Grüner Raser; Bild: Shutterstock
Grüner Verkehrspolitiker mit Visionen ; Bild: Shutterstock

Nächste grüne Schnapsidee: Dauerhafte ÖPNV-Billigtickets als Nachfolger des 9-Euro-Irrsinns

Nachdem der zweifelhafte „Erfolg“ des prekariatsfreundlichen9-Euro-„Volkstickets“ in zwei Wochen infolge der Befristung auslaufen soll – obwohl bereits lautstark seine Verlängerung der besser gleich Verstetigung gefordert wird -, tüfteln die Grünen schon an den nächsten Ideen einer sozialistischen Verkehrsplanung unter Ausheilung der Marktwirtschaft: Nun fordern sie massiv verbilligte ÖPNV-Tickets. Der linke Wohlfahrt- und Vollversorgungsstaat soll es auch im Nahverkehr planwirtschaftlich richten. Im Prinzip ist es die Fortsetzung des 9-Euro-Tickets mit anderen Mitteln.

Mitten im koalitionsinternen Streit über weitere Entlastungsmaßnahmen in der Energiekrise hat sich Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge für die Einführung eines solchen „dauerhaft günstigen” ÖPNV-Tickets ausgesprochen – und gleich noch eine „zweite Energiepreispauschale” ausgesprochen. Angesichts der hohen Energiepreise brauche man ein Herbst-Entlastungspaket, das auch bald bei den Bürgern ankommt, sagte sie der „Welt„.

Umverteilungsexzesse:Bürger-, Wohn-, Kindergeld und Energiepauschale hoch

Dazu sei es richtig, sowohl das Bürgergeld zu erhöhen als auch das Wohn- und das Kindergeld anzuheben, so Dröge laut „dts Nachrichtenagentur“. Zudem wäre eine Neuauflage der Energiepauschale „als Direktzahlung an alle Haushalte und dauerhaft günstige ÖPNV-Tickets besonders geeignet, um die Bürgerinnen und Bürger sozial gerecht zu entlasten.“

Sonst noch Wünsche? Wer all dies am Ende bezahlen muss, ist jedem, der nicht grünkollektivistisch-etatistisch fehlgepolt ist, sonnenklar: Der Staat – und damit letztlich die verbliebene (und ständig schrumpfende) Masse der Leistungserbringer, die das leckgeschlagene soziale Luxuskreuzfahrtschiff Deutschland noch über Wasser halten. Dass mit jeder weiteren Quersubventionierung von energie- und verkehrspolitischen Segnungen die Inflation weiter angekurbelt wird, schert die regierenden Grünen nicht. (DM)

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