zunächst angenommen, wurde Lauterbach auch mit Paxlovid behandelt. Am Dienstag, den 9. August 2022, sagte er der ARD zu der Frage, ob er wieder negativ sei: „Ganz fit bin ich noch nicht. Ich bin zwar wieder negativ, auch der PCR-Test liegt weit über 30, so dass ich also nicht mehr als ansteckend gelte.“ Damit erfüllte Lauterbach zwar die strengen Isolationsregeln des RKI auch für das Gesundheitswesen. Am selben Tag (Dienstag) hatte Mr. Corona zudem getwittert: „Hoffe, die Genesung ist bald komplett.“ Bereits am nächsten Tag beendete Lauterach dann die Isolation und besuchte das Kabinett.

Das hätte er jedoch, wenn für Gestalten wie Lauterbach die selbst aufgestellten Regeln gelten, nicht tun dürfen. Der SPD-Genosse Lauterbach hatte in Berlin sein mediales Hexentänzchen absolvierte und deshalb gelten für die rote Coronazecke die aktuell in Berlin gültige Corona-Verordnung. Und darin heißt es: „Wenn Sie die Isolation bereits vor Ablauf von 10 Tagen beenden möchten, müssen Sie für mindestens 48 Stunden ohne Krankheitszeichen geblieben sein.“ Ausnahmen gibt es in der Verordnung nicht, auch nicht bei negativem PCR-Test. Entscheidend sind in Berlin die möglichen Krankheitssymptome von Corona.

Marcel Luthe, ehemaliger FDPler und Chef der GG-Gewerkschaft hat jetzt Anzeige gegen Karl Lauterbach erstattet. Luthe sagte der Berliner Zeitung dazu, es gehe hierbei um eine „Gleichbehandlung von Bürgern und dem Gesundheitsminister“. Seine Gewerkschaft vertrete „dutzende Menschen, denen gleichartige Verstöße vorgeworfen und die dafür bestraft werden sollen“. Benannter Gleichbehandlungsgrundsatz gebiete es, den Fall nun öffentlich aufzuklären und Herrn Lauterbach zur Verantwortung zu ziehen. Oder alle anderen Bürger ebenfalls in Ruhe zu lassen.“

Die Berliner AfD-Politikerin Eva-Marie Doerfler hat ebenfalls Anzeige gegen den Corona-Irren Lauterbach und teilte dazu mit: „Ein Mann, der ein ganzes Land mit wirren, haltlosen und unsäglichen Regelungen gängelt, diese aber selber nicht einhält, ist untragbar als Minister.“ Tino Sorge, Jurist und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, sagte der Welt: „Quarantäneregeln gelten auch für Minister – gerade für den Bundesgesundheitsminister. Er hat eine Vorbildfunktion, die besonderes Feingefühl erfordert. Unabhängig davon wird zu diskutieren sein, wie sinnvoll die Quarantäne-Regelungen noch sind.“ (SB)

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